Montag, 5. September 2016

Outtake aus Kapitel 38 des „Duftes“


(Leichte Spoiler zu Kapitel 37 und 38 von dem „Duft des Grases im Wind“)

Ich wollte eigentlich gerne die ides auf dem Fest auftreten lassen und hatte bereits sehr früh einige Szenen für ein Gespräch zwischen ihr und Dunwulf geschrieben, ehe mir bewusst wurde, dass Rýne sie ja gar nicht würde verstehen können. Außerdem passte die Szene nicht mehr, als ich bei Kapitel 38 angelangt war, und so musste ich die Fragmente streichen. Da ich es aber trotzdem teilen wollte, lade ich es hier hoch.

Mittwoch, 31. August 2016

Helm und Théoden

Outtake aus einem derzeit in Arbeit liegenden OS:

„Auch, wenn die Lieder kein Wort über das Schicksal der Tochter verlauten lassen. Floh sie mit Helm in die Súthburg, die dadurch den Namen Hornburg bekam? Blieb sie in Edoras, unter dem Schutze Haleths? Überlebte sie den Langen Winter oder starb sie durch Hunger und Kälte? Nahm Wulf sie zur Frau, als er sich zum König krönte; tat Fréaláf dies? Oder stürzte sie sich in ein Schwert und wählte den ehrenhaften Tod?“
„Sie hätte auch eine eurer Schildmaiden sein können und auf dem Schlachtfeld kämpfen.“
Der Wulfing schnaubte und seine Stimme beinahe spöttisch. „Hätte sie dann nicht ein eigenes Lied bekommen sollen, wie sie Seite an Seite von ihrem Bruder Haleth bei der Verteidigung Meduseldes fiel? Zudem hätte ich es wohl zu diesem Zeitpunkt sicherlich mindestens einmal gehört.“


Kurzes Nachdenken über die einzige Tochter Helm Hammerhands von einem nicht mit Namen genannten Wulfing in einem Gespräch mit einem Dunländer in den Gärten Isengards. Die beiden reden zwar kurz über die Tochter Helms, die bei Tolkien weder mit Namen genannt wird, noch ein Alter oder ein Todesjahr bekommt, doch das Gespräch nahm dann schnell eine andere Wendung und ich fand keinen Weg, die Szene noch einzubauen ohne, dass es merkwürdig klingen würde. Außerdem sehe ich nicht, wie sich das Gespräch noch einmal zu ihr wenden könnte, von daher erkläre ich dies als Outtake.
Ich habe schon früher über Wulf nachgedacht. Ein OS, der eigentlich ein Beitrag zum Kalenderprojekt werden sollte, beschäftigt sich mit Wulf und seiner Liebe zu seiner neuen Krone, ehe Fréaláf ihm dies verdirbt, und in einem ebenfalls nicht veröffentlichten Metagespräch diskutiere ich mit stuntfola und Gríma über die Parallelen der Geschichte um Helm Hammerhand und Théoden Ednew, denn dass es dort Parallelen gibt, ist nicht zu übersehen. Angefangen damit, dass, als Fréaláf Wulf besiegt hat und zum zehnten König von Rohan gekrönt wird, Saruman auftaucht und Geschenke bringt, was einen ein wenig an Gandalfs Heilung Théodens denken lässt, über die Vergleiche von angebotenen Krücken (Helm beschimpft Freca und sagt, dass er aufgedrängte Krücken zerbricht, Théoden besitzt tatsächlich eine Krücke im Buch, die klappernd zu Boden fällt, als der König geheilt ist) bis hin zu dem offensichtlichen „Wulf nimmt Edoras ein und Fréaláf befreit Edoras von der Bedrohung und treibt die Dunländer nach Isengard zurück“ und „Gandalf befreit den König (und ganz Edoras) von Grímas/Sarumans Einfluss und reitet nach Helms Klamm (dorthin, wo die Dunländer damals Helm zurücktrieben), um Sarumans Streitmacht zurückzudrängen“. Um nicht den Vergleich zu nehmen „Kinder des Königs sterben (Háma/Helm – Théodred) und Schwestersohn/Neffe wird nach Tod des Königs zum neuen König (Fréaláf – Éomer)“. Wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt, ist das wirklich lustig und könnte als verspätete Rache gewertet werden.

Dienstag, 30. August 2016

Vor der Tür des Orthancs



Dank Mythopoeias MSTing bin ich mittlerweile bei dem Kapitel der Stimme Sarumans angelangt, und ich merke mal wieder meinen Zwiespalt.
Zudem musste ich das MSTing kurz unterbrechen, weil sich mein Herz zusammengekrampft hat bei dem Wortwechsel zwischen Saruman und Gandalf. Saruman verhöhnt und verspottet sie alle der Reihe nach: Théoden, Éomer, Aragorn, Gimli, Gandalf. Die meisten nehmen es mehr oder weniger gelassen hin, Théoden provoziert Saruman sogar so weit, dass er den König beinahe mit seinem Stab schlägt.

