Freitag, 22. Mai 2015

Der letzte Wunsch

Ich möchte eine kleine Buchempfehlung aussprechen, die einige vielleicht erraten haben, da ich in der letzten Zeit ständig darüber rede.
Nämlich den „Witcher“ von Andrzej Sapkowski, insbesondere der erste Band „The last Wish“.

Montag, 18. Mai 2015

Eine Frage der Teilung

Liebe Leser meiner Geschichte „Cwideas“ - ja, ihr seid gefragt! - ich habe ein dringendes Anliegen an euch.

Das Problem ist nämlich, dass mir bewusst geworden ist, was für gigantische Ausmaße die Geschichte dabei ist, anzunehmen. Und ich bin ernsthaft am Überlegen, die Geschichte zu teilen, da es beinahe so aussieht, als wenn meine letztendliche Kapitelanzahl vielleicht sogar tatsächlich an die 100 heranreichen mag, da noch so viele Punkte auf meiner imaginären Planungsliste stehen, die abgearbeitet werden müssen.
Die Teilung würde bei Kapitel 45 stattfinden; das bereits stehende Kapitel 46 würde also wieder gelöscht und im zweiten Teil hochgeladen werden. (Über eine mögliche Titeländerung würde ich mir dann nochmals Gedanken machen, da dies nötig wäre, da der Titel "Cwideas" eher zum zweiten Teil passen würde.)
Weshalb nicht 100 Kapitel schreiben? Ganz einfach: Ich habe einfach die Befürchtung, dass das alles euch, den Lesern, einfach zu lang werden könnte.

Und von daher meine Frage an euch, da ich im Moment ein bisschen am Verzweifeln bin:
Würdet ihr die Geschichte lieber teilen?
Oder würdet ihr die Geschichte in einem Stück weiterlaufen lassen?
Bitte abstimmen, da ihr mir damit wirklich weiterhelfen würdet! :)

Und ein Nachtrag: Falls bei anderen auf unerklärliche Weise die "Vote" und "View"-Knöpfe bei der Tabelle unten verschwunden sind, hier nochmal ein Link zum Abstimmen.

Nachtrag des Nachtrages: Mittlerweile steht meine Entscheidung fest, und ich möchte all jenen danken, die abgestimmt und mir Kommentare diesbezüglich hinterlassen haben. :)
Was würdet ihr bei der Geschichte "Cwideas" lieber sehen?
 
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Mittwoch, 13. Mai 2015

Die kleinen Freuden auf FF.de

Ich muss immer ein bisschen triumphierend grinsen, wenn sich in meinen Favoriten von "Cwideas" etwas verändert und Leute abspringen. Da denke ich immer: "Aha, die sind also gerade bis Kapitel 14 gekommen und waren schockiert." Und dann freue ich mich darüber, zumindest ein Ziel erreicht zu haben. *g*

Mittwoch, 22. April 2015

Patroni und ihr Markenzeichen des „Guten“

Patroni; weiß leuchtende Tiergestalten, die Beschützer gegen Dementoren in den „Harry Potter“-Bänden sind. Hier sind einige kurze, subjektive Gedanken und einige Fragen, die mir kamen, als ich ein wenig näher über diese Magie nachdachte.
Harry kann in den Büchern einen körperlichen Patronus beschwören (obwohl dies äußert anspruchsvolle Magie sein soll) und bringt dies später einigen seiner Mitschüler bei. Dumbledore kann ebenfalls einen beschwören, und noch einige Leute mehr aus dem Orden des Phönix.
Die Todesser und Voldemort selbst sind jedoch von dieser Art von Magie ausgeschlossen, abgesehen natürlich von Snape, dem dies durch seine Liebe zu Lily möglich ist.
Da frage ich mich ein wenig, weshalb. Der Patronus ist anscheinend nur den wirklich „Guten“ möglich, da Voldemort und Co. es nicht nötig haben, sich gegen Dementoren zu wehren, da sie ja mit ihnen verbündet sind. Heißt das, dass sie nicht unter den „Nebenwirkungen“ dieser leiden? Kein Gefühl der Hoffnungslosigkeit? Rowling hat durch Harry bewiesen, dass es Voldemort möglich ist, Freude zu empfinden, wenn auch auf eine recht grausame Art. Müsste er nicht ebenso von den Dementoren beeinflusst werden (und in einer äußerst schlechten Laune die ganze Zeit sein)?

