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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ein kleines, schwarzes CD

Es ist schon etwas länger her, seit ich diesen kleinen Eintrag geschrieben habe, wie man am Datum sieht. Und ähnlich wie bei meinem "Zauberer können nicht sterben" bin ich wieder etwas überrascht, dass ich so emotional reagiert habe. Nun ja... was zwei kleine Buchstaben aussagen können.
Spoiler für die Leser von "Cwideas", insbesondere Kapitel 57/58.






16.11.2015

Sonntag, 27. September 2015

Donnerstag, 25. Juni 2015

Das, was nicht sein kann: Albert und stuntfola

Was geschieht, wenn Figuren sich so sehr verselbstständigen, dass man als Autor über ihre Starrsinnigkeit den Kopf schüttelt?

Ich spreche hier primär von stuntfola, obwohl es da noch andere Kandidaten gibt, doch stuntfola hat mich mit ihrer Sturheit zur Verzweiflung gebracht. (Krähenfuß und Saruman, zum Beispiel, sind auch zwei Charaktere, die immer wieder ungebeten auftauchten und hartnäckig einen Platz im Kapitel verlangten.)
Zu Anfang muss gesagt werden, dass ich shippe; obwohl ich im Vorwort schrieb, dass „Cwideas“ kein Hauptaugenmerk auf eine Romanze legen würde (und nicht geplant ist, dass dort eine noch vorkommen soll). Ich shippe tatsächlich einige Charaktere und hoffe manchmal beinahe schmerzhaft, dass die beiden doch zusammenkommen mögen, obwohl ich weiß, dass das nicht möglich ist.
So zum Beispiel ist mein Lieblingspairing in meiner eigenen Geschichte stuntfola und Albert. Ich habe bereits zwei Freundinnen damit vollgejammert, dass meinen Gefühlen meine eigene Planung im Weg steht, und meine Planungs-Logik-Seite ist leider unnachgiebig und hat die besseren Argumente. (Nun, gegen ein „aber sie sind doch so niedlich zusammen!“ und „aber sie brauchen einander, und sie sind süß!“ lässt sich leicht argumentieren.)
Dabei ist Albert eigentlich ein Charakter, der keine große Rolle spielen sollte.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Die kleinen Freuden auf FF.de

Ich muss immer ein bisschen triumphierend grinsen, wenn sich in meinen Favoriten von "Cwideas" etwas verändert und Leute abspringen. Da denke ich immer: "Aha, die sind also gerade bis Kapitel 14 gekommen und waren schockiert." Und dann freue ich mich darüber, zumindest ein Ziel erreicht zu haben. *g*

Donnerstag, 16. April 2015

Hobbits und Rattenvolk

Ich bin im Moment dabei, nochmal die beiden wichtigsten Kapitel in den Büchern "Der Herr der Ringe" zu lesen, was die noch kommenden Geschehnisse in meiner Geschichte angeht - "The Scouring of the Shire" und den Anfang von "The Grey Havens", Buch Sechs, Band Drei, Die Rückkehr des Königs.
Nicht nur, dass ich teilweise verzweifelt nach einigen bestimmten Daten suche, die nicht zu existieren scheinen - ich schätze, da muss ich wohl selbst meine Fantasie spielen lassen und schrecke ein wenig davor zurück, diese Ereignisse tatsächlich zu beschreiben - nein, ich habe auch das Gefühl, als wenn die wohl dunkelsten Kapitel auf stuntfolas Reise bald erreicht sind. Wobei ich nicht umhin kann, bei dem Gedanken daran doch wieder ein wenig erwartungsvoll zu kichern und mir auf der einen Seite grinsend die Hände zu reiben, auf der anderen Seite entsetzt mein Gesicht in meinen Händen zu vergraben und zu hoffen, dass das alles schnell vorübergeht. Wie sehr ich mich zugleich darauf freue und davor fürchte. *g*

