Dienstag, 27. Dezember 2016
Irgendwie hat mich "Star Wars: Rogue One" mehr denn je an die alten Samuraifilme von Akira Kurosawa erinnert. Mag sein, dass es an dem blinden "Jedi" lag.
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Enttäuschende Antagonisten
In der letzten Zeit bin ich merkwürdig
enttäuscht von den Antagonisten, denen ich in der Literatur begegne.
Vielleicht liegt es aber auch an zu hoch geschraubten Erwartungen.
Zum einen wäre da Mr. Teatime
(Teh-ah-tim-eh! ausgesprochen) aus dem Roman „The Hogfather“ von
Terry Pratchett. So viele haben geschrieben, dass sie Teatime mögen
und dass er es schafft, ihnen Schauer über den Rücken laufen zu
lassen, weil er so offensichtlich wahnsinnig ist. Anfangs mochte ich
ihn auch noch, fand ihn einen interessanten Charakter.
Gegen Ende hat sich das zu einer
merkwürdigen Nüchternheit entwickelt, in der ich nur noch den Kopf
über ihn geschüttelt habe. Vielleicht, weil er nicht so gehandelt
hat, wie ich es erwartete. Vielleicht, weil ich das Haus der Zahnfee
so viel beeindruckender beschrieben und die Atmosphäre dichter und
an Stephen King erinnernd fand, dass Mr. Teatime auf einmal gar nicht
mehr so bedrohlich schien. Vielleicht bin ich da ähnlich wie die
Wache, die Teatime umbringt.
„‘Ah, I‘m glad you asked, I‘m
your worst nightmare!‘ said Teatime cheerfully.
The man shuddered.
‚You mean... the one with the giant
cabbage and the sort of whirring knife thing?‘
‚Sorry?‘ Teatime looked momemtarily
nonplussed.
‚Then you‘re the one where I‘m
falling, only instead of ground underneath it‘s all -‘
[...] ‚I‘m the one where this man
comes out of nowhere and kills you stone dead.‘
The guard grinned with relief. ‚Oh,
that one‘, he said. ‚But that one‘s not very -‘“ (S.
82)
Das Andere wären Prince Humperdinck
und Count Rugen aus dem Buch „The Princess Bride“ von William
Goldmann. Meine Mutter, die mir das Buch empfohlen hat, hatte mich
schon vorgewarnt, dass die dortigen Antagonisten schlimmer seien als
mein Lieblingsratgeber.
Nun, das ist auch nicht sonderlich
schwierig. Man schaue sich Saruman an, den ich als schlimmer empfinde
als Gríma, oder Sauron. Roose Bolton empfinde ich auch als schlimmer
als Gríma, Voldemort, Grindelwald, Tywin Lannister, Emhyr var
Emreis, Bonhart, Vilgefortz und viele andere sind weitaus schlimmere
Antagonisten als Gríma. Es ist ja auch nicht so, dass ich Gríma
mag, weil er sonderlich böse ist, sondern weil er gerade das nicht
ist und mehr im dunkelgrauen Bereich steht.
Doch kommen wir zurück zu Prince
Humperdinck. Im ersten Moment, als Humperdincks liebstes Hobby
erwähnt wurde (neben Kriege führen), nämlich jagen, fühlte ich
mich sofort an Ramsay Snow Bolton erinnert. Und
dieser Eindruck hat sich im Buch nur bestätigt, mit dem Unterschied,
dass Humperdinck tatsächlich ein bisschen mehr von der Serienversion
von Ramsay hat als von der Buchvorlage. Ein bisschen eine Mischung
aus Ramsay und Roose, denn Humperdinck ist trotz Allem fähig zu
strategischem Denken und Manipulation. Er ist ein guter Bösewicht,
der zwar unsympathisch bleibt, aber trotzdem eine gewisse Faszination
ausstrahlt, weil er eben so gut in seinem Hobby ist, dass er sogar
Kolibris, Geparde, Fledermäuse und Giftspinnen jagt.
Deshalb wirkt es ein bisschen schwach,
dass er sich am Ende durch eine Rede so sehr einschüchtern lässt.
Es wirkt, natürlich, und es ist origineller als das Übliche „Kampf
auf Leben und Tod“, aber doch enttäuschend.
Count Rugen ist ein Sadist, der sein
Leben der Erforschung des Schmerzes verschrieben hat. Er hat eine
Maschine gebaut, die einem das Leben aussaugt und dokumentiert seine
dort gefangenen Opfer munter. Eine Art Goldmann‘scher Mengele.
