Donnerstag, 24. Juli 2014

Rätselspiel - Hinweise zu "Cwideas" Nr. 2

Und mal wieder ein wenig mehr Hinweise zu dem Reiter, der unsere Protagonistin aus „Cwideas“ da mit sich nimmt:

Er trägt den Namen Folcwita.
Er ist unrechtmäßig für etwas beschuldigt worden, was er seinen Worten nach nicht getan hat.
Er kennt den Namen Gríma und rät stuntfola, ihn nicht weiter zu benutzen, ist ihm jedoch allen Anscheins nach nicht freundlich gesinnt.
Er kann gut Geschichten erzählen und steht Gondor verächtlich gegenüber.
Und dem neuen Spoiler für das nächste Kapitel nach hat er eine Schwester.

Mal sehen, zu was sich diese Hinweise entwickeln werden...

Vorschau auf das 11. Kapitel

Und mal wieder eine kleine Vorschau auf das 11. Kapitel meiner Geschichte "Cwideas":

Mein Hintern schmerzte, und auch meine Muskeln protestierten, dass ich mich wieder auf einem Pferd befand. Außerdem war ich mir sicher, dass Folcwita hinter mir ein zufriedenes Lächeln im Gesicht hatte; jedenfalls fühlte es sich so an.
Als ich jedoch einen kurzen Blick zurück warf, trug er seine üblich grimmig-versteinerte Miene zur Schau.
Ich musste mich irgendwie von den Schmerzen ablenken. „Folcwita?“, fragte ich leise und bekam eines jener undefinierbarer Geräusche zu hören, welche bedeuteten, dass der Reiter mir zuhörte. „Ihr habt vorhin gesagt, dass Ihr schon mal zu jemandem gesagt hättet, dass Ihr jemandem das Kriegerdasein ausreden wolltet. Darf... darf ich fragen, wer dies war?“
Er hatte von einer sie gesprochen, und allzu viele bekannte Frauen gab es schließlich in Tolkiens Welt nicht; vor Allem nicht, wenn der Typ sich keine eigenen Charaktere dazu erfunden hatte.
Der Reiter schwieg eine Weile, seufzte tief. „Meine Schwester“, sagte er still.
Meine Augen wurden groß, dann jedoch zwang ich mich, den Gedanken zu verscheuchen, der da gerade in meinen Kopf gelangt war. Viele Reiter hatten sicherlich Schwestern, die für ihren Stolz bekannt waren und Kriegerinnen und Schildmaid werden wollten, wenn sie groß waren und die Käfige verabscheuten... wer sagte denn, dass Éowyn die einzige Schildmaid Rohans gewesen war?


Bis zum nächsten Mal. :)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Vorschau auf das 8. Kapitel

Und hier eine Vorschau auf das achte Kapitel der Geschichte "Cwideas:


Vorsichtig setzte ich einen Fuß vor den anderen, zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Dabei wusste ich, dass meine Schritte mitunter sehr leise und leicht sein konnten, sodass andere mich nicht hörten. Dies hatte manches Mal schon zum unbeabsichtigten Erschrecken anderer Leute geführt und dem Scherz, dass ich Geheimagentin werden solle, da niemand mich hören konnte, wenn ich mich anschlich.
Was jedoch nichts daran änderte, dass, wenn ich mich wirklich anschleichen wollte, ich meist das Gefühl hatte, unglaublich laut zu sein.
So auch hier im Dunkeln, und bei jedem Geräusch, wie wenn mein Stiefel unabsichtlich über den Boden scharrte oder ich leicht gegen die Wand prallte, zuckte ich zusammen und erwartete, dass Krähenfuß mit einem hämischen Grinsen vor oder hinter mir aus der Dunkelheit auftauchte.
 Mein Herz klopfte laut in meiner Brust, als ich endlich die Tür erreichte und nach dem Riegel tastete. Ich fand ihn, schob ihn zurück und zog vorsichtig die Tür auf, blickte mich kurz nervös um.
Dann schlüpfte ich durch den Spalt, nachdem ich noch ein gedankliches Habt Dank, Folcwita, es tut mir Leid abgeschickt hatte, schloss die Tür wieder sorgfältig hinter mir, atmete erleichtert aus.
Wandte den Blick der Ebene zu, die sich vor mir erstreckte.


