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Dienstag, 21. November 2023

Die "Gefängnisgespräche" in Cwideas sind doch nicht so nutzlos, wie ich dachte?

Ich bin gerade dabei, ein MSTing zu „Cwideas“ zu schreiben, von daher lese ich mir momentan noch einmal die ganze Geschichte durch. (Es ist… schwierig. Teilweise sind da Stellen, über die man sich gut lustig machen kann, teilweise… nicht.)

 

Es ist zumindest amüsant, zu sehen, was für Emotionen da hochkommen: Sarkasmus bei unlogischen Stellen. (Ja, stuntfola, von Beutelsend schaffst du es sicherlich, aus dem Auenland zu rennen. Dauert nur fünf Minuten. Wirklich. Ganz sicher.) Unkontrollierbares Kichern, wenn Krähenfuß wieder etwas sagt, das man auch ganz anders interpretieren kann, wenn man ihn besser kennt. Ekel, wenn Gríma wieder mal seinen wahren Charakter durchschimmern lässt, nämlich den eines machthungrigen Bastards. Eine Mischung aus Schadenfreude und Wut, wenn Saruman ein manipulativer Zauberer mit magischer Stimme ist. (Also fast immer.)

Leichtes Bedauern, wenn stuntfola in Situationen ist, in der ihr post-Auenland-Charakter sehr viel hilfreicher wäre als ihr sich-ducken. Bei solchen Stellen wünschte ich mir manchmal, ihr etwas mehr Wut, etwas mehr Lebenserfahrung gegeben zu haben, auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob das zu große Konsequenzen nach sich gezogen hätte.

Dienstag, 5. Januar 2021

Was tun Zauberer nach dem Krieg?

Was tun eigentlich all diese ganzen allmächtigen Zauberer in der Fantasyliteratur, wenn die letzte Schlacht geschlagen, der Krieg gewonnen ist? Zauberer mit der Fähigkeit, Blitz und Feuer auf den Feind hernieder regnen zu lassen? Zauberer mit der Fähigkeit, mit einem Fingerschnippen den Erdboden einbrechen zu lassen oder jemanden mit genug Konzentration zu Staub zerfallen zu lassen?
Was tun all diese allmächtigen Zauberer nach dem Krieg? Ziehen sie sich in ihre Türme zurück, setzen sich wieder an ihre staubigen Bücher, um noch mehr Zaubersprüche zu lernen, die Menschen auf grausame Weise töten können? Setzen sie ihre Zaubersprüche zum Wohl der Gemeinschaft ein? Und wie setzt man überhaupt einen brennenden Kometen zum Wohl der Gemeinschaft ein, wie einen Blitz?

Ich schätze, ich möchte gerne mehr Nachkriegsgeschichten im Fantasybereich lesen, weil… muss immer ein großer Krieg drohen? Was, wenn die große Schlacht bereits geschlagen ist und man sich nun bemühen muss, den Frieden zu halten? Nach all den Schlachten lernen muss, den Frieden zu finden?
Mag vielleicht langweilig klingen (keine Schlachten, keine epischen Kämpfe, kein böses Etwas, das besiegt werden muss?? Oh nein!), aber ich fände das interessant.

Sonntag, 16. August 2020

FF vs. FA

Manchmal vermisst du es, Fanfiktion zu schreiben. 

Die Dinge waren viel einfacher, als du es noch getan hast; du musstest nicht so sehr auf Kontinuität achten, noch nicht so sehr auf die Hintergründe im Text. (Du hast es trotzdem getan, weil es Spaß machte, und weil sich daraus schnell neue Charakterfacetten oder gar Plots bildeten. (Krähenfuß und Céne, zum Beispiel.)) Es war mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden – die Gewissheit, dass du dich ganz auf den Charakter konzentrieren konntest und Fehler nun mal passierten. Die Gewissheit, dass du einfach die Geschichte abbrechen konntest, wenn sie dir nicht mehr gefiel. 