Und wenn nicht Voldemort, was ist dann mit den Malfoys? Keinem von ihnen war es zu Lebzeiten je möglich, einen Patronus zu beschwören, weil sie eben offensichtlich böseTM sind und nicht zu der Art von Liebe fähig, die es einem möglich macht, einen Patronus zu beschwören.
Schade. Dabei dachte ich, dass Narzissa ihren Sohn so über alles liebt, dass sie Snape beschwört, ihn um alles in der Welt zu beschützen. Sie verteidigt ihren Mann gegen ihre Schwester, als diese ihn kritisiert; und am Ende laufen Lucius und Narzissa gemeinsam durch die Schlacht und versuchen nicht einmal, zu kämpfen, sondern schreien nur nach ihrem Sohn; wenden sich deutlich von Voldemort ab. (Bei ihrer Hochzeit bin ich mir nicht sicher, da diese ja recht klar arrangiert wurde wegen dem Reinblüter-Status, doch es ist nicht gesagt, dass sie sich nicht doch gegenseitig lieben; es eben nur in der Öffentlichkeit nicht zeigen. Der Gedanke zumindest wäre schön.)
Heißt dass, dass sie immer noch „böse“ genug sind, dass es ihnen nicht möglich ist, einen Patronus zu beschwören?

Und was ist dann mit Umbridge? Bei ihr sieht man deutlich im siebten Band einen Katzenpatronus, der die Dementoren davon abhält, die Richter anzugreifen. Bei ihr jedoch sehe ich eine ähnliche Grausamkeit wie jene, die die Todesser an den Tag legen – weshalb ist sie dann fähig, einen Patronus zu beschwören? Wenn ihre glücklichsten Gedanken sind, die Welt von „dreckigen Halbblütern“ zu bereinigen, dann frage ich mich, ob dies nicht eigentlich genauso grausame Gedanken sind wie der Todesser? Sie schickt sich sogar ohne jegliche Skrupel dazu an, einen Unverzeihlichen Fluch gegen Harry zu benutzen, empfindet zufriedene Freude daran, Schüler zu quälen und ihnen Worte aufs Schmerzhafteste einzuprägen, kann jedoch immer noch einen Patronus beschwören?

Fazit: Ich finde, dass die Verteilung des Patronus‘ äußerst ungerecht ist. Todesser sind auch nur Menschen, und Jene, die sich von Voldemort abgewandt haben, sollten zumindest eine Chance bekommen, diesen Zauber zu erlernen.
Vor Allem, nachdem ich die anfängliche Illusion hatte, dass es bei Rowling kein strikt aufgeteiltes „Gut“ und „Böse“ gibt, sondern eben mehr Grautöne. Ich scheine wohl falsch gedacht zu haben; auf der anderen Seite muss ich ihr natürlich zugute halten: Harry Potter ist primär als Kinderbuch gedacht; von daher wohl die märchenhafte Aufteilung.
Wie ich jedoch zugeben muss: Ein leises Gefühl der Enttäuschung bleibt.

Donnerstag, 16. April 2015

Hobbits und Rattenvolk

Ich bin im Moment dabei, nochmal die beiden wichtigsten Kapitel in den Büchern "Der Herr der Ringe" zu lesen, was die noch kommenden Geschehnisse in meiner Geschichte angeht - "The Scouring of the Shire" und den Anfang von "The Grey Havens", Buch Sechs, Band Drei, Die Rückkehr des Königs.
Nicht nur, dass ich teilweise verzweifelt nach einigen bestimmten Daten suche, die nicht zu existieren scheinen - ich schätze, da muss ich wohl selbst meine Fantasie spielen lassen und schrecke ein wenig davor zurück, diese Ereignisse tatsächlich zu beschreiben - nein, ich habe auch das Gefühl, als wenn die wohl dunkelsten Kapitel auf stuntfolas Reise bald erreicht sind. Wobei ich nicht umhin kann, bei dem Gedanken daran doch wieder ein wenig erwartungsvoll zu kichern und mir auf der einen Seite grinsend die Hände zu reiben, auf der anderen Seite entsetzt mein Gesicht in meinen Händen zu vergraben und zu hoffen, dass das alles schnell vorübergeht. Wie sehr ich mich zugleich darauf freue und davor fürchte. *g*