Und das war die Vorschau zum 8. Kapitel, und ich hoffe, diese hat euch gefallen! :)

Samstag, 14. Juni 2014

Vorschau auf das 7. Kapitel

Und wieder eine kleine Vorschau...


Folcwita brachte schließlich mit einem leisen Wort sein Pferd zum Stehen und lehnte sich über mich, als er absaß. Er führte das Pferd zu einem Balken in der Nähe, band es dort an und streckte die Hände nach mir aus.
Ich verstand die Aufforderung und gab mir Mühe, ihm so schnell wie möglich entgegenzukommen. Dieses Mal kam ich besser vom Pferd; selbst, wenn es ohne Hilfe nicht geklappt hätte und der Reiter mich wieder auffangen musste.
Meine Beine fühlten sich weich an, als ich wieder festen Boden unter den Füßen spürte, doch ich biss die Zähne zusammen und zwang mich, allein an dem Reiter vorbei zur Tür gehen. Es war nicht weit, doch als ich dort stand, war ich außer Atem, jedoch stolz, es allein geschafft zu haben.
Folcwita hatte meinen kurzen Weg ohne irgendeine Gemütsregung beobachtet, nun jedoch schüttelte er leicht den Kopf und folgte mir, hob die Hand und klopfte hart gegen die Tür.
Onpenne, Créofan! Ic hæfe geágéncumen!
Wir warteten eine Weile, dann ertönten Schritte, und Folcwita trat einen Schritt zurück, als sich die Tür öffnete und ein Mann im Türrahmen erschien.

Er war groß, mit breiter Brust und kräftigen Schultern; ein Muskelpaket mit dunkelblondem, langem Haar und einem kurzen Bart in der gleichen, schmutzig anmutenden Farbe. Er trug eine dunkelgraue Tunika und braune Hosen und Stiefel, und auch er war mit einem langen Messer gegürtet.
Die Art, wie er uns angrinste, als er uns dort stehen sah, weckte in mir das unangenehme Gefühl, dass dies kein Typ war, den ich gerne wütend machen würde, da er vor Gewalt nicht zurückschrecken würde. Oder ihm, was das betrifft, nicht gerne zu viel Alkohol einflößen oder ihn übermäßig betrunken erleben und ihn dann aus Versehen wütend zu machen.
Wie war das mit dem, dass man keine Vorurteile fremden Menschen gegenüber haben soll, he?


Ich hoffe, die Vorschau hat euch gefallen, und es mag leider wieder ein wenig dauern, bis es on geht. *g* Bis zum nächsten Kapitel dann! *winkt*

Mittwoch, 11. Juni 2014

Vorschau

Und hier vorab eine kleine Vorschau für das nächste Kapitel von "Cwideas":


Ich spürte auf einmal die schwere Hand auf meiner Schulter, die mich anhielt, und dann kam der Reiter zu mir herum und hockte sich vor mir nieder, nahm den Saum meines Kleides. Ich erstarrte, wusste nicht, was Folcwita vorhatte, doch dann zuckte ich zusammen, als ein Messer in seiner Hand aufblitzte.
Ich konnte weder schreien noch irgendetwas sagen oder um mein Leben flehen, noch überlegen, wo so plötzlich das Messer herkam, doch ich war mir sicher, dass dies hier das Ende war. Er würde mich umbringen. Ich hatte ihn so sehr verärgert, dass er mich nun beseitigen würde.
Ich konnte noch nicht einmal weinen, konnte nur nach Luft ringen, als das Messer blitzend auf mich zu fuhr.


A/N: Wie angekündigt, der Reiter bekommt einen Namen. Und anscheinend lautet der Name Folcwita.

Rätselspiel - Hinweise zu "Cwideas" Nr. 1

Wir... machen mal ein kleines Rätselspiel. So zwischendurch, weil ich gerade Lust darauf habe und ich Rätsel sehr gerne mag, vorausgesetzt, ich schreibe sie selbst. Es dreht sich um meine Geschichte „Cwideas“, die momentan mit fünf Kapiteln steht.
Die Identität des Reiters ist immer noch unklar. (Wird sie hoffentlich auch bis zum 14. Kapitel bleiben. ;))
Fassen wir mal zusammen, was wir über ihn wissen:

Er ist blond.
Er hat helle, graue Augen.
Er ist nicht sonderlich redselig.
Er ist grimmig, fast schon unfreundlich und unhöflich.
Er vergibt Spitznamen, ohne Personen vorher zu fragen, ob sie diese auch haben wollen.

