Die Idee kam ziemlich spontan und wollte auch nicht wieder gehen, also habe ich eine sehr schnelle Skizze gezeichnet, sie leider schlecht fotografiert und jetzt hier hochgeladen. Weil mir diese sehr unangenehme, romantsierende Stalker-Tendenz aufgefallen ist und ich die doch sehr ironisch fand, wenn ich mir meine Lieblingsfigur anschaue, die da schließlich auch nicht wirklich unschuldig ist.
Außerdem hat er hier wieder schwarzes Haar, damit man ihn besser erkennt und damit Edwards Anspielung wirken konnte.
Donnerstag, 17. November 2016
Samstag, 12. November 2016
Ironische Altenglisch-Grammatik
Ich lese des Abends im Bett noch in
meiner Altenglisch-App auf meinem Handy.
„The -an Declension@ A few
nouns ending in a long vowel or diphtong omit -a, -e, -u in
inflexions, eg. léo, LION, léon, léona, léom, [...]
fréa, LORD, fréan, fréana,
fréam...“
Fréana.
Ich stutze. Fréana. Hm. Klingt
irgendwie bekannt, das habe ich schon mal gelesen, woher kenne ich
das blo – Frána.
Und meine Augen werden groß, während
ich mein Gesicht in mein Kopfkissen drücke, um ein Lachen und einen
Fluch zu ersticken.
Tolkien hat ihm in seinem ersten
Entwurf den Namen „Herr“ (oder eher „des Herrn“, da fréana
Genitiv ist) gegeben, ehe er ihm eine größere Rolle gab und den
Namen zu „Maske“ umänderte!
Und ich bin so blöd und wundere mich,
weshalb ich bei der Eingabe Frána nichts finde, wobei Tolkien doch
allen seinen Namen eine Bedeutung gab! Sogar Fram, einer der
rohirrischen Könige, ist mit dabei, hier eben nur fréam, und
Fréa natürlich auch, ganz zu schweigen vom 10. König
Fréaláf. Viele der rohirrischen Könige heißen tatsächlich
etwas mit „Herr“.
Tolkien hat ganz einfach nur das e
weggenommen.
Die Bedeutung des Namens passt so
wunderbar in meinen „Cwideas“-Headcanon-Hintergrund mit hinein
und macht alles wieder so extremst ironisch. Was ist das bloß mit
dieser Geschichte, dass so viele nebensächlich erscheinenden Dinge
auf einmal eine vollkommen andere Bedeutung bekommen, während ich
schreibe?
Wie kommt es, dass so viele meiner
geglaubten Plotholes so oft zu einem extremst ironischen, schmerzhaften Plottwist
werden, ohne, dass ich es beabsichtige?
Manchmal könnte ich glauben, ich habe
Saruman als Muse, der sich einen Spaß daraus macht, Zufälle so anzuordnen, dass sie ein größtmögliches ironisches Licht auf die
betreffenden Geschehnisse werfen, sobald sie entdeckt werden. Gut,
soll er. Solange es mir nützt und ihm Spaß macht.
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Donnerstag, 3. November 2016
Pfützen und Pergament
Eigentlich wollte ich nachschauen, was "Phantomschmerz" auf Altenglisch heißt, bin jedoch über die Übersetzung von "Pfütze" gestoßen.
Pfütze bedeutet eigentlich pytt, (was lustig ist, da man auch auf Dänisch sagen kann, dass etwas pyt ist, also etwas ist egal, bzw. unsinnig), aber ich bin auf noch eine Übersetzung gestoßen, die noch lustiger als pytt ist.
Pfütze bedeutet eigentlich pytt, (was lustig ist, da man auch auf Dänisch sagen kann, dass etwas pyt ist, also etwas ist egal, bzw. unsinnig), aber ich bin auf noch eine Übersetzung gestoßen, die noch lustiger als pytt ist.
Nämlich plæsc.
Also, zukünftig werde ich Pfützen nur noch Platsch nennen. "Mist, schon wieder in ein Platsch getreten!"
Außerdem gibt es das Wort Phantomschmerz nicht, also muss ich schauen, wie ich das anders ausdrücken kann.
