Arbeit an Cwideas, oder: Nachteile, wenn Charaktere ein Eigenleben entwickeln
Ich: Erstelle eine relativ detaillierte Hintergrundgeschichte für meinen einen OC, um seine Beweggründe zu erklären, Drama mit einzubringen und sein Interesse an meiner Hauptfigur zu erklären. Plane Szene, um die Hintergrundgeschichte beim zweiten Treffen der beiden mit einzubringen.
Auch ich: Erfinde spontan einen Nebencharakter, der keinerlei Auswirkung auf die Handlung oder etwas mit meiner Protagonistin zu tun hat. Existiert nur, um einem anderen Charakter ein wenig Hintergrund zu geben.
Fazit: Die langwierig geplante Szene mit dem ersten Nebencharakter wird gestrichen, weil es nicht in die Handlung passt und die Charaktere sich weiterentwickelt haben, dafür ist auf einmal der zweite Nebencharakter in der Handlung präsent und Thainwyn schlägt frustriert die Hände über dem Kopf zusammen, weil kaum Hintergrund zu ihm existiert.
Danke, Zufall. Immer wieder ein Abenteuer.
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Samstag, 29. Juni 2019
Mittwoch, 7. Februar 2018
Flussbad der Metafiktion
Weil ich mir schon vor Ewigkeiten vorgenommen hatte, hier ein paar der vielen angefangenen, aber nicht beendeten Metagespräche hochzuladen.Und weil Leute sich das gewünscht haben.
Hier also ein kurzer Ausschnitt aus einem damals in Planung stehenden Romanprojekt, welches meine Lieblingstropes "Metafiktion", "Nebenfiguren zu Hauptfiguren machen", "Verräter" und "nicht alle Bösen sind gleich böse" in sich vereinte.
Die Geschichte von Hwearfan sollte
eigentlich über einen Mann handeln, der nach der Endschlacht des
eigentlichen „Romans mit Gary-Stu-Protagonist“ (in dem er die
Rolle als „Verräter, der im letzten Moment die Seiten wechselt“
innehatte und dafür starb, den Helden zu beschützen) mit verheilten
Wunden aufwacht. Sein Ziel ist es, nach Hause zu kommen, doch der
Autor hat in der Zwischenzeit bemerkt, dass er außerplanmäßig
überlebte und jagt ihn nun, mit dem festen Vorsatz, ihn umzubringen,
da der Satz „und dann starb Hwearfan“ aus irgendeinem Grund nicht
mehr wirkt. Nur Hwearfan kann seitdem mit der Stimme des Autoren kommunizieren, bzw. hört sie.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. :)
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Freitag, 25. November 2016
Ist Céne ein Klischee?
So langsam kommt in mir die Frage auf,
ob ich bei Céne nicht doch wieder in die Klischee-Falle getappt bin.
Denn ich werde mir mehr und mehr unsicher, ob es tatsächlich nötig
war, sie gleich sterben zu lassen. Aber ich hatte mich mehr auf die
Schuldfrage im Fall Túrlor konzentriert, gebe ich zu.
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Donnerstag, 22. September 2016
Kleinere Outtakes aus dem „Duft“
Herzlichen
Glückwunsch, Frodo und Bilbo, zum Geburtstag! Und Glückwunsch,
hláford Saruman, endlich nach einer einmonatigen, miserablen
Wanderung im Auenland angekommen zu sein! :D
Spoiler für Leser, die noch
nicht bis Kapitel 39 von der Geschichte „Der Duft des Grases im
Wind“ gelesen haben!
Mittwoch, 10. Februar 2016
Der "Duft" ist durchgeplant!
Eigentlich sollte mein nächster (schon angefangener Post) darüber handeln, dass Boromir in vielen FFs erstaunlich... frauenfeindlich dargestellt wird und meine Überlegungen dazu, weshalb das teilweise unlogisch ist.
Aber... dann habe ich an einer noch kommenden (sehr in der Zukunft liegenden) Szene beim "Duft des Grases im Wind" herumgebastelt, bin dann bei meinem Planungsdokument hängengeblieben und habe da Dinge hin - und hergeschoben und hinzugefügt und alles in eine Reihenfolge gebracht, wobei ich einige Sachen am Ende weglassen werde müssen, damit das alles nicht allzu lang wird...
und ich muss sagen, dass der "Duft" jetzt tatsächlich (in teilweise recht detaillierten, teilweise sehr, sehr groben Punkten) durchgeplant ist! *-* Ich freue mich so, dass die grobe Handlung von Anfang bis Ende endlich steht! Yay!