Das Problem ist, die Hobbits zu charakterisieren, wobei ich auch hier meine neuen Lieblinge gefunden habe - ich fürchte, ich bin offiziell zum Lobelia-Fan mutiert.
Sie wird nicht oft erwähnt, doch die wenigen Zeilen, in denen sie genannt wird, lassen einen emotional nicht unberührt und haben meinen Respekt vor ihr rapide wachsen lassen. Und schon wieder kollidieren zwei Lieblingsfiguren extremst miteinander... ich fürchte fast, ich suche mir meine anderen Lieblingsfiguren nach den Kriterien aus, in denen er den betreffenden Figuren möglichst viel Leid zugeführt hat. Lobelia steht unter anderen auch recht hoch oben auf der Liste.
Doch die Hobits sind schwierig, da ich bisher schreibtechnisch nicht allzu viel Kontakt mit ihnen hatte, abgesehen von den Ringkriegshelden. Leicht einzuschüchtern, aber auch genauso leicht zu fürchten. Es gib Feiglinge unter ihnen, und es gibt Hobbits, die im Verborgenen kämpfen - allen voran die Tuks, natürlich - und die Frage ist, ob Saruman an seinem gestohlenem Tabaksbeutel nicht doch erstickt, bei so viel herumhuschendem Rattenvolk. Mal sehen.

Ich behalte es mir vor, ein paar kleine Änderungen vorzunehmen, natürlich - Änderungen, die sich womöglich zu einem Sturm entwickeln könnten. Wer weiß das schon?
Wir sind ja gerade erst angekommen, und uns bleibt noch ein Monat Zeit, ehe die Ringkriegshelden, die einen aus dem eigenen Heim vertrieben hatten, wiederkommen. In dieser Zeit kann sich sehr viel tun, und Saruman ist nicht dafür bekannt, anderen das Reden zu überlassen - nein, dies tut er lieber selbst.
Die Frage ist, ob ich würdig bin mit meinem begrenzten Wissen der Rhetorik, ihm Worte in den Mund zu legen. *g*
Auch hier - wir werden sehen. Sicher ist, dass in diesem kommenden Abschnitt einige Fragen beantwortet werden, Geheimnisse gelüftet und, natürlich, einiges Blut fließen mag. Bleibt nur abzuwarten, von wem, und ob gerechtfertigt.
Ich werde warten und gequält vor mich hin kichern und mich fragen, weshalb ich überhaupt solch eine Geschichte schreiben wollte.

Freitag, 23. Januar 2015

Teagoras, stuntfola?

Ach ja... wie sehr ich es vermisst habe, wahnsinnige Charaktere zu zeichnen! :3 Hier also Folcwita; so, wie stuntfola ihn einmal in einem ihrer Albträume sieht. Natürlich ist dies hier nur eine Skizze, dazu noch in schlechter Qualität... aber das Bild wollte raus, und es musste raus.

Montag, 29. Dezember 2014

Die Sache mit dem Portal

(Achtung, immense Spoiler zum 31. Kapitel von „Cwideas“ und der Geschichte generell. Ich werde hier ausschließlich den Begriff „Protagonistin“ benutzen, da dies doch das meist vertretene Geschlecht der Weltenwandler zu sein scheint.)



Eine Real Life meets Middle-earth-Geschichte braucht meist Eines, den wichtigsten Bestandteil, damit eine solche Geschichte überhaupt funktionieren kann: Ein Portal.
Es finden sich viele Arten von Portalen in der Literatur und Fanfiktionwelt: Sei es nun ein Wandschrank, eine blaue Lichtkugel, ein Spiegel, die Wand eines Bahngleises, ein Kaninchenloch, wabernder Nebel, Koma, Selbstmord/Tod, ein Buch, in das man hinein - oder einfach ein Abhang, den die Protagonistin herunterstürzt. Sicher dabei ist: Es besteht ein deutlicher Übergang.
Für den Leser, zumindest. Dieser kann sagen: Aha, da ist also der Durchgang, und besitzt somit ein Wissen, welches der Protagonist nicht hat.

