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Samstag, 23. Mai 2020

Musik, die nicht funktioniert

Ein Video darüber, weshalb die Musik in Rise of Skywalker einfach nicht funktioniert - weil sie Elemente aus den alten Star Wars-Filmen an unglaublich unpassenden Stellen übernimmt. (Musiktheorie ist so unglaublich spannend. *-* Vor Allem bei Soundtracks. Wusstet ihr, dass im Sweeney Todd-Soundtrack ständig das Dies Irae zu hören ist und so im Grunde die ganze Story spoilert? Genial.)
Wie dem auch sei; ich habe Rise of the Skywalker nicht sonderlich gut in Erinnerung, weil mich generell mit Star Wars nicht... so viel verbindet.
Aber woran ich sofort denken musste, als ich die Kritik gehört habe und die Beispiele dazu gesehen: Die Hobbit-Trilogie.

Freitag, 25. Oktober 2019

Hauptmann Idril, oder: Frauenquote, weil... Mann braucht eben was zu retten!


Das Spiel „Middle-earth: Shadow of War“ legt keinen guten Start hin. Erst schmieden Celebrimbor und Talion am Anfang mal munter im Herzen Mordors einen Ring der Macht (mit keiner Erklärung, wie sie dorthin gekommen sind oder weshalb Sauron sie nicht aufgehalten hat), dann verschwindet Celebrimbor und Talion muss ihn suchen. Stellt sich heraus, dass Kankra ihn entführt hat, und Talion gibt ihr den Ring im Austausch gegen den Geist. (Celebrimbor ist alles Andere als glücklich darüber.)

Donnerstag, 23. Mai 2019

Montag, 22. Januar 2018

Plothole, Plothole

... oder auch - weshalb ein Messer nehmen, wenn ein Kissen doch so viel einfacher ist? Und wahrscheinlich traumatischer?

"They went in. The place stank and was full of filth and disorder: it did not appear to have been used for some time. [...] They had searched every room and found no livling thing save rats and mice."

Wie schön zu sehen, dass ich das alles so vollkommen falsch in Erinnerung hatte. Zeigt mal wieder, dass man nicht alles glauben sollte, was Zauberer von sich geben.

Sonntag, 15. Januar 2017

Aschenklingensplitter, Teil 1

(Spoilerwarnung für Kapitel 2, bzw. Abschnitt IV - VI von "Aschenklinge".)

Ich weiß nicht, ob ich schon einmal einen OS geschrieben habe, in dem ich so sehr das Verlangen habe, alle handelnden Protagonisten kräftig zu schütteln und sie anzuknurren, weshalb sie ständig diese ganzen blöden Entscheidungen treffen und ob sie sich klar über die Konsequenzen sind. Und weshalb müssen sie sich denn alle gegenseitig manipulieren? Bei zwei von den vier Charakteren bin ich das ja gewöhnt, aber weshalb die beiden anderen denn auch noch? D:

Freitag, 25. November 2016

Ist Céne ein Klischee?

So langsam kommt in mir die Frage auf, ob ich bei Céne nicht doch wieder in die Klischee-Falle getappt bin. Denn ich werde mir mehr und mehr unsicher, ob es tatsächlich nötig war, sie gleich sterben zu lassen. Aber ich hatte mich mehr auf die Schuldfrage im Fall Túrlor konzentriert, gebe ich zu.

Samstag, 12. November 2016

Ironische Altenglisch-Grammatik

Ich lese des Abends im Bett noch in meiner Altenglisch-App auf meinem Handy.
The -an Declension@ A few nouns ending in a long vowel or diphtong omit -a, -e, -u in inflexions, eg. léo, LION, léon, léona, léom, [...] fréa, LORD, fréan, fréana, fréam...“
Fréana.
Ich stutze. Fréana. Hm. Klingt irgendwie bekannt, das habe ich schon mal gelesen, woher kenne ich das blo – Frána.
Und meine Augen werden groß, während ich mein Gesicht in mein Kopfkissen drücke, um ein Lachen und einen Fluch zu ersticken.
Tolkien hat ihm in seinem ersten Entwurf den Namen „Herr“ (oder eher „des Herrn“, da fréana Genitiv ist) gegeben, ehe er ihm eine größere Rolle gab und den Namen zu „Maske“ umänderte!
Und ich bin so blöd und wundere mich, weshalb ich bei der Eingabe Frána nichts finde, wobei Tolkien doch allen seinen Namen eine Bedeutung gab! Sogar Fram, einer der rohirrischen Könige, ist mit dabei, hier eben nur fréam, und Fréa natürlich auch, ganz zu schweigen vom 10. König Fréaláf. Viele der rohirrischen Könige heißen tatsächlich etwas mit „Herr“.
Tolkien hat ganz einfach nur das e weggenommen.