Jetzt ist diese Leichtigkeit auf einmal verschwunden. Du liest zu viel darüber, dass Autoren für ihre Werke angefeindet werden, wie diese auseinandergenommen und bis in das kleinste Detail auf Feminismus, Diversität, Kontinuität, historische/geographische/charakterliche Logik, übergeordnetes Thema analysiert werden. Du sagst dir zwar, dass das eigentlich nichts geändert hat; Kritik ist schließlich willkommen und du schreibst hauptsächlich für dich. Und doch… und doch…

Du ertappst dich immer wieder dabei, bei einer Szene innezuhalten, einen Schritt zurückzutreten und dich zu fragen: „Wie würde ein Leser diese Figur sehen? Würde sie zu klischeehaft herüberkommen? Tappe ich hiermit in eine Falle?“

Und dann: „Was sagt das über dich selbst aus? Was sehen fremde Menschen zwischen den Zeilen, was Menschen, die du kennst (kanntest)? Wie viel von dir selbst ist dir gelungen, zu verstecken? Wie viel ist sichtbar? Wie viel ist unbewusst in den Text mit eingeflossen?“ 

Solche Fragen hindern am Schreiben, ermüden, wecken Paranoia. Dabei sollte das egal sein; es ist der erste Entwurf, der sich noch ändern kann. Deshalb möchtest du schließlich Rückmeldung: Um dich zu verbessern.
Noch eine frustrierende Sache ist, dass gerade die Geschichte, die du jahrelang geplant hast, im Nachhinein so, so viel klischeehafter ist als das, was du in deinen emotionalen fünf Minuten heruntergeschrieben hast. Niemand erwartet, dass der erste Entwurf ganz am Anfang gleich perfekt ist.
Niemand, außer dir selbst. 

 

Um nicht von dem Fakt zu sprechen, dass es sich bei der momentanen Situation mit Diktatoren in verschiedensten Ländern und der allgemeinen Kritik an Regierungen irgendwie falsch anfühlt, über eine Regierung zu schreiben, die aus Verzweiflung, Unwissen und guten Absichten heraus einige verzweifelte Entscheidungen getroffen hat und nun irgendwie mit den Konsequenzen zurechtkommen muss… aber deshalb nicht automatisch böse ist. (Weil Geschichten immer ein Spiegel der Gesellschaft sein müssen.) Grauzonen sind nicht nur Protagonisten reserviert, sondern auch für Regierungen, verdammt, und meist hängt da einfach so viel mehr mit drin als einfach die Entscheidungen von korrupten, geldgierigen Machthabern. (Weshalb hätte ich sonst Aschenklinge geschrieben?)

Nicht, dass ich behaupten würde, dass solche Leute nicht existieren (es existieren genug), aber wenn der fünfzehnte König ein geldgieriger Monarch ist, der seine Untertanen ausbeutet weil... Gründe, wir brauchen einen Antagonisten, gegen den wir uns auflehnen können, dann ist das schon etwas ermüdend. 

Ich will schlafen.

Donnerstag, 28. Mai 2020

Birds of Prey vs. Deadpool

Warnung: Sehr subjektiv.

Auf den ersten Blick ein ungerechter Vergleich – Birds of Prey ist DC, Deadpool ist Marvel, der eine Film wurde sehnsüchtig erwartet und gefeiert, der andere verschwand ohne große Wellen in der Versenkung. Der eine Film war ein eigenständiger Film, der andere war der Nachfolger eines immensen Flops. Der eine Hauptcharakter hat durch einen „Unfall“ Superkräfte, der andere… im Grunde nur einen Unfall.
Was beide gemeinsam haben ist eine nicht unbedingt lineare Erzählweise, einen sarkastischen, unzuverlässigen Erzähler, Gewalt und das Dasein eines seichten Actionfilmes mit anspruchsloser Handlung.

Samstag, 8. Februar 2020

Mehr, als er verdient

"If he ever gets out of Orthanc alive, it is more than he deserves."
- Gandalf, The Two Towers, The Voice of Saruman


Einige Leser, bevor sie Cwideas gelesen haben: "Gríma? Ist das nicht der komische, eklige Typ, der Saruman dient?"