Und davon wollte ich abweichen. Ich wollte den Übergang nicht scharf umrissen machen; ich wollte ihn fließend, weich, durchsichtig machen. Die Grenzen verschwimmen; wo fängt Mittelerde an und hört Norwegen auf? Ich wollte meine Protagonistin unsicher sein lassen, und ebenso die Leser rätseln lassen: Ist das hier tatsächlich noch Norwegen? Oder bereits Mittelerde?
Das Portal von stuntfola zum Beispiel könnte schon im Wald angefangen haben, oder erst am Rande des Waldes beim Moor – oder sogar erst bei dem gelben Band am Baum. Vielleicht ist das Portal auch langgestreckt, wie Saruman ja sagt, und zieht sich tatsächlich über das gesamte Moor hin und endet erst bei dem zufällig vorbei kommenden Gríma – weiß man es mit Sicherheit? Nein.

„Ich wusste nicht, wann oder gar, in welcher Form diese Hilfe kommen würde. Illúvatar hat schließlich viele Welten für seine Kinder geschaffen, und in welcher von ihnen sich ein Tor öffnen sollte, konnte ich natürlich niemals vorhersehen.“
Auszug


Oft spielt in solchen Geschichten eine Prophezeiung eine Rolle: Meist uralt und ihr Ursprung ist auch nicht ganz deutlich, aber er besagt: Die Heldin wird aus einer anderen Welt/Dimension/wieauchimmer kommen und die Welt retten. In solchen Geschichten ist das Portal meist seit Anbeginn der Zeiten dort und öffnet sich entweder nur bei der richtigen Person oder ist so gut versteckt, dass niemand sonst es findet. Eine genaue Erklärung, woher dieses Portal kommt, ist meist nicht gegeben, es ist einfach da und... wartet.
Dann gibt es natürlich auch noch die Variante mit dem Zauberspruch. Ein (oder mehrere) mächtiger Zauberer spricht einen höchst komplizierten und mächtigen Spruch aus, lässt seine Magie wirken und schwupps! sofort wirkt der Spruch und die Heldin plumpst dank automatischer Suchfunktion des Portals oder genauer Berechnung des Zauberers nur Momente später vor dessen Füße.
Und dies fand ich, wenn man Raum und Zeit bedenkt, ein wenig fragwürdig.

Man denke nur an das Licht der Sterne: Die Lichtgeschwindigkeit beträgt 299 792 458 m/s, und trotzdem hat man herausgefunden, dass manche Sterne, die wir sehen, längst gestorben, bzw. explodiert sind, da die Entfernung immens groß istwir sehen also am Nachthimmel das Licht von toten Sternen.
Beinahe poetisch, wenn man so darüber nachdenkt: Man blickt in einer Sommernacht auf einen klaren Sternenhimmel hinauf, an dem abertausende Sterne zu sehen sind und fragt sich, wie viele von ihnen wohl eigentlich schon längst gestorben sind und einen leeren Fleck in der kalten Schwärze des Universums hinterlassen.
Und daran habe ich auch gedacht und habe meinen Zauberer diesen Spruch Jahrzehnte vor ihrem eigentlichen Auftauchen aussprechen lassen. Dies lässt viel Spielraum, um den Spruch als nicht funktionierend anzusehen und sogar ganz die Hoffnung zu verlieren und sich vielleicht auch noch dem Bösen zuzuwenden.
Es ist ja doch immer schöner, überrascht zu werden.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Vorschau zum 29. Kapitel

Und mal wieder eine Vorschau... eine besondere Vorschau, denn es tauchen noch ein paar mehr Canon-Charaktere auf. *g*

