Freitag, 22. August 2014

Die drei Gauldur-Brüder

Bei dem Spiel "Skyrim" gibt es eine Quest, die den Namen "Die verbotene Legende" trägt. Man findet heraus, dass es einst drei Brüder gab, die ihren Vater ermordeten, um seine Macht unter sich aufzuteilen - die Macht, die in Form eines Amuletts bestand. Doch sie waren grausame und feige Männer, und sie nutzten ihre Macht dazu, die umliegenden Dörfer zu überfallen. Erst der Erzmagier Geirmund konnte dem Treiben der Brüder ein Ende setzen, und sie flohen, als er sich ihnen auf dem Schlachtfeld stellte. Geirmund und seine Kampfmagier jedoch jagten sie und brachten sie schließlich zur Strecke. Sein Körper wurde bei dem letzten der drei Brüder, Sigdis, begraben, um darauf zu achten, dass dieser nicht wieder von den Toten auferstehen solle. (Was in Skyrim ja ein richtiges Problem, um nicht zu sagen: fast eine Plage ist und dementsprechend natürlich nicht funktioniert.)


Montag, 18. August 2014

Vorschau auf das 16. Kapitel

Und die nächste Vorschau. Viel Spaß. Und ein kleines Zitat dazu: "Er ist drinnen. Ich sah ihn die Stufen hochkriechen wie eine schmierige Ratte. Aber es ist noch jemand im Turm. Eine Hand kam heraus und zog ihn herein."

Als die Tür sich schließlich öffnete, hörte ich sie nicht. Auch deutete kein Luftzug an, dass die große, schwarze Platte sich irgendwie bewegt hatte, denn da ich vornübergebeugt saß, hatte ich sie nicht mehr im Rücken.
Ich bemerkte erst eine Veränderung, als mich eine knochige, starke Hand mit langen, dünnen Fingern an der Schulter packte und zurückzog. Zum Schreien blieb mir weder die Zeit, noch hätte ich es gekonnt, da mein wunder Hals dem einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte; also wurde es nur ein überraschtes Luftholen, was schon genug schmerzte.
Auf dem Rücken liegend fasste ich mir an den Hals, und erst dann schlug ich meine Augen auf, die ich beim Aufprall reflexartig zugekniffen hatte.
Eine hohe, gewölbte Decke aus schwarzem Stein war über mir zu sehen, schmucklos und dunkel. Im Allgemeinen wurde das Licht immer schwächer, das helle Licht des Tages wurde von einem mehr gelblichen Schein ersetzt; wie von Fackeln.
Etwas raschelte leise, und dann ertönte ein leises tock, welches im Raum widerhallte, und dann noch ein tock. Beinahe wie von einem harten, dünnen Gegenstand, der auf den kalten, glatt geschliffenen Marmorboden aufkam.
Wie von einem Stab.
Und dieser Laut jagte mir eine Heidenangst ein.

 Mein Lieblingszauberer tritt auf den Plan. *g* Und ein herzliches "Dankeschön" an Sulime, die mir für dieses Kapitel eine wertvolle Hilfe war. :)
Bis zum nächsten Mal dann. *g*

Weshalb hast du das getan?

Mal wieder ein OS, mal wieder eine kleine Geschichte über stuntfola und... mich. Die Autorin. Ein fiktives Gespräch zwischen Figur und Autor, und die verzweifelte Frage: Weshalb hast du das getan?!

Der OS ist über das Ende von „Cwideas“, welches schon geplant ist. Ich weiß, wie die Geschichte ausgehen wird, keine Chance, mir da reinzureden. Und ich hoffe doch sehr, dass es schockieren wird. Dass die Leser genau so leiden werden wie stuntfola und ich, denn das Ende wird... wehtun.
Zumindest das Ende in Mittelerde.

Dienstag, 12. August 2014

Vorschau auf das 15. Kapitel

Und hier die nächste Vorschau, die wohl etwas kürzer ausfällt.

„Gríma“, flüsterte ich tonlos. Mein Kopf war wie leergefegt. Der Ratgeber Théodens, der Verräter Rohans, die Schlangenzunge.
Sollte der nicht schwarze Haare haben? Eisblaue Augen? Sollte der Typ nicht eigentlich älter sein, sowas wie 50 oder so?? Sollte er nicht ein langes, schwarzes Gewand anhaben und wie eine übergroße Fledermaus herumlaufen? Oder wenigstens ein schwarzes Pferd haben?