Ausnahmslos alle Leser, nachdem sie Cwideas gelesen haben: "Gríma! T-T Er hätte überleben sollen...! Er hätte es verdient, zu überleben, weshalb musste er sterben...? Ich wünschte, er wäre am Leben!"

Ich: *blinzelt überrascht* "Ha, die Geschichte ist ein voller Erfolg! ... aber ehrlich, was ist mit seiner ganzen Manipulation von stuntfola? Was ist mit den ganzen Malen, in denen er ihr mit voller Absicht Angst eingejagt und sie effektiv von der restlichen Gruppe ferngehalten hat? Was ist mit dem Fakt, dass er das alles aus rein selbstsüchtigen Gründen getan hat, weil er zu viel Angst vor einer möglichen Strafe von Saruman hatte? Er hätte stuntfola so viel früher sagen können, dass sie sich mit Krähenfuß zusammentun soll - aber nein, das wäre ja kontraproduktiv für seine eigene Manipulation gewesen. ... irgendwie interessant, dass kaum jemand das anspricht; vor Allem gegen Ende, und wenn, dann nur in einem Nebensatz. Die meisten konzentrieren sich eher darauf, wie toll sie Krähenfuß fanden."

Montag, 3. Februar 2020

Ich frage mich, ob Théoden, hätte er länger gelebt, je wirklich aufgehört hätte, Sarumans/Grímas Stimme in manchen Momenten zu hören.
Fast glaube ich das nicht, und ich bin geneigt, das sogar in weniger starkem Ausmaß der ides und Éomer zuzuschreiben.

Auf der anderen Seite... um das alles deutlich zu machen, hat Tolkien Frodo geschrieben, also sind die Überlegungen vielleicht überflüssig. *shrugs*

Donnerstag, 9. Januar 2020

Wenn Wahnsinn einfach nur ein Überfluss von Gefühl ist, ist dann Apathie die gewünschte Normalität?

Lass uns über Furcht reden: Weshalb furchtlose Charaktere langweilig sind

Ein recht kurzer Blogeintrag, denn im Moment fehlt die Motivation für Längeres.

Ich habe mich selbst gefragt, weshalb ich so häufig dazu tendiere, die Augen über Mary-Sues/Gary-Stus zu verdrehen. Sicherlich hat das mit den mangelnden Konsequenzen zu tun, dem Fakt, dass sich das Universum meist um den/die Protagonist/in dreht.
 Über die mangelnden Gefühle, über die mangelnde Furcht.


Mittwoch, 8. Januar 2020

Für mehr Ambiguitätstoleranz bei Protagonisten in Fantasyliteratur - nichts ist schwarz und weiß, und nichts ist je einfach!
Natürlich, klare, eindeutige Antworten sind gerne gesehen, weil sie einfach sind. Eindeutig, eben; es gibt keinen Raum zur Fehlinterpretation: Die "Menschen" sind die Guten, die Orks sind die "Bösen"; ein "wir" gegen ein "sie". Alles "Böse" gehört zerstört, damit das "Gute" weiterbestehen kann und nicht mehr bedroht wird.
Dass gerade dadurch das sogenannte "Gute" ganz schnell unbeabsichtigt mal in das "Böse" umkippen kann, wird meist ignoriert. Und einfache Lösungen für komplexe Probleme sind nicht unbedingt gut.
Und Schnelligkeit ist manchmal das Gegenteil von förderlich. Manche Dinge brauchen Zeit; etwas, das Protagonisten in Fantasyromanen nie zu haben scheinen.

Womit wir beim Lieblingsthema Diplomatie wären! Mehr Diplomatie für Fantasybücher, bitte! Wer braucht Schlachten, wenn man einfach dabei zusehen kann, wie jemand einen Vertrag mit Nation X verhandeln muss, ohne dabei den anderen auf die Füße zu treten und möglichst, ohne selbst irgendwelche Nachteile zu bekommen?
... ich bin die Einzige, nicht wahr? Verdammt.