Das Problem ist, die Hobbits zu charakterisieren, wobei ich auch hier meine neuen Lieblinge gefunden habe - ich fürchte, ich bin offiziell zum Lobelia-Fan mutiert.
Sie wird nicht oft erwähnt, doch die wenigen Zeilen, in denen sie genannt wird, lassen einen emotional nicht unberührt und haben meinen Respekt vor ihr rapide wachsen lassen. Und schon wieder kollidieren zwei Lieblingsfiguren extremst miteinander... ich fürchte fast, ich suche mir meine anderen Lieblingsfiguren nach den Kriterien aus, in denen er den betreffenden Figuren möglichst viel Leid zugeführt hat. Lobelia steht unter anderen auch recht hoch oben auf der Liste.
Doch die Hobits sind schwierig, da ich bisher schreibtechnisch nicht allzu viel Kontakt mit ihnen hatte, abgesehen von den Ringkriegshelden. Leicht einzuschüchtern, aber auch genauso leicht zu fürchten. Es gib Feiglinge unter ihnen, und es gibt Hobbits, die im Verborgenen kämpfen - allen voran die Tuks, natürlich - und die Frage ist, ob Saruman an seinem gestohlenem Tabaksbeutel nicht doch erstickt, bei so viel herumhuschendem Rattenvolk. Mal sehen.

Ich behalte es mir vor, ein paar kleine Änderungen vorzunehmen, natürlich - Änderungen, die sich womöglich zu einem Sturm entwickeln könnten. Wer weiß das schon?
Wir sind ja gerade erst angekommen, und uns bleibt noch ein Monat Zeit, ehe die Ringkriegshelden, die einen aus dem eigenen Heim vertrieben hatten, wiederkommen. In dieser Zeit kann sich sehr viel tun, und Saruman ist nicht dafür bekannt, anderen das Reden zu überlassen - nein, dies tut er lieber selbst.
Die Frage ist, ob ich würdig bin mit meinem begrenzten Wissen der Rhetorik, ihm Worte in den Mund zu legen. *g*
Auch hier - wir werden sehen. Sicher ist, dass in diesem kommenden Abschnitt einige Fragen beantwortet werden, Geheimnisse gelüftet und, natürlich, einiges Blut fließen mag. Bleibt nur abzuwarten, von wem, und ob gerechtfertigt.
Ich werde warten und gequält vor mich hin kichern und mich fragen, weshalb ich überhaupt solch eine Geschichte schreiben wollte.

Freitag, 27. März 2015

Ein wenig Mittelerde in Solstheim

Schon merkwürdig, wie der "Herr der Ringe" doch tatsächlich überall mit auftaucht. Erst dachte ich, es sei nur meine Fantasie, die mich Geister Tolkiens durch Skyrim streifen sah, weil sich manche Sachen einfach ähneln. (Nicht nur, dass Whiterun verdächtig nach Edoras aussieht.)
Doch heute, als mir gleich drei von Tolkiens Namen auf einem Platz begegneten, musste ich doch schon sehr lachen.