Galadriel jedoch war recht einfach ausfindig zu machen: Erstmals war sie die einzige Frau, und dann war da ihr langes, goldblondes Haar, das sicherlich dem Éowyns Konkurrenz machte. Was frage ich denn noch? Sie ist eine Elbin, und die überstrahlen Menschen sowieso in Allem, was sie tun... außer vielleicht an Grausamkeiten, wenn man Fëanors Söhne nicht mitzählt. Sie trug einen grauen Kapuzenmantel und saß auf einem ebenso grauen Pferd, und doch schien eine Art Leuchten von ihr auszugehen.
Ihr schöner Kopf drehte sich, als ob sie meinen Blick gespürt hätte, und dann sah sie mir in die Augen.
Die Zeit schien sich auf einmal zu dehnen und dann schlagartig stillzustehen; mein Atem ging langsam und schwer. Eine Art Nebel oder Schleier schien sich auf die Umgebung zu legen; alles verschwamm.
Ich konnte nur in ihre Augen blicken; alles andere um mich herum schien ausgeblendet, und die Stimmen wurden undeutlich, bis nur noch Eine blieb.
Ich kann dich nach Hause bringen, Menschenkind. Du gehörst nicht in diese Welt, bist hinein gestolpert in all dieses Leid. Ich habe die Macht, dich zurückzubringen; dorthin, wo du hingehörst.


Na, ob da jemand wohl in Versuchung gerät...? Und was wird stuntfola tun?Und wie reagieren die anderen darauf?
Das steht alles im nächsten Kapitel! *g*

Donnerstag, 27. November 2014

Ein unerwarteter Schlag

(Achtung, dieser Inhalt enthält spoiler! für die Geschichte "Cwideas", insbesondere das 26. Kapitel. Eltern haften für ihre Kinder und Halblinge.)

Wie kann eine Schreibblockade gelöst werden?
Manchmal erfordert dies doch recht dramatische, unerwartete Maßnahmen.

Mittwoch, 26. November 2014

Noch ein kleiner Statusbericht

Und Kapitel 36 ist angefangen, und dies bedeutet, dass das letzte Viertel des Weges vor stuntfola und ihren Begleitern liegt; der letzte Abschnitt, den es zu bewältigen gilt. Saruman kann mal wieder seine manipulativen Worte ausprobieren, und für Gríma und stuntfola wird die Situation doch etwas bedrängter und in vieler Hinsicht unangenehmer. Bree liegt noch vor ihnen, aber der Weg dorthin ist nicht mehr weit.
Stuntfola hat ihre eigenen Gründe gefunden, weshalb sie immer noch Saruman nachläuft, und ist sogar fast ein wenig froh über seine Anwesenheit.
Und Beutelsend kommt langsam, aber stetig näher. Lotho wird wohl alles andere als erfreut sein, wenn Saruman anrückt... denn selbst, wenn er nun in der Gestalt eines Bettlers ist; so hat er doch noch Macht.


Kleine Übersicht über die bisher zurückgelegten Wegstrecken in Kapiteln:
Von Norwegen nach Mittelerde: 1 Kapitel
Von Rohan nach Isengard: 15 Kapitel
Von der Ankunft im Orthanc bis zum Aufbruch aus diesem: ca. 10 Kapitel
Vom Aufbruch vom Orthanc bis zum letzten Viertel des Weges: Bisher 10 Kapitel

Man liest sich also im nächsten Kapitel wieder. :)