Die Bedeutung des Namens passt so wunderbar in meinen „Cwideas“-Headcanon-Hintergrund mit hinein und macht alles wieder so extremst ironisch. Was ist das bloß mit dieser Geschichte, dass so viele nebensächlich erscheinenden Dinge auf einmal eine vollkommen andere Bedeutung bekommen, während ich schreibe?
Wie kommt es, dass so viele meiner geglaubten Plotholes so oft zu einem extremst ironischen, schmerzhaften Plottwist werden, ohne, dass ich es beabsichtige?
Manchmal könnte ich glauben, ich habe Saruman als Muse, der sich einen Spaß daraus macht, Zufälle so anzuordnen, dass sie ein größtmögliches ironisches Licht auf die betreffenden Geschehnisse werfen, sobald sie entdeckt werden. Gut, soll er. Solange es mir nützt und ihm Spaß macht.

Samstag, 15. Oktober 2016

"Du bist eine Frau, du sollst nicht kämpfen!" sagte Derjenige, der eine Schildmaid zur Schwester hatte

Ich frage mich, weshalb die Leute immer gerade Éomer in den Mund legen, dass eine Frau nichts auf dem Schlachtfeld zu suchen habe. Hat er das irgendwo genau so gesagt? Sprechen da die Filme mehr als die Bücher, oder habe ich die Bücher einfach mal wieder nicht gut genug in Erinnerung?

Mittwoch, 4. Mai 2016

Fantasywelten und ein bisschen Selbstmitleid-Gejammere

mintgal:
honestly the high fantasy genre is suffering because authors can’t stop ripping off tolkien and basing their worlds off the same few shitty medieval european countries complete with Historically Accurate Misogyny™, HF has so much untapped potential for creating beautiful and diverse and interesting worlds and authors just squander it by rehashing middle earth over and over

Irgendwie fühle ich mich jetzt schon schuldig. Vor Allem, weil das Buch einer Freundin so toll ist und ich lese es gerade Beta und bin so begeistert davon und habe gleichzeitig Angst, dass ich unabsichtlich von ihr abschreibe und bin eifersüchtig und doch voller Bewunderung, weil das so toll ist und Hilfe. ._. Ich möchte weinen. Dass ich es aber auch irgendwie immer schaffe, mich innerlich so schrecklich zerrissen zu fühlen.
Ich möchte realistisch schreiben, manchmal habe ich jedoch das Gefühl, als wenn gerade die Recherche a) Kreativität abtötet mit ihrer Logik und b) ich ohnehin keine sonderlich große Fantasie habe. Ich kann mich für Ideen begeistern, die andere gehabt haben, die dann annehmen und auf meine Art ausbauen, aber selbst kreativ sein... das ist schwierig. Ich merke das ja jetzt schon bei meiner Welt - die Charaktere entstehen von selbst mitsamt Hintergrundgeschichte, aber die Welt drumherum muss ich in mühsamster Arbeit erst um sie herum bauen.
Ich werde mich jetzt auf den Boden setzen und voller Frustration über mein Schicksal jammern, vielleicht hilft das. :D

Samstag, 30. April 2016

Is it considered cannibalism if you're a human and eating a hobbit?



Sorry, I can't get that question out of my head. And why would there even be the need? You can eat so much else to survive, like plants and berries and fish and eggs and snakes (haha, very funny -_-) and frogs and hedgehogs and even steal food from others. There probably couldn't be a hunger that is strong enough to drive one to eat other people, unless you're starving? Which shouldn't be possible at this point? They're in the Shire, there should be enough food for everyone, they're collecting all the food and Saruman himself is described as "well fed" and why would there be the need to resort to cannibalism?
Seriously, Saruman, why did you even say that? T-T And why did you let him say that, Tolkien? Sometimes I hate you both.

On second thought, no, I hate Gandalf the White. In Edoras he was all like: "Well, he may have done great harm to you but don't kill him, let him live. Give him a horse and let him go."
At the Orthanc he's suddenly "If he ever gets  out of Orthanc alive, it is more than he deserves." What exactly did make you say that, Gandalf? He gave you that goddamn Palantír so that you could see what happened in Minas Tirith later on (not exactly with that intention, but who cares). Or were you that offended that he actually tried to hit you with it?
And if you consider staying five months in a tower with a very angry wizard whose favourite occupation is hitting other people with his staff and explaining to you over and over how worthless you are and then going on a trip for a whole month with more staff-hitting and almost no food and being cold and miserable and then getting a quest which is "kill the leader" which is clearly a traumatizing business even without the "possibly ate him"-part as "well, at least he's not dead, can't be that bad", then please think again. -_-

That got a bit out of hand and is more than I originally intended to write. Whoops.