Donnerstag, 26. März 2015

Hexerhafte Inspiration

Manche werden vielleicht bemerkt haben, dass ich ab und zu in meiner Geschichte „Der Duft des Grases im Wind“ Hintergrundmusik von dem noch erscheinenden Spiel „The Witcher 3: The Wild Hunt“ verlinkt habe.
Dies hat einen Grund – nicht nur den, dass ich finde, dass die Musik zu der Stimmung der jeweiligen Kapitel passt.
Nein, es ist tatsächlich ein wenig die Welt des „Witchers“, die mich fasziniert hat und die einen kleinen Einfluss auf meine Geschichte nimmt. Ein großer Teil des Spiels (welches ich selbst nie gespielt habe, ich spreche also nur von dem, was ich darüber gehört und ein wenig gesehen habe) läuft nämlich darauf hinaus, dass man Entscheidungen treffen muss, die in einer recht düsteren, mittelalterlichen Welt stattfinden.
Und dies sind meist nicht solche Entscheidungen wie „Wähle entweder das Schwert des Verschlingens aus oder den Bogen der allmächtigen Schusskraft“, nein.
Nehmen wir mal ein Exempel: Geralt (Hauptperson und Witcher/Hexer, gleichbedeutend mit Monsterjäger) wurde vom Bürgermeister einer Stadt ausgeschickt, einen Troll zu töten, der den Handel und den Verkehr der Brücke aufhält (denn bekanntlich wohnen Trolle unter Brücken). Zudem gibt der Troll ein schönes Kopfgeld, welches man sich abholen kann, wenn man den Kopf als Beweis zurückbringt. Auf dem Weg zu besagter Brücke trifft man auf einen Dorfbewohner, der von Kreaturen angegriffen wird. Man tötet die Kreaturen recht leicht und redet dann mit dem Dorfbewohner, der einem enthüllt, dass der Troll bisher eigentlich die Brücke sehr gut instand gehalten und dafür nur ein wenig Wegzoll von den Reisenden kassiert hat. Dann kommt jedoch das Problem: Der Troll hat ein Alkoholproblem und verlangt nur noch nach Wodka, tut aber nichts mehr. Der Dorfbewohner und auch der Dorfvorsteher bitten Geralt, dem Troll nichts anzutun und ihm nur zu helfen, von seinem Alkoholproblem wieder wegzukommen.
Und hier ist man also gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: Lässt man den Troll am Leben und hilft somit den Bürgern? Oder erschlägt man den Troll und lässt die Brücke Brücke sein und bekommt somit das Kopfgeld?
Wie man sich auch entscheidet, zieht dies Konsequenzen nach sich, die ein mögliches Ende des Spiels verändern.

Und dies versuche ich ein wenig, mit meiner Geschichte zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rýne irgendwann aktiv zwischen Leben und Tod einer Person entscheiden muss, ist zwar nicht so groß... aber sie mag kommen, irgendwann. *g* Ihr Weg ist trotz Allem mit dem „Herrn der Ringe“ verbunden, und man mag manchen Figuren vorschnell gegenüber urteilen.
Ich möchte meine Leser dazu bringen, über ihre Entscheidungen nachzudenken, Vor- und Nachteile abzuwägen und nicht kopflos loslaufen und die Welt in Schwarz und Weiß einzuteilen. Noch sind die Konsequenzen von Rýnes Entscheidungen nicht so groß gewesen, (zudem Rýne nicht die Person ist, die die großen, moralischen Entscheidungen wird treffen dürfen) doch das mag sich noch ändern, im Laufe der Geschichte. Zum Teil, zumindest.
Wir werden sehen, was sich noch auf ihrer Suche nach Dunwulf und ihrer Vergangenheit ergeben mag.

Sonntag, 15. März 2015

Ori und Outlast

Eine kleine Soundtrack-Empfehlung, die sicherlich nicht viel bringen wird, weil mein Geschmack ohnehin alle paar Tage wechselt.

Da wäre zunächst „Ori, lost in the storm (feat. Aeralie Brighton)" ( Link)  von Gareth Coker aus dem Spiel „Ori and the blind forest“. Ein schönes, ruhiges Lied zu einem wundervoll gestalteten Spiel, wo es wohl schon etwas heißt, dass mir schon im Prolog die Tränen kamen. (Obwohl ich zuerst ein wenig verwundert war, dass das liebe Tierchen den Namen eines Zwerges bekommen hat...)
Zurzeit höre ich dieses Lied, um ruhige, entspannte Szenen zu beschreiben, aktuell eben Kapitel 44 bei „Cwideas“.

Und dann wären da die „End Credits“ (Link) von Samuel Laflamme aus dem Spiel „Outlast“.
Bedrückend, beklemmend, bedrohlich, machtvoll – dies ist die Stimmung, die dieses Lied vermittelt, was ausgezeichnet zu dem Survival-Horrorspiel passt.
Ich habe den Soundtrack zwar beim Schreiben der vorigen Kapitel ab und zu gehört (Kapitel 41/42/43), finde jedoch, dass die Musik nicht ganz zu der Stimmung dort passt. Doch ich wette, da werden später noch Kapitel kommen, wenn ich mir den Verlauf so ansehe. *g*

Bei beiden Liedern ist der gesamte Soundtrack sehr zu empfehlen. *g* Vielleicht werden ab und zu nochmal mehr Empfehlungen auftauchen. Mal schauen.