Freitag, 21. November 2014

Vorschau auf das 27. Kapitel

Und mal wieder eine Vorschau. Nach einiger Zeit. ^^


Die Straße zog sich dahin. Nur langsam schien der Wald näher zu rücken, und ich fragte mich, wie ich diese lange Strecke schwimmend hatte überstehen können. Zusätzlich zu dem einen Mal Beinahe-Ertrinkens.
Und so gehen wir dann also im Gänsemarsch voran...
Dies stimmte tatsächlich: Saruman ging vorneweg, ich mit ein wenig Abstand hinterher und dann kam Gríma dicht hinter mir. Wir mussten schon ein merkwürdiges Bild abgeben. Und hier kommt Gänsemama Saruman, die sich auf dem Spaziergang mit ihren beiden Küken befindet... seht, wie schön sie in einer Reihe gehen! Da geht einem doch gleich das Herz auf bei so viel Zuneigung...
In diesem Moment wandte der Zauberer leicht den Kopf, und ich zuckte zusammen und senkte den Blick.
Verspotte ihn nicht“, hatte Gríma gesagt, und dies hatte ich auch nicht vor, vor Allem nicht in seiner Gegenwart. Wer wusste denn wirklich sicher, dass Zauberer nicht doch Gedanken lesen konnten?
Es war merkwürdig, den Platz nun von Nahem zu sehen, und ich war mir sicher, dass bei unserer Ankunft noch nicht so viel grün gewesen war. Moos wuchs auf den Steinen, und überall breiteten sich tatsächlich Grasflächen aus. Auch Bäume wuchsen hier, sprossen aus dem Gras hervor, und alles in Allem sah es beinahe... schön und friedlich aus.
Unwillkürlich lächelte ich ein wenig. Man sah, dass Baumbart und seine Ents alles taten, um Orthanc wieder zu dem blühenden Garten zu machen, der er einst gewesen war.
Ob dies wohl irgendwann die Entfrauen aus dem hohen Norden hier herunter locken würde...? Ich hoffte es für den Ent.
Zumindest, bis auf einmal die Platte unter mir nachgab.

 Cliffhänger, wie üblich. Auch hier wieder auf ein Zitat von Merry und Pippin gebaut, die Aragorn und Co. ja davor warnten. Das kommt eben davon, wenn man nicht nachdenkt.
Bis zum nächsten Mal! :)

Montag, 10. November 2014

Statusbericht bei "Cwideas"

Himmel, schon bei Kapitel 30. Und die FF ist noch weit davon entfernt, beendet zu sein - sie ist eben nur fertig geplant, und die Planung bezüglich zu dem einen Ende reifen immer weiter. Ich hoffe doch, dass so manche Sachen noch wie eine Überraschung kommen werden.
Außerdem bin ich etwas überrascht, dass sich das alles doch so lange hinzieht - die meisten meiner FFs waren mit 30 Kapiteln beendet. ._. Werde ich etwa doch noch zum Langschreiber?
Fazit ist (Achtung Spoiler!), dass stuntfola sich vielleicht gerade von der Weglänge her erst auf halbem Weg zu Sarumans neuem Ziel befindet... noch nicht mal. Ein Viertel des Weges vielleicht. Was kann ich denn dafür, dass der Canon so gestrickt ist, wie er gestrickt ist und die eine Begegnung schon so früh stattfindet? 

Samstag, 1. November 2014

Vorschau auf das 24. Kapitel

Und hier mal wieder eine kleine Vorschau auf das kommende Kapitel.


Eine Zeit lang antwortete er mir nicht, und ich glaubte schon, dass die Stunde für heute beendet und in eisigem Schweigen versunken war, als er schließlich doch sprach, und er tat es mit einem leisen, verächtlichen Lachen.
„Das heißt, dass du auch über sie etwas weißt?“ fragte er, und seine Stimme klang bitter. „Dass du ihre Träume, Wünsche, Hoffnungen und Ängste kennst? Wie viel weißt du überhaupt über jeden von uns? Weißt du etwa genauso viel über den Herrn Saruman, wie du über mich weißt?“
Ich schluckte, zwang mich jedoch, nicht auf seine Fragen einzugehen. Selbst, wenn er allen Anscheins nach Saruman nicht davon erzählt hatte, dass ich etwas über ihn wusste, so musste ich doch vorsichtig sein. „Ich weiß ein wenig über sie. Aber habt Ihr gelogen, als Ihr von einer Schwester spracht?“
Er warf mir einen kurzen, lauernden Blick zu, wandte ihn dann jedoch wieder ab. „Das heißt, du weißt nicht alles über mich“, bemerkte er leise, wie zu sich selbst. „Du weißt nur einiges, grob umrissen, wie die Handlung eines Buches.“


Und wir schreiben den 1. November - heißt, es sind nur noch zwei Tage bis zu seinem Tod.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Vorschau zum 22. Kapitel