Mittwoch, 24. August 2016

Weil ich mal wieder in Fragelaune bin. Danke übrigens für die vielen Rückmeldungen letztes Mal. :)


Wovon würdet ihr gerne mehr lesen?
 
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* Bitte per Kommentar abgeben, was sonst gewünscht ist

Wie viel muss in einer eigenen Welt fremd sein?

Eine Freundin hat ihr Fantasybuch geschrieben und ist dabei, den zweiten und dritten Teil zu schreiben, bzw. zu planen. Meine Aufgabe ist im Moment das Betalesen, und währenddessen helfe ich ihr mit kleineren Logikfehlern und meiner Meinung.

Samstag, 20. August 2016

Kurzgedanken über Verschiedenes, Teil 2

Kurzgedanken 2
Unterthemen: „Komik“, „Herr der Ringe“, „Skyrim“, „nordische-Mythologie-Loki“, „generelle Fantasy“, „eigene Fantasy“, ein bisschen „Cwideas“ und der „Hobbit“

Emotionale Spoiler! für das Buch ”The Amazing Maurice and his Educated Rodents” von Terry Pratchett werden vorkommen.


Samstag, 23. Juli 2016

Zum Färben von Kleidung

Eigentlich hatte ich ja nach einem leeren Block gesucht, um meine Charaktere besser kennenzulernen, dabei bin ich jedoch auf einige Notizen gestoßen, die ich mir damals in einem Schlossgarten gemacht hatte... dort waren verschiedene Pflanzen, und bei jeder Karte stand noch mit dabei, was für eine Farbe diese ergaben, wenn man damit Stoffe färbte. Ich bin begeistert, dass ich das wiedergefunden habe. Wahrscheinlich ist die Liste unvollständig (und vor Allem sehr grob, denn Schlehe wird nicht das gleiche Blau geben wie Indigo), aber ich lade sie mal trotzdem hier hoch.


Freitag, 15. Juli 2016

von thatawkwardwritingmoment
Falls jemand Interesse hat. Ansonsten, gerne rebloggen.

Die Beschenkte - mit der Gabe, blödsinnig zu sein

Ich habe zu meinem Geburtstag das Buch „Die Beschenkte“ von Kristin Cashore von einer Freundin geschenkt bekommen, die mich bereits vorgewarnt hatte: „Ich finde es toll! Aber bei dir war ich mir unsicher, weil ich glaube, dass das ein Buch ist, welches du entweder lieben wirst oder nur den Kopf darüber schütteln.“
Nun, sie hatte Recht. Ich habe mich durch das erste Kapitel gequält und beim Zweiten die Lust verloren. (Ich muss jedoch sagen, dass ich die Namen mag, die klingen nordisch.)

Samstag, 9. Juli 2016

Rýnes Kleid, coloriert

Weil ich, wie gesagt, ungeduldig bin. Und gleich darauf eine schnelle Skizze von Rýne in ihrem neuen Kleid gemacht habe. Noch sehr unfertig und ungrün und ohne Simbelmynë und andere Verzierungen, dafür darf sich jemand angesprochen fühlen, der Graphic Novel-Idee zugesprochen zu haben. Nicht, dass ich das nicht auch schon für den einen OS überlegt hätte, wobei aus Frecēa leider Ramsay wurde. Da werden nur wohl Skizzen kommen. Mal sehen.


(Rýnes Kleid ist weitaus weniger verziert als ich es mir vorgestellt hatte, eigetlich ein bisschen mehr wie Éowyns grünes Kleid, was dann aber zu sehr verziert wäre. Ich meine, Rýne ist ein einfaches Mädchen und es würde mir wohl schon merkwürdig vorkommen, wenn der héahwita auf mich zukommt und fragt, ob ich ihm einige meiner Kleider für seine Nichte leihen könnte, weil die so unbedingt mit auf das Geburtstagsfest des Königs mitwollte. Oder so. Ich schätze, es ist löblich von ihr, dass sie eingewilligt und Dunwulf nicht mit Fragen gelöchert hat. Allein, dass sie sich bereiterklärt hat, ihre Kleider einem wildfremden Mädchen zu überlassen und sich nicht zu wundern, weshalb Dunwuf nicht selbst für Kleider sorgen könnte, wundert mich jetzt. Entweder ist sie naiv oder Dunwulf hat einfach sehr, sehr nett gefagt.)