Samstag, 21. Februar 2015

50 Facts about me

Mich fasziniert das Projekt im Forum von FF.de schon seit Langem, und letzten Monat habe ich tatsächlich angefangen, ein wenig zu schreiben... wobei ich wohl sagen kann, dass Leser einer gewissen Geschichte hier wohl ein paar Parallelen entdecken können. (Und ist es nicht toll, dass die Leser zu gerade der Geschichte gesagt haben, die Protagonistin sei keine Mary Sue? *g*)
Hier zumindest ein kleiner Ausschnitt der ersten vier Punkte und Punkt Nummer sechs.
Ich wünsche viel Spaß - womöglich wird die erste Hälfte der Liste irgendwann einmal auf fanfiktion.de veröffentlicht. Vielleicht auch nicht. Wir werden sehen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Da frisst mich der Troll!

Mir kam gerade der Gedanke von zwei Charakteren, die sich gegenseitig beleidigen...
Der eine sagt spöttisch, dass er der Vater des Anderen sein könnte, älter ist und erfolgreicher war, zudem der andere eine Treppe heruntergeworfen, mit dem Tode bedroht und dann auch noch fortgejagt wurde und alles in Allem einen viel längeren, miserablen Weg als er selbst hatte...
woraufhin der Andere nur trocken erwidert, dass er zumindest nicht in Frauenkleidern herumgelaufen ist und nicht von einem Troll gefressen wurde, was doch alles in Allem ein sehr entwürdigender Abgang sei...
PJ, was hast du dir dabei nur gedacht..?

Freitag, 23. Januar 2015

Teagoras, stuntfola?

Ach ja... wie sehr ich es vermisst habe, wahnsinnige Charaktere zu zeichnen! :3 Hier also Folcwita; so, wie stuntfola ihn einmal in einem ihrer Albträume sieht. Natürlich ist dies hier nur eine Skizze, dazu noch in schlechter Qualität... aber das Bild wollte raus, und es musste raus.

Montag, 29. Dezember 2014

Die Sache mit dem Portal

(Achtung, immense Spoiler zum 31. Kapitel von „Cwideas“ und der Geschichte generell. Ich werde hier ausschließlich den Begriff „Protagonistin“ benutzen, da dies doch das meist vertretene Geschlecht der Weltenwandler zu sein scheint.)



Eine Real Life meets Middle-earth-Geschichte braucht meist Eines, den wichtigsten Bestandteil, damit eine solche Geschichte überhaupt funktionieren kann: Ein Portal.
Es finden sich viele Arten von Portalen in der Literatur und Fanfiktionwelt: Sei es nun ein Wandschrank, eine blaue Lichtkugel, ein Spiegel, die Wand eines Bahngleises, ein Kaninchenloch, wabernder Nebel, Koma, Selbstmord/Tod, ein Buch, in das man hinein - oder einfach ein Abhang, den die Protagonistin herunterstürzt. Sicher dabei ist: Es besteht ein deutlicher Übergang.
Für den Leser, zumindest. Dieser kann sagen: Aha, da ist also der Durchgang, und besitzt somit ein Wissen, welches der Protagonist nicht hat.

Und davon wollte ich abweichen. Ich wollte den Übergang nicht scharf umrissen machen; ich wollte ihn fließend, weich, durchsichtig machen. Die Grenzen verschwimmen; wo fängt Mittelerde an und hört Norwegen auf? Ich wollte meine Protagonistin unsicher sein lassen, und ebenso die Leser rätseln lassen: Ist das hier tatsächlich noch Norwegen? Oder bereits Mittelerde?
Das Portal von stuntfola zum Beispiel könnte schon im Wald angefangen haben, oder erst am Rande des Waldes beim Moor – oder sogar erst bei dem gelben Band am Baum. Vielleicht ist das Portal auch langgestreckt, wie Saruman ja sagt, und zieht sich tatsächlich über das gesamte Moor hin und endet erst bei dem zufällig vorbei kommenden Gríma – weiß man es mit Sicherheit? Nein.

