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Samstag, 20. August 2016

Kurzgedanken über Verschiedenes, Teil 2

Kurzgedanken 2
Unterthemen: „Komik“, „Herr der Ringe“, „Skyrim“, „nordische-Mythologie-Loki“, „generelle Fantasy“, „eigene Fantasy“, ein bisschen „Cwideas“ und der „Hobbit“

Emotionale Spoiler! für das Buch ”The Amazing Maurice and his Educated Rodents” von Terry Pratchett werden vorkommen.


Samstag, 9. Juli 2016

Kurzgedanken über Verschiedenes

Weil im Moment zu wenig Zeit für einen ausführlichen Post bleibt, von daher – Gesammeltes.
Unterthemen: „The Revenant“, „Game of Thrones“, „eigene Fantasywelt“, „Rache“, ein bisschen „Cwideas“, ein bisschen „Duft des Grases im Wind“, „Dishonored“


„The Revenant“ ist so ein Film, bei dem ich mir wünschte, ihn früher gesehen zu haben. Wie zum Beispiel, bevor ich „Cwideas“ anfing oder zumindest bevor stuntfola und Co. den Orthanc verließen. Natürlich ist das nicht ganz so extrem in Mittelerde, aber es wäre eine gute Einstimmung gewesen, um mehr auf dieses „in der Wildnis überleben“ einzugehen. Für den Anfang des „Duftes“ wäre das auch schön gewesen; auch, wenn ich da eigentlich sehr zufrieden mit der Darstellung bin – aber womöglich wird das später nochmal wichtig werden.

Donnerstag, 24. März 2016

Schnee fiel... und du sagtest, Gandalf hätte tot bleiben sollen, GRRM?

Tolkien made the wrong choice when he brought Gandalf back. Screw Gandalf. He had a great death and the characters should have had to go on without him.”
”I always felt like Gandalf should have stayed dead.”
”I never liked Gandalf the White as much as Gandalf the Grey, and I never liked him coming back. I think it would have been an even stronger story if Tolkien had left him dead.”
- George R.R.Martin


Donnerstag, 10. März 2016

Juchei, gestern kam der neue Trailer für die sechste Staffel von Game of Thrones raus, alle sind glücklich, alle sind froh, und ich bin mal wieder die Einzige, die bei der Reaktion des Internets auf den Trailer das Gesicht verzogen hat.
Wenn GRRM sein eigenes Statement bricht und Jon wiederbelebt, werde ich überlegen, mit der Serie aufzuhören. Mit den Büchern. (Wahrscheinlich nicht; ich weiß jetzt schon, dass ich mir den sechsten Band trotzdem kaufen werde, um herauszufinden, ob mein Lieblingslord überlebt. Auch, wenn seine Überlebenschancen leider nicht wirklich hoch sind, da niemand ihn wirklich mag. Weshalb suche ich mir immer solche Leute aus? Außerdem möchte ich ja doch wissen, wie es mit den anderen Charakteren, also Bran, Dany, Tyrion, Davos, Reek/Theon, Asha, Sansa, Arya, Victarion usw. weitergeht.)
Aber dieser Hype im Moment („omg, Jon Snow lebt noch, er lebt noch!“) hat mich die Augen verdrehen lassen.
GRRM hat sich da ja auch mit Varamyr Sixskins einen Weg gelegt, nämlich die Möglichkeit, dass Jon einfach in Ghost „wargt“. Aber ist das, so gesehen, nicht auch eine Art schummeln?

Dienstag, 19. Januar 2016

Dr. Lecter, Lord Bolton und Stephen King

Dr. Lecter überrascht mich doch immer wieder unvorbereitet.
Ich lese das „Schweigen der Lämmer“ jetzt zum dritten Mal (bzw. lese ich seit langer, langer Zeit endlich mal wieder weiter), und immer wieder fasziniert mich die Art, auf die Andere ihn im Roman analysieren, über ihn reden; die Art, auf die er auftritt.
Wenn ich über ihn lese, dann kommt in mir so eine Art gewisses Unbehagen auf. Man hat ein wenig das Gefühl, dass er gerade durch seine Höflichkeit, seine sehr zivilisierte, ruhige, überlegte Art etwas versteckt; ein Wesen versteckt, welches grausam ist und Freude am Leiden anderer Menschen hat. Womöglich kommt das, weil man weiß, dass er neun Menschen umbrachte. Womöglich, weil man weiß, dass er Psychiater war. Womöglich, weil man weiß, dass er nicht alles erzählt, was er weiß.

Montag, 8. Juni 2015

Dany und die Drachen und... Schoßhündchen

Achtung, Spoiler für Game of Thrones Staffel 5 Episode 9, und für den Dany-Arc im Buch "A Dance with Dragons". Ihr seid gewarnt worden.


Dany. Die Kampfarena. Drogon to the rescue.
Ich gebe zu, dass ich recht gebannt vor meinem Bildschirm saß und mir die Szene ansah und dachte: Cool. Das ist wirklich toll, so etwas hat Emotionen geweckt, Spannung, und hält sich auch noch recht nahe an das Buch.
Zumindest, bis Drogon auftauchte.
Auch das war natürlich ein toller Moment, und ich habe mich gefreut und gestaunt, als der Drache über die Arena flog, landete und... nur die Harpyien röstete? Warte, was? Habe ich das richtig gesehen?
Ich gebe hier zu, dass es eine Weile her ist, seit ich die Szene im Buch gelesen habe. Aber das ändert nichts daran, dass Drogon im Buch wild ist. Er brennt alles nieder, was in Reichweite ist; ich meine sogar, dass Dany mal wieder ihr silbernes Haar durch Drogons Flammen verliert.
Dany muss Drogon mit einer Peitsche schlagen, damit er ruhiger wird; sie hat Angst vor ihm in diesem Moment. („No, not me, don’t you know me?“ oder „I cannot let him see my fear“) Sie muss Drogon erst meistern; ihm zeigen, wer die Oberhand hat.
Der Show!Drogon jedoch kommt wie ein zahmes Schoßhündchen angeflogen und tut weder den Unsullied noch den Hauptcharakteren etwas. Und das ist vielleicht das, was mich bei der ganzen Epicness und der Ablenkung durch den Soundtrack hat stutzen lassen. Es hat einen etwas schalen Beigeschmack in meinem Mund hinterlassen.
Weil dies zeigt: Drachen sind nicht mächtig und furchteinflößend und wild. Nein, wenn man sie beherrscht, dann sind sie ganz die Kuscheltiere und schmusen förmlich mit einem.
Ich gebe natürlich zu, dass die Show das alles anders handhaben muss, anders angehen muss, das Pacing ganz anders als im Buch ist. Aber das ändert nichts daran, dass die eigentlich so epische Flucht von Dany aus der Arena mich im Nachhinein die Stirn runzeln lässt.

Ich habe zumindest vor dem Buch!Drogon jetzt sehr viel mehr Respekt als vor dem Show!Drogon.