Und das war es auch schon für dieses Mal. Das nächste Kapitel hat wohl mehr mit Ungläubigkeit und dem Handeln dieses verwirrenden Faktes zu tun. *g*
Bis zu nächsten Mal, und mal sehen, wie viele Leser mir dann noch bleiben! *winkt fröhlich*

Freitag, 8. August 2014

Vorschau auf das 14. Kapitel

Das 14. Kapitel wird in vieler Hinsicht besonders. Unsere Hauptperson bekommt zum ersten Mal ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache, weil der Nebel ihr Angst macht... und die Identität von Folcwita wird enthüllt. Ja, ihr habt richtig gehört: Folcwita ist eine recht bekannte Person aus dem "Herr der Ringe"-Universum. Bleibt nur die Frage, welche. *gg*
Aber zuerst die Vorschau:

Wir wirbelten Nebelfetzen auf, rauschten durch diese hindurch, und nur das Klappern der Hufe, mein Atem und Folcwitas laut flatternder Umhang waren zu hören. Diese Stille trug noch zu meiner Beunruhigung bei und gab mir das Gefühl, in einem schlechten Horrorfilm zu sein.
Zudem war da Folcwitas Schweigen. Er war nun mal nicht der gesprächigste Begleiter gewesen, den man sich vorstellen konnte, doch die Geschwindigkeit, mit der er sein Pferd nun auf dieser Straße entlangtrieb, zusätzlich zu seinem grimmigen Schweigen, zehrte an meinen Nerven.
Entschlossenheit schön und gut, und es ist nett, dass er sich freut, dass er endlich weiß, was er mit mir anstellen soll und damit die Verantwortung auf jemand anderen abwälzen kann. Doch ist das nicht ein bisschen übertrieben, dafür das Pferd aufs Spiel zu setzen?
Und dann ertönte ein Laut, welcher mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Das ferne Heulen von Wölfen.

Und das war die Vorschau von diesem Mal. Wer sich gut in Mittelerde und Rohan auskennt, wird vielleicht sogar schon jetzt beim Nebel gestutzt haben, denn so viele Stellen, wo sich dichter Nebel bilden könnte und der von Bergen eingeschlossen ist, gibt es in der Mark nicht.
Ich sagte es schon einmal: stuntfolas Pfad ist in vieler Hinsicht recht hart. *g*
Bis zum nächsten Kapitel dann! :)

Donnerstag, 24. Juli 2014

Rätselspiel - Hinweise zu "Cwideas" Nr. 2

Und mal wieder ein wenig mehr Hinweise zu dem Reiter, der unsere Protagonistin aus „Cwideas“ da mit sich nimmt:

Er trägt den Namen Folcwita.
Er ist unrechtmäßig für etwas beschuldigt worden, was er seinen Worten nach nicht getan hat.
Er kennt den Namen Gríma und rät stuntfola, ihn nicht weiter zu benutzen, ist ihm jedoch allen Anscheins nach nicht freundlich gesinnt.
Er kann gut Geschichten erzählen und steht Gondor verächtlich gegenüber.
Und dem neuen Spoiler für das nächste Kapitel nach hat er eine Schwester.

Mal sehen, zu was sich diese Hinweise entwickeln werden...

Vorschau auf das 11. Kapitel

Und mal wieder eine kleine Vorschau auf das 11. Kapitel meiner Geschichte "Cwideas":

Mein Hintern schmerzte, und auch meine Muskeln protestierten, dass ich mich wieder auf einem Pferd befand. Außerdem war ich mir sicher, dass Folcwita hinter mir ein zufriedenes Lächeln im Gesicht hatte; jedenfalls fühlte es sich so an.
Als ich jedoch einen kurzen Blick zurück warf, trug er seine üblich grimmig-versteinerte Miene zur Schau.
Ich musste mich irgendwie von den Schmerzen ablenken. „Folcwita?“, fragte ich leise und bekam eines jener undefinierbarer Geräusche zu hören, welche bedeuteten, dass der Reiter mir zuhörte. „Ihr habt vorhin gesagt, dass Ihr schon mal zu jemandem gesagt hättet, dass Ihr jemandem das Kriegerdasein ausreden wolltet. Darf... darf ich fragen, wer dies war?“
Er hatte von einer sie gesprochen, und allzu viele bekannte Frauen gab es schließlich in Tolkiens Welt nicht; vor Allem nicht, wenn der Typ sich keine eigenen Charaktere dazu erfunden hatte.
Der Reiter schwieg eine Weile, seufzte tief. „Meine Schwester“, sagte er still.
Meine Augen wurden groß, dann jedoch zwang ich mich, den Gedanken zu verscheuchen, der da gerade in meinen Kopf gelangt war. Viele Reiter hatten sicherlich Schwestern, die für ihren Stolz bekannt waren und Kriegerinnen und Schildmaid werden wollten, wenn sie groß waren und die Käfige verabscheuten... wer sagte denn, dass Éowyn die einzige Schildmaid Rohans gewesen war?