Oh, und es ist der dritte November. Eigentlich sollte ich etwas Relevantes dazu schreiben, aber mir fällt nichts... nein, das Einzige, was mir einfällt, ist, dass ich Otho in Eragon gefunden habe und daraufhin etwas gequält lachen musste. Otho ist ein Zwergenwort, welches so etwas wie "Glaube" bedeutet.
Außerdem habe ich fast 3000 Worte in einem OS geschrieben, ehe mir aufgefallen ist, dass man wohl eher nicht kostbare und mehr oder weniger schwierig herzustellende Pergamenthäute verschwenden würde, um Alltäglichkeiten zu kommunizieren, wie "ich muss Tinte und Federkiele kaufen" oder "wirst du heute zum König gehen?".
Wofür gibt es denn Wachstafeln? Sind genauso effektiv und man kann sogar gleich Sätze auswischen, die man falsch geschrieben hat. Das ist ein sehr viel besseres Werkzeug für eine stumme Person.
Außerdem habe ich fast 3000 Worte in einem OS geschrieben, ehe mir aufgefallen ist, dass man wohl eher nicht kostbare und mehr oder weniger schwierig herzustellende Pergamenthäute verschwenden würde, um Alltäglichkeiten zu kommunizieren, wie "ich muss Tinte und Federkiele kaufen" oder "wirst du heute zum König gehen?".
Wofür gibt es denn Wachstafeln? Sind genauso effektiv und man kann sogar gleich Sätze auswischen, die man falsch geschrieben hat. Das ist ein sehr viel besseres Werkzeug für eine stumme Person.
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Freitag, 21. Oktober 2016
Im Moment beschäftige ich mich mit
Trans- und Interkulturalität, und auf irgendeine Weise sind meine
Gedanken zu der Schlacht auf den Pelennor-Feldern abgeschweift, weil
dort auch Menschen gekämpft haben, die eine andere Kultur hatten und
von Sauron zum Krieg gerufen wurden. (Kurz hatte ich mich gefragt, ob
ich deshalb so verteidigend gegenüber "meinen" Wulfingas bin.) Darüber
kam ich auf Faramirs Zitat „I do not love the bright
sword for its sharpness, nor the arrow for its
swiftness, nor the warrior for his glory. I only
love that which they defend.“, und dann kam ich auf
Éowyns recht plötzlichen Wandel von „my hand is ungentle“
zu „Ich werde alles lieben, was grünt und wächst!“
Von
da kam ich zu der Überlegung, dass sie ja doch ziemlich viele
Menschen umgebracht hat – nicht nur Orks; bei denen es leicht ist,
sie zu vereinfachen und als böse anzusehen – und dass sie gelacht
hat, als sie dem Hexenkönig von Angmar gegenüberstand. (Was ich
jetzt eher gruselig finde.) Und ich frage mich unwillkürlich, ob sie
eigentlich irgendetwas dabei empfunden hat, so viele Menschen
abzuschlachten, und ob Faramir ihr etwas verqueres Moralbild gerade
gerückt hat.
Und dann ist mir aufgefallen, dass ich
schon wieder eine halbe Stunde lang nichts anderes getan habe, als
über Éowyn nachzugrübeln. Damnit.
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Mittwoch, 19. Oktober 2016
Kurzgedanken, Part 3
Kurzgedanken, Part 3
Ein bisschen „Twilight“, ein wenig
„Herr der Ringe“, ein wenig „eigene Welt“, ein wenig
„Klischee“. Ein bisschen „Pseudo-Philosophie“.
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Samstag, 15. Oktober 2016
"Du bist eine Frau, du sollst nicht kämpfen!" sagte Derjenige, der eine Schildmaid zur Schwester hatte
Ich frage mich, weshalb die Leute immer gerade Éomer in den Mund legen, dass eine Frau nichts auf dem Schlachtfeld zu suchen habe. Hat er das irgendwo genau so gesagt? Sprechen da die Filme mehr als die Bücher, oder habe ich die Bücher einfach mal wieder nicht gut genug in Erinnerung?
Donnerstag, 22. September 2016
Kleinere Outtakes aus dem „Duft“
Herzlichen
Glückwunsch, Frodo und Bilbo, zum Geburtstag! Und Glückwunsch,
hláford Saruman, endlich nach einer einmonatigen, miserablen
Wanderung im Auenland angekommen zu sein! :D
Spoiler für Leser, die noch
nicht bis Kapitel 39 von der Geschichte „Der Duft des Grases im
Wind“ gelesen haben!