- random Grübelei nach dem Lesen eines Artikels über Ambiguitätstoleranz

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Sarkasmus

Sarkasmus ist eigentlich wie eines dieser asymmetrischen Schulter-Rüstungsteile mit Stacheln, die in Filmen und Spielen die eher anfänglichen, ansonsten nur spärlich bekleideten Banditen/Statisten tragen: Es mag sehr beeindruckend aussehen, aber ist schutztechisch eher sinnlos, da es nur einen sehr kleinen Teil des Körpers tatsächlich schützt. Außerdem werden Bewegungen wie Winken, sich strecken, sich ergeben, mit den Schultern zucken oder jegliche andere Interaktionen, in denen die Arme höher als in den 90°-Winkel gehoben werden, auf einmal sehr heikel.
Im Grunde: Vollkommen nutzlos.

Freitag, 2. August 2019

Kurzgedanken zu Verschiedenem, Teil 5


Kurzgedanken, Teil… 5?

Unterthemen: Ein bisschen „allgemeines Altenglisch“, recht viel „Cwideas“, „Herr der Ringe“, „Pseudo-Philosophie“, Allgemeines.

Samstag, 13. Juli 2019

Liste möglicher Blogeinträge


Mal wieder eine Liste möglicher Blogeinträge, bzw. angefangener Dinge, die bei mir auf der Festplatte herumfliegen, von denen ich ja doch nur wieder höchstens die Hälfte umsetzen werde. Edit: Jetzt mit bunter Umfragebox!


Mittwoch, 3. Juli 2019


Ich überlege im Moment ein wenig frustriert, den Duft einfach hinzuwerfen. Natürlich müsste ich das Experiment dann ultimativ als gescheitert ansehen, und ich könnte nicht einige meiner geplanten Plottwists beschreiben, noch mich über die Reaktion der Leser am Ende freuen.
Die Alternative wäre, wieder mehrere Monate zwischen den Kapiteln verstreichen zu lassen oder gar wieder Sachen zu überspringen. Vielleicht haben meine Antagonisten schlecht geplant, vielleicht habe ich zu schlecht geplant.
Vielleicht ist die für Rýne geplante Dunkelheit zu viel, zu unnötig, zu grausam, vielleicht hätte ich die beiden OS zum Ende nicht schreiben dürfen.
Vielleicht verstehe ich die Beweggründe meines Antagonisten ganz einfach nicht.
Vielleicht muss ich warten, bis die Motivation wiederkommt.


Falls ich tatsächlich die Geschichte abbrechen würde (was mich natürlich ärgern würde), wird natürlich eine Zusammenfassung des eigentlichen Planes im Kapitel erscheinen, Erklärungen, Verlinkungen zu den beiden post-Duft-OS.
Wir werden sehen.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Gräberlogik

Ich frage mich, weshalb Théodred im Film ein eigenes Grab vor Edoras bekommen hat. Es wird eigentlich deutlich gesagt, dass in den Hügelgräbern vor der Stadt nur die Könige der Mark liegen, und Théodred war kein König.
Entweder liegt hier ein Fehler vor, oder Théoden teilt sich später das Grab mit seinem Sohn.
Aber das wirft auch die Frage auf, was mit anderen Mitgliedern der Königsfamilie passiert, wenn diese sterben: Wo kommen die hin? Werden die einfach alle zusammen in ein Grab gesteckt? Oder bekommen die einen extra Friedhof? Und wenn ja, wo ist der Platz, an dem die normale Bevölkerung der Mark ihre Toten begräbt?

Fragen über Fragen...


P.S.: Außerdem merke ich die Schwierigkeit, eine Stadt als neu zu beschreiben - die ich davor in unzähligen Geschichten schon immer mal wieder als "neu" beschrieben habe. Selbst das Nachlesen im Canon hilft nicht, denn dort ist schließlich immer noch nur die eine Beschreibung.
Es ist anstrengend. Beschreibung von Edoras zum 215. Mal: Abgehakt...

Mittwoch, 12. Juni 2019

Weshalb Steckbriefe manchmal nützlich sind

... ist, unter Anderem, dass man nicht ewig lange in anderen Texten suchen muss, weil man vage im Kopf hatte, irgendwann einmal die Augenfarbe eines Charakters beschrieben zu haben.
"Aber waren die jetzt heller oder dunkler als Grímas? Nein, wahrscheinlich dunkler, Gríma hat in der Geschichte noch seine sehr hellen Augen... hmm... und Krähenfuß? Sind Méahreds Augen heller oder dunkler als die von Krähenfuß? Ich hatte das mal irgendwo beschrieben, irgendwo erwähnt... damnit."