Na? Kommt das jemandem bekannt vor? *g*
Aber da kommt ja noch mehr:

Er trägt eine schwere, goldene Kette, die ihm augenscheinlich Zugang zu mehreren Dörfern verschafft, und dies gleich an „höchster“ Stelle.
Vor der Menschenmenge versteckt er diese Kette jedoch wieder. (Weil sie eben nicht mehr nötig ist, da der Dorfvorsteher weiß, wer er ist und dies gesagt hat oder... weil er nicht mehr Aufmerksamkeit als nötig bekommen möchte?)
Der Dorfvorsteher scheint ihn zu kennen – wenn auch nur seiner Kette her.

Dazu kommt, dass sein Haar ungewaschen ist; er scheint also seit einer Weile unterwegs zu sein, oder aber er ist schnell geritten.
Er scheint genervt von dem Mädchen, ist jedoch bereit, ihre Ausreden zu akzeptieren und sie mitzunehmen.


Mehr Hinweise werden in den nächsten Kapitel kommen.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Ein kurzer Blick auf: Scéarnath

Ein kurzer Blick auf die Personen in „Und der Krähen ferner Ruf“, Stand: Momentan 14 Kapitel (Céogar; 63. ‚It’s a death row pardon two minutes too late')



Freitag, 7. Februar 2014

Stahlglanz

Eine Idee, die kam, als ich mir einer Leserin schrieb. Eine Frau, beinahe vergessen in den Tiefen des Ringkrieges. Ardapedia, das eine ungewöhnliche, unerwartete Information bereithielt.

Ich spreche über Morwen aus Lossarnach, von den Eorlingas Stahlglanz genannt. Es ist nicht sicher, wann sie gestorben ist, doch da sie einen große Teil des elbischen Blutes in sich hat und kein Grabhügel ihrerseits erwähnt wird oder ihr Tod, kann es gut sein, dass sie zur Zeit des Ringkrieges immer noch am Leben war.
Und hierdraus ist die Drabble-Geschichte "Stahlglanz" entstanden, und ich hoffe, damit einige Rätsel sowohl lösen als auch aufwerfen zu können, jedenfals vorläufig. Alles wird sich noch klären, und da ich eine Vorliebe für das Düstere, Heimtückische habe, wird es hier auch nicht anders sein.
Wir werden sehen.

Mittwoch, 29. Mai 2013

You forgot to ask one question...

"...You forgot to ask me if I'm a liar!"
- Ramsay Snow to Theon Greyjoy

Man kann lügen, ohne Unwahrheit zu sprechen. Man kann verschweigen, ohne, dass man etwas auslässt.
Es kommt ganz auf die Person an, die vor einem steht und einem zuhört.

Montag, 8. April 2013

Mittwoch, 20. März 2013

The white lady

Oh, and how cynical and scornful I get when I see all those pictures of the white lady of Rohan on the internet. How they all adore her! How they all lie to her feet! How they all try to imitate her!
Do they also imitate her fear? Do they also imitate her broken heart? Her misery about her uncle? I doubt it.
They just see her as proud and strong; as the woman who slew the witchking of Angmar. The woman who was cold and strong like steel, who was compared to a lily, to the morning of spring still clinging to winter's chill...
Steel breaks. Not today, not tomorrow, but it breaks.
Oh, don't think that I wouldn't love her. I do. I do, I adore her with all my heart, but still... she is not as strong as she would like to be. She is still a human being and has feelings that will betray her when the darkness comes. When she lays alone in her room, listening to the silence of the night. Suffocating from her own breath.
Of course, I do not know that for certain. I just know that she is human, as we all are. We all have our own private secrets and weaknesses that we don't share with others.

Oh well, and I think there's too much Gríma inside me...