Montag, 19. September 2016
The Road to Isengard
Einige Gedanken zu dem Kapitel „The Road to Isengard“ aus „The Two Towers“, und weshalb ich das Gefühl habe, dass Théoden noch nicht wirklich vollständig geheilt ist.
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Montag, 12. September 2016
Nach Ithilien und weshalb das niemals klappen würde
Nun – ich gebe zu, das hier war
eigentlich nicht gewünscht, laut Umfrage. Zumindest nicht so. Es ist
zwar eine Beschwerde von mir, nur eben über einige meiner eigenen
Geschichten. Vielleicht findet man ja trotzdem die Zeit und Lust
dazu, sich das hier durchzulesen.
Ich hatte mal wieder
Lust, mich selbst ein bisschen zu verreissen, bzw. über
ein paar unlogische Dinge nachzudenken, die ich in meinen Jahren des
Schreibens schon verbrochen habe. Anstoß dafür war Súlimes
Blogeintrag über Gondor und der kleine Abschnitt über Ithilien, in
dem steht, dass es zur
Zeit des Ringkrieges „verlassen [ist],
ohne Herrscher oder Bevölkerung; außer den Waldläufern, einer
speziellen Guerillaeinheit, darf sich dort niemand aufhalten“.
Nun,
der Zeitraum, den ich hier anspreche, spielt zwar meist kurz nach dem
Ringkrieg oder etwas weiter im Vierten Zeitalter, jedoch geht es mir
dabei nicht unbedingt so sehr um das Fürstenpaar oder
die Bevölkerung an sich.
Natürlich nicht.
Viel mehr um die
Person, die in meinen Geschichten die Angewohnheit hatte, äußerst
unerwartet dort aus den verschiedensten Gründen aufzutauchen.
Unerwartet vor Allem, weil er rein
canontechnisch tot sein sollte und ich mir
das immer zurechtgebogen habe. :D
(Spoilergefahr
für die Geschichten „Frischer Wein“, „Gefangen in Ithilien“
und „Krähenfedern“, bzw. die beiden Prequels
„Der Schatten einer weißen Rose“ und „Der Flug der Krähe“.)
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Montag, 5. September 2016
Outtake aus Kapitel 38 des „Duftes“
Ich wollte eigentlich gerne die ides
auf dem Fest auftreten lassen und hatte bereits sehr früh einige
Szenen für ein Gespräch zwischen ihr und Dunwulf geschrieben, ehe
mir bewusst wurde, dass Rýne sie ja gar nicht würde verstehen
können. Außerdem passte die Szene nicht mehr, als ich bei Kapitel
38 angelangt war, und so musste ich die Fragmente streichen. Da ich
es aber trotzdem teilen wollte, lade ich es hier hoch.
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Mittwoch, 31. August 2016
Helm und Théoden
Outtake aus einem derzeit in Arbeit liegenden OS:
„Auch, wenn die Lieder kein Wort über
das Schicksal der Tochter verlauten lassen. Floh sie mit Helm in die
Súthburg, die dadurch den Namen Hornburg bekam? Blieb sie in Edoras,
unter dem Schutze Haleths? Überlebte sie den Langen Winter oder
starb sie durch Hunger und Kälte? Nahm Wulf sie zur Frau, als er
sich zum König krönte; tat Fréaláf dies? Oder stürzte sie sich
in ein Schwert und wählte den ehrenhaften Tod?“
„Sie hätte auch eine eurer
Schildmaiden sein können und auf dem Schlachtfeld kämpfen.“
Der Wulfing schnaubte und seine Stimme
beinahe spöttisch. „Hätte sie dann nicht ein eigenes Lied
bekommen sollen, wie sie Seite an Seite von ihrem Bruder Haleth bei
der Verteidigung Meduseldes fiel? Zudem hätte ich es wohl zu diesem Zeitpunkt
sicherlich mindestens einmal gehört.“
Kurzes Nachdenken über die einzige
Tochter Helm Hammerhands von einem nicht mit Namen genannten Wulfing
in einem Gespräch mit einem Dunländer in den Gärten Isengards. Die
beiden reden zwar kurz über die Tochter Helms, die bei Tolkien weder
mit Namen genannt wird, noch ein Alter oder ein Todesjahr bekommt,
doch das Gespräch nahm dann schnell eine andere Wendung und ich fand
keinen Weg, die Szene noch einzubauen ohne, dass es merkwürdig
klingen würde. Außerdem sehe ich nicht, wie sich das Gespräch noch
einmal zu ihr wenden könnte, von daher erkläre ich dies als
Outtake.