„Ich wusste nicht, wann oder gar, in welcher Form diese Hilfe kommen würde. Illúvatar hat schließlich viele Welten für seine Kinder geschaffen, und in welcher von ihnen sich ein Tor öffnen sollte, konnte ich natürlich niemals vorhersehen.“
Auszug


Oft spielt in solchen Geschichten eine Prophezeiung eine Rolle: Meist uralt und ihr Ursprung ist auch nicht ganz deutlich, aber er besagt: Die Heldin wird aus einer anderen Welt/Dimension/wieauchimmer kommen und die Welt retten. In solchen Geschichten ist das Portal meist seit Anbeginn der Zeiten dort und öffnet sich entweder nur bei der richtigen Person oder ist so gut versteckt, dass niemand sonst es findet. Eine genaue Erklärung, woher dieses Portal kommt, ist meist nicht gegeben, es ist einfach da und... wartet.
Dann gibt es natürlich auch noch die Variante mit dem Zauberspruch. Ein (oder mehrere) mächtiger Zauberer spricht einen höchst komplizierten und mächtigen Spruch aus, lässt seine Magie wirken und schwupps! sofort wirkt der Spruch und die Heldin plumpst dank automatischer Suchfunktion des Portals oder genauer Berechnung des Zauberers nur Momente später vor dessen Füße.
Und dies fand ich, wenn man Raum und Zeit bedenkt, ein wenig fragwürdig.

Man denke nur an das Licht der Sterne: Die Lichtgeschwindigkeit beträgt 299 792 458 m/s, und trotzdem hat man herausgefunden, dass manche Sterne, die wir sehen, längst gestorben, bzw. explodiert sind, da die Entfernung immens groß istwir sehen also am Nachthimmel das Licht von toten Sternen.
Beinahe poetisch, wenn man so darüber nachdenkt: Man blickt in einer Sommernacht auf einen klaren Sternenhimmel hinauf, an dem abertausende Sterne zu sehen sind und fragt sich, wie viele von ihnen wohl eigentlich schon längst gestorben sind und einen leeren Fleck in der kalten Schwärze des Universums hinterlassen.
Und daran habe ich auch gedacht und habe meinen Zauberer diesen Spruch Jahrzehnte vor ihrem eigentlichen Auftauchen aussprechen lassen. Dies lässt viel Spielraum, um den Spruch als nicht funktionierend anzusehen und sogar ganz die Hoffnung zu verlieren und sich vielleicht auch noch dem Bösen zuzuwenden.
Es ist ja doch immer schöner, überrascht zu werden.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Stellvertreter vs. Ratgeber

oder Alfrid vs. Gríma










Ich hätte nicht gedacht, dass ich tatsächlich einmal Gríma (FilmGríma, wohlbemerkt), doch als... mehr oder weniger edel beschreiben würde. Ich habe ihn eigentlich immer als verachtenswerten Mann gesehen, der feige ist und wimmert und fleht, sobald man ihm zu Nahe kommt; zudem als schwach und moralisch vor Nichts zurückschreckend, noch nicht einmal vor Mord an den eigenen Landsleuten (solange ihn jemand anderes erledigt), denn nichts anderes war die Falle an den Furten des Isen für Théodred: Mord.
Nun, nach dem zweimaligen Schauen des dritten Teils von der „Hobbit“-Trilogie, einmal auf Englisch, einmal auf Deutsch, überdenke ich meine Meinung doch ein wenig.


Montag, 8. Dezember 2014

Der Duft des Sterbenden

Ein düsterer Titel... für eine doch etwas düstere Angelegenheit. Es geht nämlich um meine Geschichte "Der Duft des Grases im Wind".
Dies ist eine Mitmachfanfiktion, oder eher eine "Entscheide-selbst"-Fanfiktion. Ich schreibe die Kapitel, und am Ende jedes neuen Kapitels stelle ich Wahlmöglichkeiten für die Leser vor. Diese dürfen ihre Stimme entweder per Review oder per Mail an mich abgeben, und die Wahl mit den meisten Stimmen gewinnt und wird im nächsten Kapitel geschrieben.