Aber auch dort – ja, er ist
unsympathisch, aber auch nicht mehr. Er bleibt blass für mich, er
weckt in mir keine Gefühle. (Ich habe mich immerhin im Laufe des
Buches über Humperdinck freuen und wütend auf ihn werden können.)
Selbst über sein Bestreben, Unsterblichkeit für seinen Namen als
Erfinder der Maschine zu erlangen, habe ich nur die Stirn runzeln
können. Vielleicht, weil er die Maschine nur an einem Hund und dann
an einem der Hauptcharaktere getestet hat.
Und wenn wir schon über literarische
Figuren reden, die Mengele ähneln – sollte man nicht Vilgefortz
erwähnen? Vilgefortz, der es geschafft hat, dass ich ihn erst sehr
interessant fand mit seiner sehr höflichen Art und ich später für
einen Moment entsetzt das Buch weglegen musste, als seine Experimente
zutage kamen?
Vielleicht habe ich tatsächlich meine
Erwartungen zu hoch geschraubt. Wenn ich bedenke, wen ich zuletzt als
wirklich guten Antagonisten empfunden habe, macht das auch vielleicht
Sinn – Sato aus dem Manga Ajin von Gamon Sakurai. Sato ist sehr
erfahren, weiß über seine Grenzen Bescheid und dehnt diese aus,
nutzt sie auf sehr kreative Weise und scheut sich nicht, Opfer zu
bringen. Ich bin gespannt, wie die Protagonisten wohl weiter gegen
ihn vorgehen werden.
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Sonntag, 18. Dezember 2016
Double standards
Mal wieder Chibis, dieses Mal jedoch
ausnahmsweise mal ein fertiggestelltes (*gasp* Fertiggestellt?
Wirklich?), skizziertes 3-Panel-Comic. Weil mir mal wieder ein
Plothole in „Cwideas“ aufgefallen ist, als ich dabei war, ein
kleines Metagespräch mit Gríma zu führen. Spielt um Kapitel
26 herum, weil ich zu dem Zeitpunkt eine kleine Schreibblokade
hatte.
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Samstag, 26. November 2016
„Willkommen, mein Herr, in
Isengard“, sagt einer seiner Begleiter, während sich die Tore mit
einem leisen Klirren hinter ihnen schließen. „Dem Land, in dem
kein Schnee fällt, denn die Erde ist zu warm. Meist schmilzt er
bereits, ehe er den Boden berührt.“
Ich währenddessen
starre den Satz an und weiß nicht ganz, ob ich lachen soll. Ist das
ein Insider, den ich noch verstand, als ich ihn schrieb, aber jetzt
nicht mehr? Was ist das bitte für eine Art, Isengard vorzustellen?
Die Wache hätte so
viele andere Vorzüge nehmen können; sie hätte Isengards
Stärke hervorheben können, den maschinellen Fortschritt, den Fakt,
dass dort ein verdammter Zauberer wohnt, dass es noch niemals
eingenommen wurde, dass es einst zu Gondor gehörte (und dies
eigentlich immer noch tut), dass der Turm unzerstörbar ist, dass die
Númenor das alles erbauten, dass sie größtenteils autark sind,
dass sie die Mittel haben, ein zehntausend-Mann starkes Heer
aufzustellen und zu beherbergen, aber nein – die Wache wählt
den Fakt, dass es in Isengard nicht schneit. Reizend. Ich
wette, damit kann Théodens Bote auch so viel mit anfangen,
wenn er später seinem König berichtet.
„Nun, was kannst
du mir über Isengard sagen?“
„Ähm... nun, es
schneit dort nicht. Die Erde ist zu warm, sagen sie. Äh, und Saruman
hat übrigens zugestimmt, uns zu helfen, mein Herr.“
Ich weiß noch,
dass ich eigentlich auf den Kontrast zielte, dass rundherum Schnee
liegt und in Isengard selbst nicht, aber das hat wohl nicht so gut
geklappt, wie ich dachte.
Freitag, 25. November 2016
Ist Céne ein Klischee?
So langsam kommt in mir die Frage auf,
ob ich bei Céne nicht doch wieder in die Klischee-Falle getappt bin.
