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Mittwoch, 7. Februar 2018

Flussbad der Metafiktion

Weil ich mir schon vor Ewigkeiten vorgenommen hatte, hier ein paar der vielen angefangenen, aber nicht beendeten Metagespräche hochzuladen.Und weil Leute sich das gewünscht haben.
Hier also ein kurzer Ausschnitt aus einem damals in Planung stehenden Romanprojekt, welches meine Lieblingstropes "Metafiktion", "Nebenfiguren zu Hauptfiguren machen", "Verräter" und "nicht alle Bösen sind gleich böse" in sich vereinte.
Die Geschichte von Hwearfan sollte eigentlich über einen Mann handeln, der nach der Endschlacht des eigentlichen „Romans mit Gary-Stu-Protagonist“ (in dem er die Rolle als „Verräter, der im letzten Moment die Seiten wechselt“ innehatte und dafür starb, den Helden zu beschützen) mit verheilten Wunden aufwacht. Sein Ziel ist es, nach Hause zu kommen, doch der Autor hat in der Zwischenzeit bemerkt, dass er außerplanmäßig überlebte und jagt ihn nun, mit dem festen Vorsatz, ihn umzubringen, da der Satz „und dann starb Hwearfan“ aus irgendeinem Grund nicht mehr wirkt. Nur Hwearfan kann seitdem mit der Stimme des Autoren kommunizieren, bzw. hört sie.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. :)

Dienstag, 19. Januar 2016

Eine etwas verständlichere Wahl

Wenn ich die Wahl hätte...

… zwischen einem etwas creepy wirkenden Mann, der zwar die Angewohnheit hat, ein bisschen überheblich auf mich herabzublicken, aber ansonsten sehr nett und freundlich zu mir ist und mir zudem auf einige dringende Fragen meinerseits Antworten geben kann,

… und einem Mann, dem es offensichtlich missfällt, mich beherbergen zu müssen, mich schon am Anfang verspottet hat, respektlos mit mir umgegangen ist, alles an ihm von Widerwillen spricht, wenn er in meiner Nähe ist, dazu auch noch ein etwas unangebrachtes, zweideutiges Angebot gemacht hat und der generell alle Fehler aufzeigt, die ich mache...


Oh. Gut, ich verstehe so Einiges besser.
„Oookay, hallo, Dunwulf! Ich hoffe, es stört Euch nicht, wenn ich mich an Euch dranhänge? Nein? Gut, denn Céastan mag mich nicht. Kann ich bei Euch bleiben? Bitte? Ich verhalte mich auch ganz ruhig und störe Euch nicht bei der Arbeit, ich kann mich selbst beschäftigen...“

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Wort für Wort

Ich habe nach langem Überlegen meine seit zwei Jahren gesammelte Wortliste auf meinen Blog gelegt. Schon seit langer Zeit, schon bevor ich die Projekte von Pooky entdeckt hatte, habe ich mir immer wieder gerne Herausforderungen für das Schreiben gestellt, und die Herausforderung, zu einem Wort, zu einem bestimmten Satz oder gar zu einem Liedtitel eine kleine Szene oder eine Geschichte zu schreiben, fand ich sehr toll. Und ich wollte gerne eine eigene Liste haben, mit eigenen Wörtern.
Letztendlich ist die Liste ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin geworden, und ich habe mich nicht recht getraut, sie anzufangen; aus dem einfachen Grund, weil ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich die Liste für eine Freie Arbeit, also mein Weltenbasteln, benutzen sollte, oder ob ich damit Fanfiktion schreiben sollte.
Von daher, weil ich einfach manche der Wörter toll finde, habe ich mich dazu entschlossen, sie hier auf meinen Blog zu stellen. Sie darf frei benutzt werden.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Die kleinen Freuden auf FF.de

Ich muss immer ein bisschen triumphierend grinsen, wenn sich in meinen Favoriten von "Cwideas" etwas verändert und Leute abspringen. Da denke ich immer: "Aha, die sind also gerade bis Kapitel 14 gekommen und waren schockiert." Und dann freue ich mich darüber, zumindest ein Ziel erreicht zu haben. *g*

