Donnerstag, 30. April 2020

Heiler und Idioten

Beginnen wir mit der nächsten Buchbesprechung, die mich aufgeregt hat, denn leider gibt es davon viel zu viele.


Dienstag, 28. April 2020

Der Nachteil, Charaktere "kennenzulernen", anstatt sie auszuplanen

Wenn man dabei ist, einfach eine ganz harmlose Szene zu schreiben, und auf einmal wagen es die vorkommenden Personen, sich mit Charakter (gasp!) zu infizieren... und zwar in eine relativ ungeplante Richtung. Aber es macht so viel Sinn.


"... und wandte sich an W., der ihn aufmerksam unter seinem dunklen Haarschopf hervor betrachtete."

... ich meine, ja, ich wollte die Haarfarbe beschreiben, aber das klingt doof. Klingt, als wenn er einen Wischmopp auf dem Kopf hätte. Hm. Vielleicht sollte ich den Haarschopf mit einer Kapuze ersetzen?


"...und wandte sich an W., der ihn aufmerksam aus dem Schatten seiner Kapuze beobachtete."


Klingt besser, kann man so stehenlassen. ... aber weshalb hat er eine Kapuze auf? Sicherlich hat er einen Grund dafür, in der Stadt eine zu tragen. Vor Allem, weil mein Hauptcharakter dann auch noch so besänftigend darauf reagiert... Furcht vor etwas? Kann keine körperliche Entstellung sein, wäre zu... klischeehaft; außerdem habe ich bereits einen Charakter, dessen Gesicht von Narben entstellt ist. Weshalb also hat er die Kapuze auf?
Charakter, erzähle es mir! Und bitte schnell, damit ich weiterschreiben kann...

Mittwoch, 15. April 2020

Und der Award für den misstrauischsten Charakter aus Cwideas geht an Grím -

Ha, Scherz, natürlich an stuntfola. 
There was no time to be "pretty" if you spent your whole childhood running around with a stick because you were busy pretendig to fight orcs. You knew the orcs would not care and you would get blood all over you regardless, so why bother?

Sonntag, 22. März 2020

Und die Liste hat insgesamt 1366 Zitate und 151 Seiten und ist beendet! 

... zumindest, solange ich keine neuen Zitate hinzufüge. Das Einzige, was ich im Nachhinein etwas schade finde, ist, dass die Liste natürlich chronologisch ist, also dass die Zitate zu einzelnen Büchern meist gebündelt sind und nicht verstreut. Aber das "zufällige Zahlen-ziehen" sollte dem abhelfen können.
Merkwürdig, bei manchen Büchern hatte ich gedacht, mehr Zitate dazu zu haben, und bei anderen bin ich überrascht, doch so viele markiert zu haben.

Es ist zumindest nett zu sehen, wie man sich weiterentwickelt hat und auf was bei dem jeweiligen Lesen das Augenmerk lag. Und ich sollte mich nicht wundern, weshalb manche Zitate in der Liste zu fehlen scheinen - wenn man jene ohnehin schon seit langer, langer Zeit auswendig kann, besteht nicht die Notwendigkeit, sie einer Liste hinzuzufügen.

Samstag, 21. März 2020

Die Liste ist mittlerweile auf Seite 120 und bei Zitat Nummer 1100. Wir neigen uns so langsam dem Ende zu.

Freitag, 20. März 2020

Zitatesammlung

Im Moment bin ich dabei, meine ganzen gesammelten Zitate aus diversen Büchern in einem Dokument ordentlich, ohne meine eigenen Kommentare dazu, in eine Liste zu führen.


Hauptsächlich, weil ich motivationslos war und nach Inspiration gesucht habe; einer Vorgabe, die nicht nur ein einfaches Wort war. Ein Satz, den man als Ausgang für verschiedene Charakterstudien in Szenen nutzen konnte.
Es ist sehr interessant, zu sehen, was für Zitate sich im Laufe der ganzen Jahre angesammelt haben – manche sind einfach nur wegen dem Wortwitz drin, bei anderen verstehe ich selbst mit meinen Notizen nicht, weshalb ich es markierte, und wieder andere lassen mich zusammenzucken, weil sie damals nur wegen einem schönen Klang ausgewählt wurden, jetzt aber eine vollkommen andere Bedeutung bekommen haben. Wieder andere lassen mich überrascht innehalten, da ich nicht damit rechnete, schon damals so viel Augenmerk auf diesen Charakter gelegt zu haben.


Momentan bin ich auf Seite 50, bei Zitat Nummer 459 – und bin gerade mal bei der Hälfte des Dokumentes.
Eigentlich hatte ich überlegt, die Liste hier auf meinen Blog als Promptanregung zu stellen, aber das wird vielleicht doch ein wenig viel - ich habe schließlich bereits eine Promptliste.

Sonntag, 8. März 2020

Death Stranding:

"Amelie startete eine Expedition - nur die Besten aus Bridges 1 - und ging nach Westen."


*prust* Haha, Amelie ist also Galadriel? xD

Dienstag, 3. März 2020

Es ist der dritte März. Also: "Isengard is falling down, falling down, falling down..."

Montag, 2. März 2020

Besprechungskapitel 20/21 vom Duft


Besprechungskapitel 20 und 21 der Geschichte Der Duft des Grases im Wind.
Spoilerwarnung für die gesamte Geschichte, also inklusive dem Planverlauf im letzten Kapitel und die beiden OS.
Viel Spaß wünsche ich.