By his choice you shall judge him

Gandalf mit seinen ewig-weisen Sprüchen... und doch sind sie wahr. Schade, dass er dies im Film nicht gesagt hat; es hätte gepasst. Oder auch versuche ich hier nur krampfhaft, Mitleid für meinen geliebt-verachteten Ratgeber zu schaffen... Gandalf ist da, um das Gleichgewicht zu bewahren, scheint es mir fast. Sauron ist zu mächtig geworden, von daher muss er mithelfen, ihn zu zerstören, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Gandalf ist auf keiner richtigen Seite; wäre er auf der Théodens, hätte er dem zugestimmt, dass Gríma einen Kopf kürzer gemacht wird.
Als ob er ahnte, dass der Ratgeber noch eine Rolle zu spielen hat, wenngleich sie erst am Ende des Buches ist. (Obwohl er im Film nichts getan hat, um ihn aufzuhalten! Keinen Finger hat er gerührt, keinen einzigen!! Dafür bin ich ihm immer noch böse. *grr*)
Gandalf steht wenigstens dafür ein, dass Charaktere "grau" werden. Dass es, wenigstens unter Menschen und Hobbits, kein Gut und Böse gibt, und dass man ein Recht darauf hat, eine Chance verdient zu haben. Nicht voreilig zu handeln, sondern bedacht vorzugehen und abzuwägen.

Samstag, 2. März 2013

Allein in Rohan

Oh, und es macht viel zu viel Spaß, jemanden nach Mittelerde zu katapultieren und ihn auch noch mit solch einem... bitteren, wortkargen Charakter zusammenzusetzen... mal sehen, wie lange stuntfola noch seine Gesellschaft aushält. Andererseits... ist er alles, was sie hat. Sie muss mit ihm kommen, ob sie will oder nicht.
Und zu ihrem Pech weiß sie leider einiges über den "Herrn der Ringe", und so muss sie sich ihrem Schicksal fügen...

Sonntag, 27. Januar 2013

Fürsten hier, Stellvertreter da...

So, da ich merke, dass meine Geschichte "Und der Krähen ferner Ruf" mit all ihren Personen und Figuren doch so langsam komplizierter wird, habe ich hier eine kleine Liste über die Fürstentümer innerhalb Rohans gemacht, wie sie meiner Vorstellung nach sein könnten, ihrem Einfluss und ihrem Wohlhaben nach geordnet.
Erst wird der dort regierende Fürst mit Namen genannt werden, danach sein Stellvertreter und dann dessen Stellvertreter (wenn erforderlich).

Die Folde:
König Théoden
Sohn Théodred

Die Westfold:
Fürst Erkenbrand
Stellvertreter Léofor

Die Ostfold:
Fürst Éomund
Stellvertreter Brecnar
Stellvertreter Forthred

Der Schneeborn:
Fürst Hesnath
Stellvertreter Gléowald

Die Fenmark:
Fürst Angrim
Stellvertreter Ceolan

Die Entwasser:
Fürst Egelan
Stellvertreter Fléawed


Wie mancher bemerkt haben mag, hat Éomund zwei Stellvertreter: Einer, um dort zu sein, wenn er abwesend ist (Brecnar), und einer, um im Rat des Königs zu sitzen.
Auch mag manchem aufgefallen sein, dass der Fürst des Schneeborn Hesnath heißt und der der Fenmark Angrim - auch dies ist kein Zufall. Beide sind aus meiner Geschichte "Die Herren des Schneeborn" und haben hier ebenfalls kleine Auftritte, da der "Krähen ferner Ruf" zeitlich in etwa parallel spielen wird - oder könnte.
Das ist jedem selbst überlassen. (Möglicherweise wird auch eine Liste der Ratgeber folgen.)

Mittwoch, 2. Januar 2013

Und der Geschichtenplotbunnys ferner Ruf...

Und obwohl Scéarnath mir eigentlich unsympathisch ist, so lässt er mich doch nicht los. Er ist zu interessant, um einfach vergessen zu werden.
Ich meine, einen gewissen Königsmörder mochte ich anfangs ebenfalls nicht, und in der Zwischenzeit finde ich ihn toll...

Von der Struktur her habe ich mich mal an das "Lied von Eis und Feuer"-Konzept gewagt und werde versuchen, jedes Kapitel aus der Sicht einer bestimmten Person zu schreiben. Es beginnt natürlich mit Scéarnath auf dem Weg aus Edoras hinaus und wird zu anderen, teilweise bekannten, teilweise unbekannten Personen weiterspringen, die wir erst noch kennenlernen müssen.
Persönlich ist es für mich eine weitere Herausforderung, Ordnung über alle diese Handlungsfäden zu halten, die zusätzlich zu den Liedzeilen des "Eine Liedzeile sagt mehr als 1000 Worte"-Projektes im Raum steht und die es zu bewältigen gilt.
Wir werden sehen, zu was es der Rohir bringt.