Natürlich werden sich da, so wie ich mich kenne, wahrscheinlich doch noch im Laufe der Geschichte einige Sachen ändern, aber so überrasche ich mich auch selbst. ^^
Jetzt muss ich mir nur noch die Entscheidungen genauer überlegen, die die Leser treffen sollen (oh, die nächsten zwei - drei Entscheidungen stehen schon fest; ich muss nur noch ein paar Kapitel zwischen das Fest quetschen müssen, aber ich freue mich schon so darauf), und da wird dann die Schwierigkeit liegen. Was, wenn die Leser meinen ganzen schönen Plan einfachdie Treppe herunter umwerfen? ._. Ich meine, ich habe meine Leser schon öfter falsch eingeschätzt. Aber da bin ich recht zuversichtlich, dass ich das hinbekomme. (Hoffe ich.) Ich meine, in manchen Fällen ist es mir tatsächlich egal, welche Entscheidung die Leser treffen werden (wahrscheinlich wird das Kleiderauswählen eine Solche sein), andere hingegen... nun, wir werden sehen. ^^ Ich muss mich weiter mit Céastan vertraut machen.
Aber... dann habe ich an einer noch kommenden (sehr in der Zukunft liegenden) Szene beim "Duft des Grases im Wind" herumgebastelt, bin dann bei meinem Planungsdokument hängengeblieben und habe da Dinge hin - und hergeschoben und hinzugefügt und alles in eine Reihenfolge gebracht, wobei ich einige Sachen am Ende weglassen werde müssen, damit das alles nicht allzu lang wird...
und ich muss sagen, dass der "Duft" jetzt tatsächlich (in teilweise recht detaillierten, teilweise sehr, sehr groben Punkten) durchgeplant ist! *-* Ich freue mich so, dass die grobe Handlung von Anfang bis Ende endlich steht! Yay!
Natürlich werden sich da, so wie ich mich kenne, wahrscheinlich doch noch im Laufe der Geschichte einige Sachen ändern, aber so überrasche ich mich auch selbst. ^^
Jetzt muss ich mir nur noch die Entscheidungen genauer überlegen, die die Leser treffen sollen (oh, die nächsten zwei - drei Entscheidungen stehen schon fest; ich muss nur noch ein paar Kapitel zwischen das Fest quetschen müssen, aber ich freue mich schon so darauf), und da wird dann die Schwierigkeit liegen. Was, wenn die Leser meinen ganzen schönen Plan einfach
Dienstag, 2. Februar 2016
Posttraumatische Belastungsstörung und stuntfola
Ich freue mich. Erster Unitag war toll,
wir haben uns ganz viel Werbung angeschaut, und auch, wenn es
wahrscheinlich stressig wird, so freue ich mich doch auf dieses
Semester. Außerdem waren verschiedene Vertreter von Firmen da, die
uns Angebote gemacht haben, worüber der Werbeclip, den wir drehen
sollen, handeln könnte.
Unter Anderem war auch eine Vertreterin
der Landesvereinigung für PTSD I Danmark da, auf deutsch PTBS –
Posttraumatische Belastungsstörung. Auffallend war, dass sie
diejenige war, die die meisten Fragen bekommen hat; allgemein schien
ein recht großes Interesse für das Thema erweckt zu sein. (Die
anderen Vertreter bekamen gerade mal höchstens drei – vier Fragen,
die PTBS-Vertreterin bekam mindestens neun.)
Sie hat uns erzählt, dass jeder –
wirklich jeder – PTBS bekommen kann. Aber jeder Mensch ist
verschieden, und demnach wird das, was für Einige schon ein ziemlich
heftiger Auslöser für PTBS sein kann, für andere nur einen
verwirrten Blick wert sein. Außerdem verbindet man PTBS
normalerweise mit Kriegsheimkehrern, mit Krieg im Allgemeinen. Dass
so etwas auch einfach durch einen Unfall hervorgerufen werden kann,
durch Mobbing, durch das Mitansehen eines Unfalles; durch Dinge, die
normalerweise im Vergleich zu Krieg ein wenig lächelnd abgetan
werden; daran denkt man im ersten Moment nicht, wenn man PTBS hört.