Donnerstag, 26. März 2015

Hexerhafte Inspiration

Manche werden vielleicht bemerkt haben, dass ich ab und zu in meiner Geschichte „Der Duft des Grases im Wind“ Hintergrundmusik von dem noch erscheinenden Spiel „The Witcher 3: The Wild Hunt“ verlinkt habe.
Dies hat einen Grund – nicht nur den, dass ich finde, dass die Musik zu der Stimmung der jeweiligen Kapitel passt.
Nein, es ist tatsächlich ein wenig die Welt des „Witchers“, die mich fasziniert hat und die einen kleinen Einfluss auf meine Geschichte nimmt. Ein großer Teil des Spiels (welches ich selbst nie gespielt habe, ich spreche also nur von dem, was ich darüber gehört und ein wenig gesehen habe) läuft nämlich darauf hinaus, dass man Entscheidungen treffen muss, die in einer recht düsteren, mittelalterlichen Welt stattfinden.
Und dies sind meist nicht solche Entscheidungen wie „Wähle entweder das Schwert des Verschlingens aus oder den Bogen der allmächtigen Schusskraft“, nein.
Nehmen wir mal ein Exempel: Geralt (Hauptperson und Witcher/Hexer, gleichbedeutend mit Monsterjäger) wurde vom Bürgermeister einer Stadt ausgeschickt, einen Troll zu töten, der den Handel und den Verkehr der Brücke aufhält (denn bekanntlich wohnen Trolle unter Brücken). Zudem gibt der Troll ein schönes Kopfgeld, welches man sich abholen kann, wenn man den Kopf als Beweis zurückbringt. Auf dem Weg zu besagter Brücke trifft man auf einen Dorfbewohner, der von Kreaturen angegriffen wird. Man tötet die Kreaturen recht leicht und redet dann mit dem Dorfbewohner, der einem enthüllt, dass der Troll bisher eigentlich die Brücke sehr gut instand gehalten und dafür nur ein wenig Wegzoll von den Reisenden kassiert hat. Dann kommt jedoch das Problem: Der Troll hat ein Alkoholproblem und verlangt nur noch nach Wodka, tut aber nichts mehr. Der Dorfbewohner und auch der Dorfvorsteher bitten Geralt, dem Troll nichts anzutun und ihm nur zu helfen, von seinem Alkoholproblem wieder wegzukommen.
Und hier ist man also gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: Lässt man den Troll am Leben und hilft somit den Bürgern? Oder erschlägt man den Troll und lässt die Brücke Brücke sein und bekommt somit das Kopfgeld?
Wie man sich auch entscheidet, zieht dies Konsequenzen nach sich, die ein mögliches Ende des Spiels verändern.

Und dies versuche ich ein wenig, mit meiner Geschichte zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rýne irgendwann aktiv zwischen Leben und Tod einer Person entscheiden muss, ist zwar nicht so groß... aber sie mag kommen, irgendwann. *g* Ihr Weg ist trotz Allem mit dem „Herrn der Ringe“ verbunden, und man mag manchen Figuren vorschnell gegenüber urteilen.
Ich möchte meine Leser dazu bringen, über ihre Entscheidungen nachzudenken, Vor- und Nachteile abzuwägen und nicht kopflos loslaufen und die Welt in Schwarz und Weiß einzuteilen. Noch sind die Konsequenzen von Rýnes Entscheidungen nicht so groß gewesen, (zudem Rýne nicht die Person ist, die die großen, moralischen Entscheidungen wird treffen dürfen) doch das mag sich noch ändern, im Laufe der Geschichte. Zum Teil, zumindest.
Wir werden sehen, was sich noch auf ihrer Suche nach Dunwulf und ihrer Vergangenheit ergeben mag.