Nur sind mir in der letzten Zeit die Reviewer abhanden gekommen. Mir ist bewusst, dass eine solche Art Geschichte eine wunderbare Möglichkeit stellt, um nach Reviews zu betteln, da, wenn keine Reviews eintreffen, die Geschichte nicht weitergehen kann, weil einfach keine Stimmen vorliegen.
Ich möchte eigentlich nicht um Reviews betteln (und tue es doch im gleichen Atemzug. Wie heuchlerisch von mir), mir eine Mail mit der Stimme schicken wäre auch kein Problem.
Ich weiß nicht, woran es liegt, dass mir die Leser abspringen. Sei es an meinem Blogeintrag, in dem ich zugegeben habe, zu schauen, in wie weit man die Leser mit bestimmten Wortlauten in ihrer Wahl beeinflussen kann (was ich verstehen würde; niemand lässt sich gerne manipulieren. Wobei ich sagen muss, dass nur Wenige auf meine Versuche eingegangen sind. Als Autor manipuliert man manches Mal auch unabsichtlich), ob es daran liegen mag, dass die Leute eben keine Zeit haben oder einfach das Interesse an der Geschichte verloren haben.
Ich als Autor frage mich natürlich: Warum? Was hätte ich besser machen können? Was habe ich falsch gemacht; ist es zu ruhig gewesen, der Charakter zu unsympathisch? Bin ich einfach zu ungeduldig, habe ich den Lesern durch zu schnelle oder zu langame Updates die Lust genommen, weiterzulesen? Bin ich unhöflich in den Antworten der Reviews gewesen?
Oder haben die Leser schlicht und ergreifend einfach keine Zeit, da das Real Life in jedem Fall natürlich an erste Stelle zu setzen ist?
Ich weiß es nicht.

Aber deshalb überlege ich ernsthaft, diese Geschichte zu einer normalen Geschichte umzustufen. Wenn keine Stimmen mehr kommen, dann stirbt eine solche Art Geschichte. Das fände ich schade, denn so langsam tasten sich die Hintergrundinformationen immer weiter heran und werden vielfältiger, ausgebauter; es entstehen mehr Punkte, an denen kritische Entscheidungen getroffen werden könnten.
Doch es ist, wie es ist. Doch solange es noch einen einzigen Leser gibt, der Willens ist, aktiv mitzumachen, werde ich Hogwarts nicht schließen die Geschichte nicht abbrechen, um es mit Dumbledores umgeänderten Worten zu sagen.
Vielleicht sollte ich auch einfach die Wartezeit verlängern.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Vorschau zum 29. Kapitel

Und mal wieder eine Vorschau... eine besondere Vorschau, denn es tauchen noch ein paar mehr Canon-Charaktere auf. *g*

Galadriel jedoch war recht einfach ausfindig zu machen: Erstmals war sie die einzige Frau, und dann war da ihr langes, goldblondes Haar, das sicherlich dem Éowyns Konkurrenz machte. Was frage ich denn noch? Sie ist eine Elbin, und die überstrahlen Menschen sowieso in Allem, was sie tun... außer vielleicht an Grausamkeiten, wenn man Fëanors Söhne nicht mitzählt. Sie trug einen grauen Kapuzenmantel und saß auf einem ebenso grauen Pferd, und doch schien eine Art Leuchten von ihr auszugehen.
Ihr schöner Kopf drehte sich, als ob sie meinen Blick gespürt hätte, und dann sah sie mir in die Augen.
Die Zeit schien sich auf einmal zu dehnen und dann schlagartig stillzustehen; mein Atem ging langsam und schwer. Eine Art Nebel oder Schleier schien sich auf die Umgebung zu legen; alles verschwamm.
Ich konnte nur in ihre Augen blicken; alles andere um mich herum schien ausgeblendet, und die Stimmen wurden undeutlich, bis nur noch Eine blieb.
Ich kann dich nach Hause bringen, Menschenkind. Du gehörst nicht in diese Welt, bist hinein gestolpert in all dieses Leid. Ich habe die Macht, dich zurückzubringen; dorthin, wo du hingehörst.


Na, ob da jemand wohl in Versuchung gerät...? Und was wird stuntfola tun?Und wie reagieren die anderen darauf?
Das steht alles im nächsten Kapitel! *g*