Bis zum nächsten Mal. :)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Vorschau auf das 8. Kapitel

Und hier eine Vorschau auf das achte Kapitel der Geschichte "Cwideas:


Vorsichtig setzte ich einen Fuß vor den anderen, zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Dabei wusste ich, dass meine Schritte mitunter sehr leise und leicht sein konnten, sodass andere mich nicht hörten. Dies hatte manches Mal schon zum unbeabsichtigten Erschrecken anderer Leute geführt und dem Scherz, dass ich Geheimagentin werden solle, da niemand mich hören konnte, wenn ich mich anschlich.
Was jedoch nichts daran änderte, dass, wenn ich mich wirklich anschleichen wollte, ich meist das Gefühl hatte, unglaublich laut zu sein.
So auch hier im Dunkeln, und bei jedem Geräusch, wie wenn mein Stiefel unabsichtlich über den Boden scharrte oder ich leicht gegen die Wand prallte, zuckte ich zusammen und erwartete, dass Krähenfuß mit einem hämischen Grinsen vor oder hinter mir aus der Dunkelheit auftauchte.
 Mein Herz klopfte laut in meiner Brust, als ich endlich die Tür erreichte und nach dem Riegel tastete. Ich fand ihn, schob ihn zurück und zog vorsichtig die Tür auf, blickte mich kurz nervös um.
Dann schlüpfte ich durch den Spalt, nachdem ich noch ein gedankliches Habt Dank, Folcwita, es tut mir Leid abgeschickt hatte, schloss die Tür wieder sorgfältig hinter mir, atmete erleichtert aus.
Wandte den Blick der Ebene zu, die sich vor mir erstreckte.


Und das war die Vorschau zum 8. Kapitel, und ich hoffe, diese hat euch gefallen! :)

Samstag, 14. Juni 2014

Vorschau auf das 7. Kapitel

Und wieder eine kleine Vorschau...


Folcwita brachte schließlich mit einem leisen Wort sein Pferd zum Stehen und lehnte sich über mich, als er absaß. Er führte das Pferd zu einem Balken in der Nähe, band es dort an und streckte die Hände nach mir aus.
Ich verstand die Aufforderung und gab mir Mühe, ihm so schnell wie möglich entgegenzukommen. Dieses Mal kam ich besser vom Pferd; selbst, wenn es ohne Hilfe nicht geklappt hätte und der Reiter mich wieder auffangen musste.
Meine Beine fühlten sich weich an, als ich wieder festen Boden unter den Füßen spürte, doch ich biss die Zähne zusammen und zwang mich, allein an dem Reiter vorbei zur Tür gehen. Es war nicht weit, doch als ich dort stand, war ich außer Atem, jedoch stolz, es allein geschafft zu haben.
Folcwita hatte meinen kurzen Weg ohne irgendeine Gemütsregung beobachtet, nun jedoch schüttelte er leicht den Kopf und folgte mir, hob die Hand und klopfte hart gegen die Tür.
Onpenne, Créofan! Ic hæfe geágéncumen!
Wir warteten eine Weile, dann ertönten Schritte, und Folcwita trat einen Schritt zurück, als sich die Tür öffnete und ein Mann im Türrahmen erschien.

Er war groß, mit breiter Brust und kräftigen Schultern; ein Muskelpaket mit dunkelblondem, langem Haar und einem kurzen Bart in der gleichen, schmutzig anmutenden Farbe. Er trug eine dunkelgraue Tunika und braune Hosen und Stiefel, und auch er war mit einem langen Messer gegürtet.
Die Art, wie er uns angrinste, als er uns dort stehen sah, weckte in mir das unangenehme Gefühl, dass dies kein Typ war, den ich gerne wütend machen würde, da er vor Gewalt nicht zurückschrecken würde. Oder ihm, was das betrifft, nicht gerne zu viel Alkohol einflößen oder ihn übermäßig betrunken erleben und ihn dann aus Versehen wütend zu machen.
Wie war das mit dem, dass man keine Vorurteile fremden Menschen gegenüber haben soll, he?