Montag, 29. Dezember 2014

Die Sache mit dem Portal

(Achtung, immense Spoiler zum 31. Kapitel von „Cwideas“ und der Geschichte generell. Ich werde hier ausschließlich den Begriff „Protagonistin“ benutzen, da dies doch das meist vertretene Geschlecht der Weltenwandler zu sein scheint.)



Eine Real Life meets Middle-earth-Geschichte braucht meist Eines, den wichtigsten Bestandteil, damit eine solche Geschichte überhaupt funktionieren kann: Ein Portal.
Es finden sich viele Arten von Portalen in der Literatur und Fanfiktionwelt: Sei es nun ein Wandschrank, eine blaue Lichtkugel, ein Spiegel, die Wand eines Bahngleises, ein Kaninchenloch, wabernder Nebel, Koma, Selbstmord/Tod, ein Buch, in das man hinein - oder einfach ein Abhang, den die Protagonistin herunterstürzt. Sicher dabei ist: Es besteht ein deutlicher Übergang.
Für den Leser, zumindest. Dieser kann sagen: Aha, da ist also der Durchgang, und besitzt somit ein Wissen, welches der Protagonist nicht hat.

Und davon wollte ich abweichen. Ich wollte den Übergang nicht scharf umrissen machen; ich wollte ihn fließend, weich, durchsichtig machen. Die Grenzen verschwimmen; wo fängt Mittelerde an und hört Norwegen auf? Ich wollte meine Protagonistin unsicher sein lassen, und ebenso die Leser rätseln lassen: Ist das hier tatsächlich noch Norwegen? Oder bereits Mittelerde?
Das Portal von stuntfola zum Beispiel könnte schon im Wald angefangen haben, oder erst am Rande des Waldes beim Moor – oder sogar erst bei dem gelben Band am Baum. Vielleicht ist das Portal auch langgestreckt, wie Saruman ja sagt, und zieht sich tatsächlich über das gesamte Moor hin und endet erst bei dem zufällig vorbei kommenden Gríma – weiß man es mit Sicherheit? Nein.

„Ich wusste nicht, wann oder gar, in welcher Form diese Hilfe kommen würde. Illúvatar hat schließlich viele Welten für seine Kinder geschaffen, und in welcher von ihnen sich ein Tor öffnen sollte, konnte ich natürlich niemals vorhersehen.“
Auszug


Oft spielt in solchen Geschichten eine Prophezeiung eine Rolle: Meist uralt und ihr Ursprung ist auch nicht ganz deutlich, aber er besagt: Die Heldin wird aus einer anderen Welt/Dimension/wieauchimmer kommen und die Welt retten. In solchen Geschichten ist das Portal meist seit Anbeginn der Zeiten dort und öffnet sich entweder nur bei der richtigen Person oder ist so gut versteckt, dass niemand sonst es findet. Eine genaue Erklärung, woher dieses Portal kommt, ist meist nicht gegeben, es ist einfach da und... wartet.
Dann gibt es natürlich auch noch die Variante mit dem Zauberspruch. Ein (oder mehrere) mächtiger Zauberer spricht einen höchst komplizierten und mächtigen Spruch aus, lässt seine Magie wirken und schwupps! sofort wirkt der Spruch und die Heldin plumpst dank automatischer Suchfunktion des Portals oder genauer Berechnung des Zauberers nur Momente später vor dessen Füße.
Und dies fand ich, wenn man Raum und Zeit bedenkt, ein wenig fragwürdig.

Man denke nur an das Licht der Sterne: Die Lichtgeschwindigkeit beträgt 299 792 458 m/s, und trotzdem hat man herausgefunden, dass manche Sterne, die wir sehen, längst gestorben, bzw. explodiert sind, da die Entfernung immens groß istwir sehen also am Nachthimmel das Licht von toten Sternen.
Beinahe poetisch, wenn man so darüber nachdenkt: Man blickt in einer Sommernacht auf einen klaren Sternenhimmel hinauf, an dem abertausende Sterne zu sehen sind und fragt sich, wie viele von ihnen wohl eigentlich schon längst gestorben sind und einen leeren Fleck in der kalten Schwärze des Universums hinterlassen.
Und daran habe ich auch gedacht und habe meinen Zauberer diesen Spruch Jahrzehnte vor ihrem eigentlichen Auftauchen aussprechen lassen. Dies lässt viel Spielraum, um den Spruch als nicht funktionierend anzusehen und sogar ganz die Hoffnung zu verlieren und sich vielleicht auch noch dem Bösen zuzuwenden.
Es ist ja doch immer schöner, überrascht zu werden.