Freitag, 7. Juni 2019

Identität besteht nicht nur aus Konflikt

Werde der, der du bist“, sagt mein Gegenüber und lächelt. „Das ist so ein Spruch, den man sich auf den Arm tätowieren könnte.“
Ich schüttele den Kopf. „Nein. Tattoos sind nicht so meins. Und ich weiß, dass das nur als Beispiel gemeint war“, füge ich noch beschwichtigend hinzu, denn er hat sich schon vorgelehnt, bereit, in eine seiner Lektionen zu verfallen.
„Wer sind Sie denn?“ fragt er daraufhin, und für einen Moment starre ich ihn etwas fassungslos an.
„Ich!“ gebe ich zurück, und er lacht, sagt, dass das eine philosophische Antwort war und wechselt das Thema.
Was hätte ich denn sonst sagen sollen? Jesus, oder so? Und weshalb habe ich das Gefühl, gerade so einer Fangfrage entgangen zu sein?



Identität.
Eine interessante Frage nach dem „Wer bist du?“, „Wer warst du?“, „Wer wirst du sein?“ und „Wer willst du sein?“
Im Charakterbau interessant, wenn sich eine oder mehrere der Fragen widersprechen, da es automatisch Konflikt hervorruft.
Auf der anderen Seite ist es ebenso interessant, wenn sich eine Figur vollkommen im Klaren über diese Dinge ist und keinerlei Zweifel hat – etwas, das ich, zu meiner Überraschung, deutlich bei Brynfled (der Tochter Helms) erleben durfte, obwohl das nicht geplant war. Ebenso bei Frau Syfbur. Méahred auch, stelle ich etwas verwundert fest. Der Rest gehört eher in die erste Kategorie.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Sonntag, 28. Oktober 2018

Ich frage mich...

... viele Dinge, und sehr viel öfter, als ich sollte, aber im Moment ist da:

Wie schaffen es Zombies, allein mit ihrem Biss an das menschliche Gehirn zu kommen? Normalerweise wird das Gehirn vom Schädel beschützt, der ziemlich widerstandfähig und dick ist, weil er eben das wichtigste Organ im Körper beschützen muss. Und da die meisten Zombies als nicht stärker als normale Menschen dargestellt werden, frage ich mich wirklich, wie sie das machen wollen.
Geschweige denn, dass der Schädel nun wirklich eine sehr ungünstige Form hat, um dort reinbeißen zu können - das wird jeder bestätigen, der schonmal versucht hat, in einen zu großen Apfel zu beißen. Es geht schlecht.
Und außerdem ist es eigentlich sehr unschlau vom Virus/Bakterium/was jetzt auch immer für den Ausbruch verantwortlich ist, auf genau den Teil zu gehen, den es zum Überleben braucht.

Sonntag, 10. Juni 2018

Let us talk about fear (teaser)

Ist es Tapferkeit, wenn man furchtlos in eine Schlacht zieht? Eigentlich nicht. Tapferkeit erfordert ein gewisses Maß an Furcht, damit man von "Tapferkeit" sprechen kann. Tapferkeit impliziert, dass man eine Hürde überwindet, die man sich selbst gestellt hat.
Ich sehe das nicht bei Leuten, die den Tod suchen. (Und noch weniger bei Leuten, die vor ihren eigentlichen Aufgaben davonlaufen, um das zu tun.)

Samstag, 26. Mai 2018

Judas und der Verrat

Um etwas klarzustellen – ich werde hier nicht über die Bibelgeschichte reden, sondern über das Musical Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber, welches die biblischen Figuren noch einmal nimmt und more lifelike zeichnet, mehr menschlicher.Und über die Begründung, weshalb ich die offensichtliche Tolkienische Parallele zu Judas nicht ziehen werde, sondern weshalb Judas für mich tatsächlich mehr einen anderen Charakter repräsentiert.