Montag, 24. Februar 2020

Besprechungskapitel 19 des Duftes: "Viele Bekanntschaften"


Besprechungskapitel 19 der Geschichte Der Duft des Grases im Wind.
Spoilerwarnung für die gesamte Geschichte, also inklusive dem Planverlauf im letzten Kapitel und die beiden OS.
Viel Spaß wünsche ich.


Samstag, 22. Februar 2020

Männer tragen keine Schmuckstücke!

Szene: Éowyn fragt Aragorn nach dem Abendstern.

"Wer ist sie? Die Frau, die Euch dieses Schmuckstück schenkte?"
Und ich wünschte, ich wünschte, dass Aragorn sie einfach nur verständnislos angesehen und erwidert hätte: "Frau? Nein, dieses Schmuckstück wurde mir von meinem Ziehvater gegeben. Es symbolisiert Eärendil, den Hellsten aller Sterne, und er wünscht, dass sein Licht mich leiten möge."

Würde nochmal Aragorns Fremdheit betonen und den Fakt, dass Elben generell Schmuck tragen.
Aber das hätte natürlich nicht ganz mit der Story und dem Zeitgeist gepasst.
Wäre aber eine interessante Anmerkung gewesen.

Donnerstag, 20. Februar 2020

Wie verstecke ich mein Gejammere im Text? - Ein Ratgeber

Seit wann wollte ich diesen Blogeintrag schreiben? Schon lange.
Warnung: Sehr dünn verhüllter Sarkasmus.



Es ist erstaunlich, was man alles in Texten verstecken kann.
Im Grunde braucht man nur eine starke Erzählpersönlichkeit oder einen deutlichen Charakter, einen neutralen Schreibstil, hier und da Positives im Text erwähnen und das Genre Humor wählen oder dies am Anfang deutlich machen. (Sarkasmus ist hier dein Freund und Verbündeter.)
Danach kann man wortwörtlich alles schreiben; die Leser werden nicht den Autoren damit in Verbindung bringen.

Montag, 17. Februar 2020

Besprechungskapitel 18 vom Duft: "Erstes Schlachtenblut"


Und wir fangen einfach mal mit den Besprechungskapiteln zum „Duft“ an. Ist mir jetzt auch egal; ich freue mich zu sehr, wieder für irgendetwas Motivation zu haben. (Die ersten drei Kapitel existieren sogar bereits, auch, wenn mein Plan sich zu der Zeit natürlich sehr änderte. Ich beginne jetzt trotzdem mit Kapitel 18, die anderen werden vielleicht nachgeholt werden.)
Spoilerwarnung für die gesamte Geschichte, also inklusive dem Planverlauf im letzten Kapitel und den OS.
Und damit viel Spaß wünsche ich.

Donnerstag, 13. Februar 2020

"Duft des Grases im Wind" - Überlegung zu kommentierten Hintergründen

Wenn ich den Duft des Grases im Wind und Cwideas vergleichen müsste, würde ich fast sagen, dass der Duft die lebendigeren, realistischeren Charaktere hat... oder auch kam mir das beim wieder-lesen nur so vor. Ich meine, natürlich hat Cwideas auch dreidimensionale Charaktere wie Krähenfuß, stuntfola, (aber ist das schummeln?), Albert, aber auch solche wandelnden Klischees wie Fréareth.
Der Duft fühlt sich da irgendwie... echter an.

Auslöser für diese Überlegung war das Beantworten eines Reviews, in dem ich selbst wieder gezwungen war, nachzugrübeln, weshalb die Charaktere eigentlich so gehandelt haben, wie sie handelten, weil sie es einfach tun. Vor Allem über Dunwulf war ich überrascht, weil ich wieder vergessen hatte, dass er trotz Allem eigene Ziele und Motivationen besitzt, und gerade weil man da so viel interpretieren könnte, kam mir die Idee, die Geschichte nochmal zu lesen und zu... kommentieren.
Nicht vollständig wie ein MSTing, da die Kommentare nicht (unbedingt) sarkastisch wären, aber mehr ein Einblick in die Figuren, die man nur von außen sieht.
Natürlich würde ich eine Spoilerwarnung für die gesamte Geschichte ansetzen; einfach, um auch auf die Ironie des erste Auftretens meines Antagonisten einzugehen, ehe ich überhaupt wusste, dass er mein Antagonist wird. Um ein wenig mehr in die Gedanken von Céastan und Dunwulf eintauchern zu können und um die verdammte Ironie aufzuzeigen, wie oft Saruman es tatsächlich geschafft hat, sich in die Geschichte einzuschleichen und wie er mal wieder der Fädenzieher im Hintergrund ist.

Ich weiß noch nicht, ob ich das wirklich tun werde (Motivation ist jedoch da, was an sich schon erstaunlich ist), noch, ob Interesse besteht (ha! Als ob! Wie denn, wenn nicht einmal die Hauptgeschichte fertig ist?) und ob vielleicht dadurch ein Gedankenblitz kommt, die Geschichte womöglich doch noch irgendwie zu Ende zu führen. (Eh, vergiss es. Schaffst du ohnehin nicht dieses Jahr.)
Mal schauen.