Freitag, 29. August 2014

Entweder... oder. Zwei Experimente und meine Absicht damit

Im Moment habe ich zwei größere Projekte am Laufen, und dies sind sogar besondere Projekte: Es sind, besser gesagt, Experimente. Und hier möchte ich ein wenig darüber sprechen.
Einige werden vielleicht sofort erkennend nicken und auf meine Geschichte „Der Duft des Grases im Wind“ deuten, und ich werde lächeln und nicken und ihnen Recht geben.
Der „Duft des Grases“, wie ich ihn jetzt mal abkürzen werde, ist nämlich eine Art... Entscheidungsgeschichte, in der die Leser über das Schicksal des Protagonisten entscheiden müssen. Und dies tun sie mit größer Begeisterung, wie ich feststelle. Favoriteneinträge hat die Geschichte nicht so viele; dafür aber umso mehr Reviews, denn jeder will natürlich seine Stimme mit einbringen.

Dies funktioniert nämlich so, dass am Ende eines Kapitels einige Möglichkeiten kommen, wie die Protagonistin reagieren soll. Die Leser dürfen wählen, und die Möglichkeit mit den meisten Stimmen wird im nächsten Kapitel geschrieben werden.
Es macht Spaß, sich zu überlegen, was die Leute wohl nehmen werden und insgeheim auf eine der Möglichkeiten zu hoffen – was merkwürdigerweise bis jetzt immer geklappt hat.
Ich versuche natürlich, die Wahlen immer so objektiv wie möglich zu schildern; es ist ja nicht so, dass ich versuche, mit Absicht die Leser zu manipulieren – nun, gut, ich tue es doch. Ich gebe es zu, bekenne mich schuldig.
Trotzdem versuche ich immer noch, es so objektiv wie möglich zu halten! Aber ich kann manchmal nicht verhindern, manchen Sachen mehr Vorzüge zu geben als anderen, da ich ja auch auf meine Protagonistin eingehen muss.
Obwohl zwei Sachen geklappt haben, ohne dass ich aktiv manipuliert hätte... dies sind nämlich in Kapitel 1 die Wahl der Haarfarbe und in Kapitel 8 die Wahl der Antwortmöglichkeiten.
Dass ich zum Beispiel auf eine dunkle, ja, eigentlich schwarze Haarfarbe gehofft hatte, ist deshalb so, da sich hiermit noch ein paar sehr interessante Dinge ergeben, die die Protagonistin hier am eigenen Leibe erfährt. Diesen Zweig, dieses doch sehr dunkle Kapitel der Mark hätte sie mit blonden Haaren nur am Rande mitbekommen und bekommt dafür jetzt die Möglichkeit, dies aktiv mitzuerleben! Ob das jedoch so toll für sie ist, sei mal dahingestellt.
Und dann natürlich in Kapitel 8 die Gegenfrage... ich gebe zu, dass ich da selbst ziemlich überrascht drüber war, dass meine Leser genau den Pfad einschlugen, den ich gehen wollte.
Natürlich lag hier auch eher eine versteckte Lektion; ein Verhalten, was ich schon in vielen Geschichten habe beobachten können. Viele Mary-Sues kommen nämlich damit davon, dass sie vorlaut und großspurig zu ihren Mitmenschen sind, ja, wenige sind sogar fast arrogant.
Sie wissen natürlich, was das Beste für sie und ihre Mitmenschen ist und vergessen dabei gerne, dass sie sich a) im Mittelalter befinden und b) sie in den Augen der meisten erwachsenen Männer noch Kinder sind und von nichts eine Ahnung haben. Und wie strafte man Kinder früher, wenn sie etwas Dummes taten? Genau, man legte sie über das Knie. Ich bezweifle, dass das im Mittelalter anders gehandhabt wurde als in der neueren Zeit.
Ich hätte ja eine der neutraleren Antworten genommen.
Zu sagen bleibt, dass unserer Hauptperson ein interessanter Weg bevorsteht, auf dem ein oder zwei der bekannteren Charaktere natürlich nicht fehlen dürfen, angefangen von der... ah, aber ich greife wieder voraus.