Denn ich werde mir mehr und mehr unsicher, ob es tatsächlich nötig
war, sie gleich sterben zu lassen. Aber ich hatte mich mehr auf die
Schuldfrage im Fall Túrlor konzentriert, gebe ich zu.
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Sonntag, 20. November 2016
Erster, Zweiter und Dritter Marschall der Mark
Ich hatte mich immer ein bisschen
gewundert, weshalb der Titel „Zweiter“ und „Dritter Marschall
der Mark“ existierte, wenn es doch so offensichtlich keinen Ersten
Marschall der Mark gab.
Nun, ich lag falsch.
Im Buch wird der Titel „Erster
Marschall“ niemals erwähnt, nur der Zweite (Théodred) und Dritte
(Éomer) werden namentlich genannt.
Das ist so, weil Théoden den
Titel des Ersten Marschalls innehatte. Auf Tolkiengateway steht, dass
er in seiner Jugend häufig selbst die Reiter führte.
Schauen wir mal, was diese Titel mit
sich bringen.
Dritter Marschall: Kommandant der
Reiter von Aldburg in der Folde
Zweiter Marschall: Kommandant der
Reiter von Helms Klamm in der Westfold
Erster Marschall: Kommandant der Reiter
von Edoras und der umliegenden Ländereien, inklusive „the King‘s
Lands“ (ich bin mir unsicher, was genau das bedeutet) und Dunharg
Das heißt, dass Théodred vielleicht
die meiste Zeit in Helms Klamm war, und Éomer in der Aldburg.
Vielleicht waren sie gar nicht in Edoras, sondern nur dort, wenn sie
gerufen wurden. (Und würde das nicht auch Sinn ergeben – die
möglichen zukünftigen Könige dorthin schicken, wo sie lernen
können?)
Théoden hat den Titel niemals
abgegeben; nach seiner Erkrankung hat er ihn behalten. Weder hat er
seine Macht aufgeteilt oder abgegeben.
Das ist sehr viel Befehlsgewalt auf
einmal.
Vor Allem für Leute, die dem König
nahestehen und Einfluss auf ihn haben. Ich habe meinen
Lieblingsratgeber also mal wieder gewaltig unterschätzt, und auf einmal macht so vieles so viel mehr Sinn.
Wieder einmal wünschte ich, ich hätte
das früher gewusst.
Donnerstag, 17. November 2016
Why Gríma probably wouldn't read Fantasy YA-novels
Die Idee kam ziemlich spontan und wollte auch nicht wieder gehen, also habe ich eine sehr schnelle Skizze gezeichnet, sie leider schlecht fotografiert und jetzt hier hochgeladen. Weil mir diese sehr unangenehme, romantsierende Stalker-Tendenz aufgefallen ist und ich die doch sehr ironisch fand, wenn ich mir meine Lieblingsfigur anschaue, die da schließlich auch nicht wirklich unschuldig ist.
Außerdem hat er hier wieder schwarzes Haar, damit man ihn besser erkennt und damit Edwards Anspielung wirken konnte.
Außerdem hat er hier wieder schwarzes Haar, damit man ihn besser erkennt und damit Edwards Anspielung wirken konnte.
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Samstag, 12. November 2016
Ironische Altenglisch-Grammatik
Ich lese des Abends im Bett noch in
meiner Altenglisch-App auf meinem Handy.
„The -an Declension@ A few
nouns ending in a long vowel or diphtong omit -a, -e, -u in
inflexions, eg. léo, LION, léon, léona, léom, [...]
fréa, LORD, fréan, fréana,
fréam...“
Fréana.
Ich stutze. Fréana. Hm. Klingt
irgendwie bekannt, das habe ich schon mal gelesen, woher kenne ich
das blo – Frána.
Und meine Augen werden groß, während
ich mein Gesicht in mein Kopfkissen drücke, um ein Lachen und einen
Fluch zu ersticken.
Tolkien hat ihm in seinem ersten
Entwurf den Namen „Herr“ (oder eher „des Herrn“, da fréana
Genitiv ist) gegeben, ehe er ihm eine größere Rolle gab und den
Namen zu „Maske“ umänderte!
Und ich bin so blöd und wundere mich,
weshalb ich bei der Eingabe Frána nichts finde, wobei Tolkien doch
allen seinen Namen eine Bedeutung gab! Sogar Fram, einer der
rohirrischen Könige, ist mit dabei, hier eben nur fréam, und
Fréa natürlich auch, ganz zu schweigen vom 10. König
Fréaláf. Viele der rohirrischen Könige heißen tatsächlich
etwas mit „Herr“.