Kurzgedanken über Verschiedenes

Weil im Moment zu wenig Zeit für einen ausführlichen Post bleibt, von daher – Gesammeltes.
Unterthemen: „The Revenant“, „Game of Thrones“, „eigene Fantasywelt“, „Rache“, ein bisschen „Cwideas“, ein bisschen „Duft des Grases im Wind“, „Dishonored“


„The Revenant“ ist so ein Film, bei dem ich mir wünschte, ihn früher gesehen zu haben. Wie zum Beispiel, bevor ich „Cwideas“ anfing oder zumindest bevor stuntfola und Co. den Orthanc verließen. Natürlich ist das nicht ganz so extrem in Mittelerde, aber es wäre eine gute Einstimmung gewesen, um mehr auf dieses „in der Wildnis überleben“ einzugehen. Für den Anfang des „Duftes“ wäre das auch schön gewesen; auch, wenn ich da eigentlich sehr zufrieden mit der Darstellung bin – aber womöglich wird das später nochmal wichtig werden.

Dienstag, 14. Juni 2016

Das „Ich“ in „Cwideas“ oder Weshalb stuntfola andauernd Selbstgespräche führt, (womöglich Teil 1)



Weil mich diese Frage von ask.fm irgendwie immer noch nicht ganz loslässt, kommt hier ein kleiner Blogeintrag dazu. Die Frage lautete: „Ist stuntfola eigentlich ein wirklicher Self-Insert? Würdest du in allen Situationen so reagieren wie sie?“
Irgendwie war mir meine Antwort da nicht genug; ich war unzufrieden damit. Es steckt so viel mehr hinter dem Self-Insert, als ich auf ask beantwortet habe und konnte wegen Platzmangel, und von daher rolle ich das ganze Thema hier noch einmal in voller Länge auf. (Oh, ich weiß jetzt schon, dass ich wieder so Einiges vergessen werde. Und natürlich liegt es nicht in meiner Absicht, irgendjemanden zu beleidigen oder den Spaß am Schreiben eines „klassischen“ Self-Inserts in Frage zu stellen.)

Montag, 13. Juni 2016

Unbeabsichtigte Eastereggs in eigenen Geschichten

Ich habe gerade mal wieder einen ungläubigen Lachanfall bekommen.

Aus Neugier, weil ich gerade dabei bin, ein Review zu schreiben, in dem es über Hochzeiten geht und ich nochmal schauen wollte, was die Autorin über Finduilas' Alter zum Zeitpunkt der Heirat geschrieben hat, bin ich über meinen anderen Blogeintrag gestolpert. Der, in dem ich mir Gedanken darüber gemacht hatte, in welchem Alter man wohl in Rohan heiratet, sowohl das einfache Volk als auch die Adeligen.
Da bin ich über die Jahreszahl gestolpert - ich hatte geschrieben, dass Céne im Jahr 3008 stirbt, und weiter unten bin ich dann auf Céadwyn eingegangen. Die Jahreszahl kam mir aber so bekannt vor in Verbindung mit den "Herren des Schneeborn", und so habe ich nachgeschaut.
Und habe meinen Lachanfall bekommen.
Denn wann heiratet Céadwyn? Im Jahre 3008. Zufall? Eigentlich ja, aber manchmal habe ich das Gefühl, mein Unterbewusstsein baut solche Sachen automatisch/mit Absicht ein, damit ich mich später ungläubig fragen kann, ob ich das wirklich unbewusst getan habe.


Im "Duft des Grases im Wind" kommt ein Satz vor, der mich auch den Kopf schütteln ließ.
„Das Licht der untergehenden Sonne färbte die Straße in einen orangen Schein.
Als Rýne einen Blick hinauf zur Goldenen Halle warf, sah es beinahe so aus, als würde das Dach von einer dort herrschenden Hitze glühen;
brennen. Schnell wandte sie den Blick wieder ab.“
Eigentlich hatte ich beim Schreiben dieser Szene tatsächlich nur an den Lichteinfall gedacht, daran, dass es Rýne womöglich triggern könnte. Mir ist erst beim dritten Durchlesen aufgefallen, dass dies eine kleine, unbewusste Anspielung darauf wurde, dass ich in meiner einen Geschichte Meduselde tatsächlich hatte niederbrennen lassen. „In diesem Moment schlugen hohe Flammen auf; und die Goldene Halle begann, zu brennen.“ 

Ganz zu schweigen von diesem sehr großen Easteregg, über das ich mich immer wieder neu amüsieren könnte, weil es einfach ein so immens großer Zufall ist. Ich meine, wie oft kommt es denn sonst vor, dass man unabhängig voneinander genau die gleiche Jahreszahl wählt, um da eine Geschichte drüber zu schreiben, die nicht unbedingt der Ringkrieg ist? :D

Dienstag, 7. Juni 2016

But Gandalf can do fireworks!

by erenaeoth
My point exactly. Nobody appreciates wisdom any more, they all just want flashy specialeffects. Fireworks. Ha. Manipulating people with your voice is a so much cooler superpower than being able to do fireworks. (Well, strengthening the heart of people is also not bad, but I'm going with the voice-thing.)


Ein Jahr seit Sir Christopher Lee starb. Möge er in Frieden ruhen.