Mich hat das Thema berührt, nicht nur,
weil es von jemandem erzählt wurde, die über sich selbst sagt, dass
sie PTBS habe; aber auch, weil ich für meine Geschichte „Cwideas“
darüber schon ein wenig recherchiert habe. Stuntfola ist
definitiv ein Kandidat für PTBS, und ich freue mich, dass ich ein
paar der Symptome schon recht unbewusst habe mit einfließen lassen,
wobei das wohl auch in die fünf Phasen der Trauer mit einfließt.
Natürlich werde ich mir wahrscheinlich einige Freiheiten lassen,
obwohl mir nach der Stunde sogar eine Idee für das Kurzgedächtnis
gekommen ist.
Was mir dieser Bericht gezeigt hat,
ist, dass jegliche Situationen (manchmal über Jahre hinweg) sich zu
so etwas entwickeln können, und manchmal tun sie es, manchmal tun
sie es nicht. Manchmal lässt die Störung an sich mehrere Jahre auf
sich warten.
Ich hatte auch mal zeitweise (auch in
Verbindung mit „Cwideas“) über das Stockholm-Syndrom
recherchiert, und in einem Artikel in einer Polizeizeitschrift stand
Ähnliches (wenn auch nur kurz erwähnt) – längere Abhängigkeit
gegenüber einer dominanten Person, verbunden mit dem Gefühl, der
Person verpflichtet und ihr etwas schuldig zu sein, kann ebenfalls
schon eine Form von Stockholm-Syndrom sein.
Und passt das nicht wunderbar zu
stuntfola? Und so wird das, was ich von Anfang an geplant
hatte, was ich charakterisieren wollte, wohl so langsam deutlicher.
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Donnerstag, 31. Dezember 2015
Ein kleines, schwarzes CD
Es ist schon etwas länger her, seit ich diesen kleinen Eintrag geschrieben habe, wie man am Datum sieht. Und ähnlich wie bei meinem "Zauberer können nicht sterben" bin ich wieder etwas überrascht, dass ich so emotional reagiert habe. Nun ja... was zwei kleine Buchstaben aussagen können.
Spoiler für die Leser von "Cwideas", insbesondere Kapitel 57/58.
16.11.2015
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Mittwoch, 23. September 2015
Und was ist mit seinen Händen - äh, Augen?
Hm, zwar kein Schnitzer im klassischen
Sinne, aber leider etwas, was mich effektiv davon abhält, das eine
Kapitel fertigzustellen...
Also, da gibt es diesen einen
Charakter, der gerade mitansehen musste, wie ein Anderer umgebracht
wird. Prota will das nicht wahrhaben, verzweifelt, denkt sich
Ausreden aus, weshalb der andere Charakter nicht tot sein kann und
streitet mit sich selbst.
Und dann kommt dieser Satz:
Und was ist mit seinen Augen?
Und ich muss natürlich, nach einigem
Überlegen, weshalb mir das so bekannt vorkommt, an „Lamas mit
Hüten“ denken, und sofort tönt das: „Und seine Hände? Was
ist mit seinen Händen, Karl?“ - „Ich – hab‘ sie
gekocht und gegessen.“ - „Kaaaaaarl!“ durch meinen
Kopf, und ich muss grinsen und kann das Kapitel nicht beenden, weil
ich aus der Stimmung raus bin und das alles nicht mehr ernst nehmen
kann.
Manchmal hasse ich Assoziationen.
Montag, 17. August 2015
Eigensinnige Gesprächspartner
Dieser Moment, wenn sich zwei
Charaktere über etwas unterhalten und der eine ein Stichwort fallen
lässt, welches in der Planung zu einer großen Enthüllung führen
soll – er das aber auf solch eine Art und Weise macht, dass es dem
zweiten Charakter nicht auffällt und dann eine Art eigene
Erleuchtung über einige Hintergründe des Handelns des Anderen hat,
und dann auf einmal das Gespräch vollkommen von dem eigentlich
beabsichtigten Thema abschweift und sie sich nun auf einmal
über den verdammten Prozentsatz von
möglich ausgesprochenen Lügen und Wahrheiten unterhalten
anstelle über den eigentlich beabsichtigten Cliffhanger!
Und da geht mal wieder ein Kapitel dahin... ich sagte doch, dass ich das innerhalb von drei unmöglich schaffen würde...
Das nächste Mal nehme ich keinen
verfluchten Gelehrten als Protagonisten; die denken zu viel nach und
lenken vor Allem leider oft erfolgreich von unangenehmen Themen ab.
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