Ich habe schon früher über Wulf
nachgedacht. Ein OS, der eigentlich ein Beitrag zum Kalenderprojekt
werden sollte, beschäftigt sich mit Wulf und seiner Liebe zu seiner
neuen Krone, ehe Fréaláf ihm dies verdirbt, und in einem ebenfalls
nicht veröffentlichten Metagespräch diskutiere ich mit stuntfola
und Gríma über die Parallelen der Geschichte um Helm Hammerhand und
Théoden Ednew, denn dass es dort Parallelen gibt, ist nicht
zu übersehen. Angefangen damit, dass, als Fréaláf Wulf besiegt hat
und zum zehnten König von Rohan gekrönt wird, Saruman auftaucht und
Geschenke bringt, was einen ein wenig an Gandalfs Heilung Théodens
denken lässt, über die Vergleiche von angebotenen Krücken (Helm
beschimpft Freca und sagt, dass er aufgedrängte Krücken zerbricht,
Théoden besitzt tatsächlich eine Krücke im Buch, die klappernd zu
Boden fällt, als der König geheilt ist) bis hin zu dem
offensichtlichen „Wulf nimmt Edoras ein und Fréaláf befreit
Edoras von der Bedrohung und treibt die Dunländer nach Isengard
zurück“ und „Gandalf befreit den König (und ganz Edoras) von
Grímas/Sarumans Einfluss und reitet nach Helms Klamm (dorthin, wo
die Dunländer damals Helm zurücktrieben), um Sarumans Streitmacht
zurückzudrängen“. Um nicht den Vergleich zu nehmen „Kinder des
Königs sterben (Háma/Helm – Théodred) und Schwestersohn/Neffe
wird nach Tod des Königs zum neuen König (Fréaláf – Éomer)“.
Wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt, ist das wirklich lustig und könnte als verspätete Rache gewertet werden.
Dienstag, 30. August 2016
Vor der Tür des Orthancs
Dank Mythopoeias MSTing bin ich
mittlerweile bei dem Kapitel der Stimme Sarumans angelangt, und ich
merke mal wieder meinen Zwiespalt.
Zudem musste ich das MSTing kurz
unterbrechen, weil sich mein Herz zusammengekrampft hat bei dem
Wortwechsel zwischen Saruman und Gandalf. Saruman verhöhnt und
verspottet sie alle der Reihe nach: Théoden, Éomer, Aragorn, Gimli,
Gandalf. Die meisten nehmen es mehr oder weniger gelassen hin,
Théoden provoziert Saruman sogar so weit, dass er den König beinahe
mit seinem Stab schlägt.
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Mittwoch, 24. August 2016
Weil ich mal wieder in Fragelaune bin. Danke übrigens für die vielen Rückmeldungen letztes Mal. :)
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Wie viel muss in einer eigenen Welt fremd sein?
Eine Freundin hat ihr Fantasybuch
geschrieben und ist dabei, den zweiten und dritten Teil zu schreiben,
bzw. zu planen. Meine Aufgabe ist im Moment das Betalesen, und
währenddessen helfe ich ihr mit kleineren Logikfehlern und meiner
Meinung.
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Samstag, 20. August 2016
Kurzgedanken über Verschiedenes, Teil 2
Kurzgedanken 2
Unterthemen: „Komik“, „Herr der Ringe“, „Skyrim“, „nordische-Mythologie-Loki“, „generelle Fantasy“, „eigene Fantasy“, ein bisschen „Cwideas“ und der „Hobbit“
Emotionale Spoiler! für das Buch ”The Amazing Maurice and his Educated Rodents” von Terry Pratchett werden vorkommen.
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Emotionale Spoiler! für das Buch ”The Amazing Maurice and his Educated Rodents” von Terry Pratchett werden vorkommen.
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