Das andere Experiment, welches ich meine, ist meine andere Geschichte „Cwideas“, eine „Mädchen-kommt-von-unserer-Welt-nach-Mittelerde“-Geschichte. Anbei eine kleine Spoilerwarnung für diejenigen, die die Geschichte entweder noch nicht gelesen haben oder noch nicht bis Kapitel 14 vorgedrungen sind:
Es wird Spoiler geben. Große Spoiler. Immense Spoiler.
Spoiler. Seid gewarnt. Duh.

Ich kann mit Stolz sagen, dass Cwideas mittlerweile über 49 Favoriteneinträge verfügt, die hin und wieder mal einen oder zwei Favos herunterrutschen, dann jedoch wieder hoch, und über 38 Reviews.
Und sehe meine Theorie bestätigt: RL/ME-Geschichten haben prinzipiell mehr Favoriteneinträge, und weitaus schneller. Nur dicht gefolgt von Romanzen, wobei da die Favoriten nicht so schnell sind, wenn man kein bekanntes Pairing benutzt. (Was ich getan habe. Ich habe mir selbst zwei Leute ausgedacht, und die Handlung um den Ringkrieg herum findet auch nicht statt, und generell tauchen nur kurz drei Figuren aus dem Buch auf, eine davon sogar nur namentlich.)
Ich möchte mit meiner Geschichte versuchen, einen anderen Pfad einzuschlagen als den der anderen RL/ME-Geschichten, die ich bisher gelesen habe. (Es gibt eine Ausnahme, die an sich eine geniale Idee ist, aber die ist leider abgebrochen.)
Und zwar, in dem ich meine Hauptperson ganz einfach mal den Bösen mitgebe. Nicht den ganz Bösen, nein, nicht den Nazgûl, die sie auch eher töten würden. Nein, den etwas menschlicheren Bösen, von denen Tolkien ja auch sagt, dass der Fall vom Guten hin zum Schlechten immer geschehen kann: Saruman und Gríma.
Die beiden haben nämlich einen langen, langen Leidensmarsch vor sich, und den möchte ich gerne nutzen, um mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Um zu zeigen, dass auch die Bösen eben... nur Menschen sind. Dass man die nicht gleich verurteilen soll. Dass man alles eben nicht nur in Gut und Böse, Schwarz und Weiß unterteilen kann, sondern dass es eben auch sehr viele Grautöne gibt.


Und der Unterschied von beiden Geschichten ist nicht nur die Favoriten - oder Reviewzahl. Es ist schon lustig, wie bei einer Geschichte, in die man viel Mühe und Planung hineingesteckt hat, doch ein wenig... weniger Rückmeldungen kommen als bei einer, bei der man gar nicht richtig planen kann und bei der die Kapitel meist knapp eine Seite lang sind, meist unter 1000 Wörter.
Bei „Duft des Grases“ stehen im Moment die Reviewzahlen auf 48 Reviews... bei gerade mal zehn Kapiteln; genauer gesagt neun, da das erste Kapitel nur eine Art Vorwort ist. Ein grober Plan existiert natürlich, und ich weiß in etwa, was in den nächsten Kapiteln passieren wird, da ich ja die Wahlmöglichkeiten stelle. Aber sicher sein kann man sich da nie.
Niemals.

Leser sind wirklich faszinierende Kreaturen. Man kann alles über sie in nur einem Monat lernen, und doch können sie einen selbst nach hunderten von Jahren noch überraschen.