Und mal wieder eine Vorschau... und die Pause kam ja nicht mal dadurch, dass ich keinen Vorrat gehabt hätte! Ich habe einfach... nicht mehr dran gedacht. ^^"

Dienstag, 14. Oktober 2014

Skizze von stuntfolas Kleidung

Hier ist eine Skizze von stuntfolas "Isengard"-Kleidung, die sie in Kapitel 20 bekommt. Sie sieht ein wenig wie eine der Heilerinnen aus den Häusern der Heilung aus, und da würde so gesehen fast nur noch ein Kopftuch fehlen... doch die Kleidung der Heiler sah doch recht dünn aus, und das ist hier nicht der Fall. Das hellgraue Unterkleid besteht aus weicher Wolle, und das Überkleid ist auch noch einmal aus fester, dichterer Wolle... und ja, reißfest. Ansonsten könnte Gríma in Kapitel 21 nicht das tun, was er tut... besser gesagt, das würde ein bisschen tödlich für stuntfola enden. *g* Traumatisch bleibt es dennoch.


Montag, 6. Oktober 2014

Gerettet - gegéoced

Einige Gedanken zum 2. Kapitel meiner FF „Cwideas“. Seid vor Spoilern gewarnt! Ich werde hier schonungslos auf spätere Ereignisse der aktuellen Geschichte anspielen! (Insbesondere Kapitel 14.)

Montag, 29. September 2014

Verirrt - losian

Einige Gedanken zum 1. Kapitel meiner FF „Cwideas“.
Seid vor Spoilern gewarnt! Ich werde hier schonungslos auf spätere Ereignisse der aktuellen Geschichte anspielen! (Insbesondere Kapitel 14.)


Samstag, 6. September 2014

Vorschau zum 18. Kapitel

Und hier ist die nächste Vorschau... und ich kann es nicht ganz verstehen, wie diese Geschichte 52 Favoriteneinträge bekommen hat. Ich meine, stuntfola sitzt hier mit einem Antagonisten des "Herrn der Ringe" und einer Person, die die meisten a) kaum beachten und b) verachten...
Nun ja, ich freue mich. Danke, alle Leser und Favoritenanklicker. *g*

In den Geschichten fanden die Mary-Sues immer entweder einen Weg zurück oder auch fanden sie ihre wahre Liebe in dieser Welt und blieben hier. Wobei Letztere meist sich in irgendeine Hauptperson verliebten, sei es nun Éomer, von dem die Meisten nicht wussten, dass er mit Lothíriel verheiratet werden würde, oder sie ließen Boromir oder Haldir überleben oder nahmen Legolas.
Ein hicksendes Kichern bahnte sich einen Weg nach oben, doch ich schluckte dieses mühsam wieder hinunter, als mir in den Sinn kam, mit welcher Gesellschaft ich hier war. Wenn dies hier eine der Mary-Sue-Geschichten war, müsste ich entweder Saruman oder Gríma heiraten.
Eine Gänsehaut überzog meinen Körper, und ich spürte, wie ein Kribbeln meine Wirbelsäule hinunterlief, während mir danach war, mich zu übergeben.
Eh... nein danke. Hast du eine Ahnung, wie alt die beiden sind?! Ich konnte gut auf beide verzichten, und gegenseitiges Verständnis wäre da wohl auch nicht mir dabei. Ganz zu schweigen davon, dass der Eine nur auf seine Macht fixiert war und der andere von einer anderen Frau besessen.
Die meisten Mary-Sues gingen den Weg der (unnötigen) zehnten Gefährtin, und die Geschehnisse des Ringkrieges prägten sie.
Was würde dann mein Pfad sein, wenn ich weiterhin hier im Turm blieb? Irgendwann würde Saruman diesen verlassen; am 15. August, wenn ich mich nicht täuschte. Das hieß, dass es jetzt März sein musste, wenn in diesem Moment Gandalf unten war und mit dem ehemaligen Oberhaupt sprach.
Ich ließ den Kopf hängen, als mir klar wurde, wie lange Zeit ich in diesem Turm versauern musste, ehe Hoffnung auf Freiheit kam. Drei Monate... drei lange, lange Monate... wie hat Gríma das im Buch bloß ausgehalten?
Mein Magen knurrte, und ich fühlte mich schwach. Womöglich konnte ich das alles doch noch beenden, indem ich den vergifteten Tee von Saruman trank.