Freitag, 29. April 2016

Aragorns Motivation

Weil mir letztens aufgefallen ist, als ich über die Unterschiede von Théoden im Buch und im Film nachdachte, dass mir Théoden im Film wesentlich unsympathischer ist als im Buch.
Nehmen wir nur mal die Stelle, in der Gríma rausgeworfen wird. Im Buch redet er recht zivilisiert mit ihm, verspottet ihn vielleicht ein bisschen, bietet ihm aber dennoch an, seine Treue zu beweisen und mit ihm in die Schlacht zu reiten – oder zu Saruman zurückzukehren. (Ich verstehe Grímas Wahl in dem Punkt, aber das kann man später ausführen.)
Im Film bekommt er sein Schwert zurück, lässt seinen Ratgeber erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes „rauswerfen“ und geht ihm dann mit dem Schwert hinterher, bereit, ihn umzubringen. Kleiner Unterschied, kann man mal übersehen. Passiert.
Das an sich würde mich ja noch nicht mal so sehr stören, schließlich war Théoden im Film in einem ganz anderen Zustand der Zugedröhntheit als im Buch, wo er gerade mal beeinflusst durch Grímas Propaganda war.
Nein, mich stört Aragorn an der Szene.

Donnerstag, 24. März 2016

Buch-fangirling

Ich habe so ein tolles Buch gefunden, welches sich mit Lüge und Wahrheit beschäftigt und der erste Satz des einen Kapitels lautet „Wir alle haben schon etliche Male, mehr oder weniger, in unserem Leben die Unwahrheit gesagt, ohne uns das Geringste dabei zu denken, geschweige denn ein Schuldbewußtsein zu entfalten und Gewissensbisse zu verspüren oder seitens der Gesellschaft Vorwürfe zu erfahren.“, was mich immens in meinem Selbstbewusstsein bestätigt, Charaktere zu schreiben, die diese feine Linie zwischen Höflichkeit und Lüge ausnutzen und damit spielen und genau wissen, was sie sich erlauben können und was nicht; und dazu beschäftigt das Buch sich auch noch mit der Bedeutung von Masken und Maskentänzen und wie viele verschiedene Arten von Masken es gibt, angefangen bei den traditionellen Masken wie der Karnevalsmaske bis hin zur Arbeitskleidung, die auch in gewisser Weise eine Maske ist, und es ist so spannend und interessant und toll und ich will es haben, aber da es ein Fachbuch ist, ist es so unglaublich teuer. Es ist frustrierend. T.T

Schnee fiel... und du sagtest, Gandalf hätte tot bleiben sollen, GRRM?

Tolkien made the wrong choice when he brought Gandalf back. Screw Gandalf. He had a great death and the characters should have had to go on without him.”
”I always felt like Gandalf should have stayed dead.”
”I never liked Gandalf the White as much as Gandalf the Grey, and I never liked him coming back. I think it would have been an even stronger story if Tolkien had left him dead.”
- George R.R.Martin


Donnerstag, 10. März 2016

Juchei, gestern kam der neue Trailer für die sechste Staffel von Game of Thrones raus, alle sind glücklich, alle sind froh, und ich bin mal wieder die Einzige, die bei der Reaktion des Internets auf den Trailer das Gesicht verzogen hat.
Wenn GRRM sein eigenes Statement bricht und Jon wiederbelebt, werde ich überlegen, mit der Serie aufzuhören. Mit den Büchern. (Wahrscheinlich nicht; ich weiß jetzt schon, dass ich mir den sechsten Band trotzdem kaufen werde, um herauszufinden, ob mein Lieblingslord überlebt. Auch, wenn seine Überlebenschancen leider nicht wirklich hoch sind, da niemand ihn wirklich mag. Weshalb suche ich mir immer solche Leute aus? Außerdem möchte ich ja doch wissen, wie es mit den anderen Charakteren, also Bran, Dany, Tyrion, Davos, Reek/Theon, Asha, Sansa, Arya, Victarion usw. weitergeht.)
Aber dieser Hype im Moment („omg, Jon Snow lebt noch, er lebt noch!“) hat mich die Augen verdrehen lassen.
GRRM hat sich da ja auch mit Varamyr Sixskins einen Weg gelegt, nämlich die Möglichkeit, dass Jon einfach in Ghost „wargt“. Aber ist das, so gesehen, nicht auch eine Art schummeln?