Tolkien hat ganz einfach nur das e
weggenommen.
Die Bedeutung des Namens passt so
wunderbar in meinen „Cwideas“-Headcanon-Hintergrund mit hinein
und macht alles wieder so extremst ironisch. Was ist das bloß mit
dieser Geschichte, dass so viele nebensächlich erscheinenden Dinge
auf einmal eine vollkommen andere Bedeutung bekommen, während ich
schreibe?
Wie kommt es, dass so viele meiner
geglaubten Plotholes so oft zu einem extremst ironischen, schmerzhaften Plottwist
werden, ohne, dass ich es beabsichtige?
Manchmal könnte ich glauben, ich habe
Saruman als Muse, der sich einen Spaß daraus macht, Zufälle so anzuordnen, dass sie ein größtmögliches ironisches Licht auf die
betreffenden Geschehnisse werfen, sobald sie entdeckt werden. Gut,
soll er. Solange es mir nützt und ihm Spaß macht.
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Donnerstag, 3. November 2016
Pfützen und Pergament
Eigentlich wollte ich nachschauen, was "Phantomschmerz" auf Altenglisch heißt, bin jedoch über die Übersetzung von "Pfütze" gestoßen.
Pfütze bedeutet eigentlich pytt, (was lustig ist, da man auch auf Dänisch sagen kann, dass etwas pyt ist, also etwas ist egal, bzw. unsinnig), aber ich bin auf noch eine Übersetzung gestoßen, die noch lustiger als pytt ist.
Pfütze bedeutet eigentlich pytt, (was lustig ist, da man auch auf Dänisch sagen kann, dass etwas pyt ist, also etwas ist egal, bzw. unsinnig), aber ich bin auf noch eine Übersetzung gestoßen, die noch lustiger als pytt ist.
Nämlich plæsc.
Also, zukünftig werde ich Pfützen nur noch Platsch nennen. "Mist, schon wieder in ein Platsch getreten!"
Außerdem gibt es das Wort Phantomschmerz nicht, also muss ich schauen, wie ich das anders ausdrücken kann.
Oh, und es ist der dritte November. Eigentlich sollte ich etwas Relevantes dazu schreiben, aber mir fällt nichts... nein, das Einzige, was mir einfällt, ist, dass ich Otho in Eragon gefunden habe und daraufhin etwas gequält lachen musste. Otho ist ein Zwergenwort, welches so etwas wie "Glaube" bedeutet.
Außerdem habe ich fast 3000 Worte in einem OS geschrieben, ehe mir aufgefallen ist, dass man wohl eher nicht kostbare und mehr oder weniger schwierig herzustellende Pergamenthäute verschwenden würde, um Alltäglichkeiten zu kommunizieren, wie "ich muss Tinte und Federkiele kaufen" oder "wirst du heute zum König gehen?".
Wofür gibt es denn Wachstafeln? Sind genauso effektiv und man kann sogar gleich Sätze auswischen, die man falsch geschrieben hat. Das ist ein sehr viel besseres Werkzeug für eine stumme Person.
Außerdem habe ich fast 3000 Worte in einem OS geschrieben, ehe mir aufgefallen ist, dass man wohl eher nicht kostbare und mehr oder weniger schwierig herzustellende Pergamenthäute verschwenden würde, um Alltäglichkeiten zu kommunizieren, wie "ich muss Tinte und Federkiele kaufen" oder "wirst du heute zum König gehen?".
Wofür gibt es denn Wachstafeln? Sind genauso effektiv und man kann sogar gleich Sätze auswischen, die man falsch geschrieben hat. Das ist ein sehr viel besseres Werkzeug für eine stumme Person.