Ich hoffe, die Vorschau hat euch gefallen, und es mag leider wieder ein wenig dauern, bis es on geht. *g* Bis zum nächsten Kapitel dann! *winkt*

Mittwoch, 11. Juni 2014

Vorschau

Und hier vorab eine kleine Vorschau für das nächste Kapitel von "Cwideas":


Ich spürte auf einmal die schwere Hand auf meiner Schulter, die mich anhielt, und dann kam der Reiter zu mir herum und hockte sich vor mir nieder, nahm den Saum meines Kleides. Ich erstarrte, wusste nicht, was Folcwita vorhatte, doch dann zuckte ich zusammen, als ein Messer in seiner Hand aufblitzte.
Ich konnte weder schreien noch irgendetwas sagen oder um mein Leben flehen, noch überlegen, wo so plötzlich das Messer herkam, doch ich war mir sicher, dass dies hier das Ende war. Er würde mich umbringen. Ich hatte ihn so sehr verärgert, dass er mich nun beseitigen würde.
Ich konnte noch nicht einmal weinen, konnte nur nach Luft ringen, als das Messer blitzend auf mich zu fuhr.


A/N: Wie angekündigt, der Reiter bekommt einen Namen. Und anscheinend lautet der Name Folcwita.

Rätselspiel - Hinweise zu "Cwideas" Nr. 1

Wir... machen mal ein kleines Rätselspiel. So zwischendurch, weil ich gerade Lust darauf habe und ich Rätsel sehr gerne mag, vorausgesetzt, ich schreibe sie selbst. Es dreht sich um meine Geschichte „Cwideas“, die momentan mit fünf Kapiteln steht.
Die Identität des Reiters ist immer noch unklar. (Wird sie hoffentlich auch bis zum 14. Kapitel bleiben. ;))
Fassen wir mal zusammen, was wir über ihn wissen:

Er ist blond.
Er hat helle, graue Augen.
Er ist nicht sonderlich redselig.
Er ist grimmig, fast schon unfreundlich und unhöflich.
Er vergibt Spitznamen, ohne Personen vorher zu fragen, ob sie diese auch haben wollen.

Na? Kommt das jemandem bekannt vor? *g*
Aber da kommt ja noch mehr:

Er trägt eine schwere, goldene Kette, die ihm augenscheinlich Zugang zu mehreren Dörfern verschafft, und dies gleich an „höchster“ Stelle.
Vor der Menschenmenge versteckt er diese Kette jedoch wieder. (Weil sie eben nicht mehr nötig ist, da der Dorfvorsteher weiß, wer er ist und dies gesagt hat oder... weil er nicht mehr Aufmerksamkeit als nötig bekommen möchte?)
Der Dorfvorsteher scheint ihn zu kennen – wenn auch nur seiner Kette her.

Dazu kommt, dass sein Haar ungewaschen ist; er scheint also seit einer Weile unterwegs zu sein, oder aber er ist schnell geritten.
Er scheint genervt von dem Mädchen, ist jedoch bereit, ihre Ausreden zu akzeptieren und sie mitzunehmen.


Mehr Hinweise werden in den nächsten Kapitel kommen.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Ein kurzer Blick auf: Scéarnath

Ein kurzer Blick auf die Personen in „Und der Krähen ferner Ruf“, Stand: Momentan 14 Kapitel (Céogar; 63. ‚It’s a death row pardon two minutes too late')



Freitag, 7. Februar 2014

Stahlglanz

Eine Idee, die kam, als ich mir einer Leserin schrieb. Eine Frau, beinahe vergessen in den Tiefen des Ringkrieges. Ardapedia, das eine ungewöhnliche, unerwartete Information bereithielt.

Ich spreche über Morwen aus Lossarnach, von den Eorlingas Stahlglanz genannt. Es ist nicht sicher, wann sie gestorben ist, doch da sie einen große Teil des elbischen Blutes in sich hat und kein Grabhügel ihrerseits erwähnt wird oder ihr Tod, kann es gut sein, dass sie zur Zeit des Ringkrieges immer noch am Leben war.
Und hierdraus ist die Drabble-Geschichte "Stahlglanz" entstanden, und ich hoffe, damit einige Rätsel sowohl lösen als auch aufwerfen zu können, jedenfals vorläufig. Alles wird sich noch klären, und da ich eine Vorliebe für das Düstere, Heimtückische habe, wird es hier auch nicht anders sein.
Wir werden sehen.

Mittwoch, 29. Mai 2013

You forgot to ask one question...

"...You forgot to ask me if I'm a liar!"
- Ramsay Snow to Theon Greyjoy

Man kann lügen, ohne Unwahrheit zu sprechen. Man kann verschweigen, ohne, dass man etwas auslässt.
Es kommt ganz auf die Person an, die vor einem steht und einem zuhört.

Montag, 8. April 2013