Freitag, 26. Februar 2016

Vor den Türen Meduseldes

Meine Hände zittern immer noch ein bisschen, und mein Gesicht ist zu einer Grimasse verzerrt, während ein verzweifeltes Lachen in meiner Kehle gluckst und ich mit den Zähnen knirsche.
Falls ich mal wieder das Bedürfnis haben sollte, wütend zu werden, dann weiß ich zukünftig, wo ich hinschauen muss.

Ich bin im Moment dabei, Mythopoeias Geschichte „Encoivië mi Ambarenya“ zu MSTen, aber keine Sorge – das, was mich so wütend werden lässt, ist glücklicherweise Canon. Oder sollte ich „leider“ sagen?
Es geht hierbei nämlich um die Szene, in der die Gefährten vor den Türen Meduseldes in Edoras stehen und ihre Waffen abgeben müssen. An sich wäre an der Szene nichts schlimm, es ist eine gute Szene, die die Spannung fördert – wäre da nicht die Art und Weise, auf die die Charaktere interagieren. Auf vieles bin ich auch schon im MSTing eingegangen, von daher wird das womöglich doppelt sein.

Dienstag, 2. Februar 2016

Posttraumatische Belastungsstörung und stuntfola

Ich freue mich. Erster Unitag war toll, wir haben uns ganz viel Werbung angeschaut, und auch, wenn es wahrscheinlich stressig wird, so freue ich mich doch auf dieses Semester. Außerdem waren verschiedene Vertreter von Firmen da, die uns Angebote gemacht haben, worüber der Werbeclip, den wir drehen sollen, handeln könnte.
Unter Anderem war auch eine Vertreterin der Landesvereinigung für PTSD I Danmark da, auf deutsch PTBS – Posttraumatische Belastungsstörung. Auffallend war, dass sie diejenige war, die die meisten Fragen bekommen hat; allgemein schien ein recht großes Interesse für das Thema erweckt zu sein. (Die anderen Vertreter bekamen gerade mal höchstens drei – vier Fragen, die PTBS-Vertreterin bekam mindestens neun.)
Sie hat uns erzählt, dass jeder – wirklich jeder – PTBS bekommen kann. Aber jeder Mensch ist verschieden, und demnach wird das, was für Einige schon ein ziemlich heftiger Auslöser für PTBS sein kann, für andere nur einen verwirrten Blick wert sein. Außerdem verbindet man PTBS normalerweise mit Kriegsheimkehrern, mit Krieg im Allgemeinen. Dass so etwas auch einfach durch einen Unfall hervorgerufen werden kann, durch Mobbing, durch das Mitansehen eines Unfalles; durch Dinge, die normalerweise im Vergleich zu Krieg ein wenig lächelnd abgetan werden; daran denkt man im ersten Moment nicht, wenn man PTBS hört.

Mich hat das Thema berührt, nicht nur, weil es von jemandem erzählt wurde, die über sich selbst sagt, dass sie PTBS habe; aber auch, weil ich für meine Geschichte „Cwideas“ darüber schon ein wenig recherchiert habe. Stuntfola ist definitiv ein Kandidat für PTBS, und ich freue mich, dass ich ein paar der Symptome schon recht unbewusst habe mit einfließen lassen, wobei das wohl auch in die fünf Phasen der Trauer mit einfließt. Natürlich werde ich mir wahrscheinlich einige Freiheiten lassen, obwohl mir nach der Stunde sogar eine Idee für das Kurzgedächtnis gekommen ist.
Was mir dieser Bericht gezeigt hat, ist, dass jegliche Situationen (manchmal über Jahre hinweg) sich zu so etwas entwickeln können, und manchmal tun sie es, manchmal tun sie es nicht. Manchmal lässt die Störung an sich mehrere Jahre auf sich warten.
Ich hatte auch mal zeitweise (auch in Verbindung mit „Cwideas“) über das Stockholm-Syndrom recherchiert, und in einem Artikel in einer Polizeizeitschrift stand Ähnliches (wenn auch nur kurz erwähnt) – längere Abhängigkeit gegenüber einer dominanten Person, verbunden mit dem Gefühl, der Person verpflichtet und ihr etwas schuldig zu sein, kann ebenfalls schon eine Form von Stockholm-Syndrom sein.
Und passt das nicht wunderbar zu stuntfola? Und so wird das, was ich von Anfang an geplant hatte, was ich charakterisieren wollte, wohl so langsam deutlicher.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ein kleines, schwarzes CD

Es ist schon etwas länger her, seit ich diesen kleinen Eintrag geschrieben habe, wie man am Datum sieht. Und ähnlich wie bei meinem "Zauberer können nicht sterben" bin ich wieder etwas überrascht, dass ich so emotional reagiert habe. Nun ja... was zwei kleine Buchstaben aussagen können.
Spoiler für die Leser von "Cwideas", insbesondere Kapitel 57/58.






16.11.2015