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Freitag, 21. Oktober 2016
Im Moment beschäftige ich mich mit
Trans- und Interkulturalität, und auf irgendeine Weise sind meine
Gedanken zu der Schlacht auf den Pelennor-Feldern abgeschweift, weil
dort auch Menschen gekämpft haben, die eine andere Kultur hatten und
von Sauron zum Krieg gerufen wurden. (Kurz hatte ich mich gefragt, ob
ich deshalb so verteidigend gegenüber "meinen" Wulfingas bin.) Darüber
kam ich auf Faramirs Zitat „I do not love the bright
sword for its sharpness, nor the arrow for its
swiftness, nor the warrior for his glory. I only
love that which they defend.“, und dann kam ich auf
Éowyns recht plötzlichen Wandel von „my hand is ungentle“
zu „Ich werde alles lieben, was grünt und wächst!“
Von
da kam ich zu der Überlegung, dass sie ja doch ziemlich viele
Menschen umgebracht hat – nicht nur Orks; bei denen es leicht ist,
sie zu vereinfachen und als böse anzusehen – und dass sie gelacht
hat, als sie dem Hexenkönig von Angmar gegenüberstand. (Was ich
jetzt eher gruselig finde.) Und ich frage mich unwillkürlich, ob sie
eigentlich irgendetwas dabei empfunden hat, so viele Menschen
abzuschlachten, und ob Faramir ihr etwas verqueres Moralbild gerade
gerückt hat.
Und dann ist mir aufgefallen, dass ich
schon wieder eine halbe Stunde lang nichts anderes getan habe, als
über Éowyn nachzugrübeln. Damnit.
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Mittwoch, 19. Oktober 2016
Kurzgedanken, Part 3
Kurzgedanken, Part 3
Ein bisschen „Twilight“, ein wenig
„Herr der Ringe“, ein wenig „eigene Welt“, ein wenig
„Klischee“. Ein bisschen „Pseudo-Philosophie“.
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Samstag, 15. Oktober 2016
"Du bist eine Frau, du sollst nicht kämpfen!" sagte Derjenige, der eine Schildmaid zur Schwester hatte
Ich frage mich, weshalb die Leute immer gerade Éomer in den Mund legen, dass eine Frau nichts auf dem Schlachtfeld zu suchen habe. Hat er das irgendwo genau so gesagt? Sprechen da die Filme mehr als die Bücher, oder habe ich die Bücher einfach mal wieder nicht gut genug in Erinnerung?
Donnerstag, 22. September 2016
Kleinere Outtakes aus dem „Duft“
Herzlichen
Glückwunsch, Frodo und Bilbo, zum Geburtstag! Und Glückwunsch,
hláford Saruman, endlich nach einer einmonatigen, miserablen
Wanderung im Auenland angekommen zu sein! :D
Spoiler für Leser, die noch
nicht bis Kapitel 39 von der Geschichte „Der Duft des Grases im
Wind“ gelesen haben!
Montag, 19. September 2016
The Road to Isengard
Einige Gedanken zu dem Kapitel „The Road to Isengard“ aus „The Two Towers“, und weshalb ich das Gefühl habe, dass Théoden noch nicht wirklich vollständig geheilt ist.
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Montag, 12. September 2016
Nach Ithilien und weshalb das niemals klappen würde
Nun – ich gebe zu, das hier war
eigentlich nicht gewünscht, laut Umfrage. Zumindest nicht so. Es ist
zwar eine Beschwerde von mir, nur eben über einige meiner eigenen
Geschichten. Vielleicht findet man ja trotzdem die Zeit und Lust
dazu, sich das hier durchzulesen.
Ich hatte mal wieder
Lust, mich selbst ein bisschen zu verreissen, bzw. über
ein paar unlogische Dinge nachzudenken, die ich in meinen Jahren des
Schreibens schon verbrochen habe. Anstoß dafür war Súlimes
Blogeintrag über Gondor und der kleine Abschnitt über Ithilien, in
dem steht, dass es zur
Zeit des Ringkrieges „verlassen [ist],
ohne Herrscher oder Bevölkerung; außer den Waldläufern, einer
speziellen Guerillaeinheit, darf sich dort niemand aufhalten“.
Nun,
der Zeitraum, den ich hier anspreche, spielt zwar meist kurz nach dem
Ringkrieg oder etwas weiter im Vierten Zeitalter, jedoch geht es mir
dabei nicht unbedingt so sehr um das Fürstenpaar oder
die Bevölkerung an sich.
Natürlich nicht.
Viel mehr um die
Person, die in meinen Geschichten die Angewohnheit hatte, äußerst
unerwartet dort aus den verschiedensten Gründen aufzutauchen.
Unerwartet vor Allem, weil er rein
canontechnisch tot sein sollte und ich mir
das immer zurechtgebogen habe. :D
(Spoilergefahr
für die Geschichten „Frischer Wein“, „Gefangen in Ithilien“
und „Krähenfedern“, bzw. die beiden Prequels
„Der Schatten einer weißen Rose“ und „Der Flug der Krähe“.)
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