Wir sehen uns im nächsten Kapitel! *g*

Freitag, 29. August 2014

Entweder... oder. Zwei Experimente und meine Absicht damit

Im Moment habe ich zwei größere Projekte am Laufen, und dies sind sogar besondere Projekte: Es sind, besser gesagt, Experimente. Und hier möchte ich ein wenig darüber sprechen.
Einige werden vielleicht sofort erkennend nicken und auf meine Geschichte „Der Duft des Grases im Wind“ deuten, und ich werde lächeln und nicken und ihnen Recht geben.
Der „Duft des Grases“, wie ich ihn jetzt mal abkürzen werde, ist nämlich eine Art... Entscheidungsgeschichte, in der die Leser über das Schicksal des Protagonisten entscheiden müssen. Und dies tun sie mit größer Begeisterung, wie ich feststelle. Favoriteneinträge hat die Geschichte nicht so viele; dafür aber umso mehr Reviews, denn jeder will natürlich seine Stimme mit einbringen.

Dies funktioniert nämlich so, dass am Ende eines Kapitels einige Möglichkeiten kommen, wie die Protagonistin reagieren soll. Die Leser dürfen wählen, und die Möglichkeit mit den meisten Stimmen wird im nächsten Kapitel geschrieben werden.
Es macht Spaß, sich zu überlegen, was die Leute wohl nehmen werden und insgeheim auf eine der Möglichkeiten zu hoffen – was merkwürdigerweise bis jetzt immer geklappt hat.
Ich versuche natürlich, die Wahlen immer so objektiv wie möglich zu schildern; es ist ja nicht so, dass ich versuche, mit Absicht die Leser zu manipulieren – nun, gut, ich tue es doch. Ich gebe es zu, bekenne mich schuldig.
Trotzdem versuche ich immer noch, es so objektiv wie möglich zu halten! Aber ich kann manchmal nicht verhindern, manchen Sachen mehr Vorzüge zu geben als anderen, da ich ja auch auf meine Protagonistin eingehen muss.
Obwohl zwei Sachen geklappt haben, ohne dass ich aktiv manipuliert hätte... dies sind nämlich in Kapitel 1 die Wahl der Haarfarbe und in Kapitel 8 die Wahl der Antwortmöglichkeiten.
Dass ich zum Beispiel auf eine dunkle, ja, eigentlich schwarze Haarfarbe gehofft hatte, ist deshalb so, da sich hiermit noch ein paar sehr interessante Dinge ergeben, die die Protagonistin hier am eigenen Leibe erfährt. Diesen Zweig, dieses doch sehr dunkle Kapitel der Mark hätte sie mit blonden Haaren nur am Rande mitbekommen und bekommt dafür jetzt die Möglichkeit, dies aktiv mitzuerleben! Ob das jedoch so toll für sie ist, sei mal dahingestellt.
Und dann natürlich in Kapitel 8 die Gegenfrage... ich gebe zu, dass ich da selbst ziemlich überrascht drüber war, dass meine Leser genau den Pfad einschlugen, den ich gehen wollte.
Natürlich lag hier auch eher eine versteckte Lektion; ein Verhalten, was ich schon in vielen Geschichten habe beobachten können. Viele Mary-Sues kommen nämlich damit davon, dass sie vorlaut und großspurig zu ihren Mitmenschen sind, ja, wenige sind sogar fast arrogant.
Sie wissen natürlich, was das Beste für sie und ihre Mitmenschen ist und vergessen dabei gerne, dass sie sich a) im Mittelalter befinden und b) sie in den Augen der meisten erwachsenen Männer noch Kinder sind und von nichts eine Ahnung haben. Und wie strafte man Kinder früher, wenn sie etwas Dummes taten? Genau, man legte sie über das Knie. Ich bezweifle, dass das im Mittelalter anders gehandhabt wurde als in der neueren Zeit.
Ich hätte ja eine der neutraleren Antworten genommen.
Zu sagen bleibt, dass unserer Hauptperson ein interessanter Weg bevorsteht, auf dem ein oder zwei der bekannteren Charaktere natürlich nicht fehlen dürfen, angefangen von der... ah, aber ich greife wieder voraus.


Das andere Experiment, welches ich meine, ist meine andere Geschichte „Cwideas“, eine „Mädchen-kommt-von-unserer-Welt-nach-Mittelerde“-Geschichte. Anbei eine kleine Spoilerwarnung für diejenigen, die die Geschichte entweder noch nicht gelesen haben oder noch nicht bis Kapitel 14 vorgedrungen sind:
Es wird Spoiler geben. Große Spoiler. Immense Spoiler.
Spoiler. Seid gewarnt. Duh.

Ich kann mit Stolz sagen, dass Cwideas mittlerweile über 49 Favoriteneinträge verfügt, die hin und wieder mal einen oder zwei Favos herunterrutschen, dann jedoch wieder hoch, und über 38 Reviews.
Und sehe meine Theorie bestätigt: RL/ME-Geschichten haben prinzipiell mehr Favoriteneinträge, und weitaus schneller. Nur dicht gefolgt von Romanzen, wobei da die Favoriten nicht so schnell sind, wenn man kein bekanntes Pairing benutzt. (Was ich getan habe. Ich habe mir selbst zwei Leute ausgedacht, und die Handlung um den Ringkrieg herum findet auch nicht statt, und generell tauchen nur kurz drei Figuren aus dem Buch auf, eine davon sogar nur namentlich.)
Ich möchte mit meiner Geschichte versuchen, einen anderen Pfad einzuschlagen als den der anderen RL/ME-Geschichten, die ich bisher gelesen habe. (Es gibt eine Ausnahme, die an sich eine geniale Idee ist, aber die ist leider abgebrochen.)
Und zwar, in dem ich meine Hauptperson ganz einfach mal den Bösen mitgebe. Nicht den ganz Bösen, nein, nicht den Nazgûl, die sie auch eher töten würden. Nein, den etwas menschlicheren Bösen, von denen Tolkien ja auch sagt, dass der Fall vom Guten hin zum Schlechten immer geschehen kann: Saruman und Gríma.
Die beiden haben nämlich einen langen, langen Leidensmarsch vor sich, und den möchte ich gerne nutzen, um mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Um zu zeigen, dass auch die Bösen eben... nur Menschen sind. Dass man die nicht gleich verurteilen soll. Dass man alles eben nicht nur in Gut und Böse, Schwarz und Weiß unterteilen kann, sondern dass es eben auch sehr viele Grautöne gibt.


Und der Unterschied von beiden Geschichten ist nicht nur die Favoriten - oder Reviewzahl. Es ist schon lustig, wie bei einer Geschichte, in die man viel Mühe und Planung hineingesteckt hat, doch ein wenig... weniger Rückmeldungen kommen als bei einer, bei der man gar nicht richtig planen kann und bei der die Kapitel meist knapp eine Seite lang sind, meist unter 1000 Wörter.
Bei „Duft des Grases“ stehen im Moment die Reviewzahlen auf 48 Reviews... bei gerade mal zehn Kapiteln; genauer gesagt neun, da das erste Kapitel nur eine Art Vorwort ist. Ein grober Plan existiert natürlich, und ich weiß in etwa, was in den nächsten Kapiteln passieren wird, da ich ja die Wahlmöglichkeiten stelle. Aber sicher sein kann man sich da nie.
Niemals.

Leser sind wirklich faszinierende Kreaturen. Man kann alles über sie in nur einem Monat lernen, und doch können sie einen selbst nach hunderten von Jahren noch überraschen.