Donnerstag, 31. Dezember 2015

Wort für Wort

Ich habe nach langem Überlegen meine seit zwei Jahren gesammelte Wortliste auf meinen Blog gelegt. Schon seit langer Zeit, schon bevor ich die Projekte von Pooky entdeckt hatte, habe ich mir immer wieder gerne Herausforderungen für das Schreiben gestellt, und die Herausforderung, zu einem Wort, zu einem bestimmten Satz oder gar zu einem Liedtitel eine kleine Szene oder eine Geschichte zu schreiben, fand ich sehr toll. Und ich wollte gerne eine eigene Liste haben, mit eigenen Wörtern.
Letztendlich ist die Liste ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin geworden, und ich habe mich nicht recht getraut, sie anzufangen; aus dem einfachen Grund, weil ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich die Liste für eine Freie Arbeit, also mein Weltenbasteln, benutzen sollte, oder ob ich damit Fanfiktion schreiben sollte.
Von daher, weil ich einfach manche der Wörter toll finde, habe ich mich dazu entschlossen, sie hier auf meinen Blog zu stellen. Sie darf frei benutzt werden.

Ein kleines, schwarzes CD

Es ist schon etwas länger her, seit ich diesen kleinen Eintrag geschrieben habe, wie man am Datum sieht. Und ähnlich wie bei meinem "Zauberer können nicht sterben" bin ich wieder etwas überrascht, dass ich so emotional reagiert habe. Nun ja... was zwei kleine Buchstaben aussagen können.
Spoiler für die Leser von "Cwideas", insbesondere Kapitel 57/58.






16.11.2015

Sonntag, 13. Dezember 2015

Charakterskizzen

Mal wieder konnte ich nicht an mich halten und habe ein bisschen gezeichnt. Was ist daraus entstanden? Chibis. (Und eine Vollkörperzeichnung von stuntfola mit Umhang, aber die ist nicht als Chibi.)


Da hätten wir einmal Folcwita und Créofan aus meiner Geschichte "Cwideas":
 Créofan sieht nicht annähernd so böse aus, wie ich eigentlich wollte, aber nun ja. Zudem hat er, auf eine Weise, Ähnlichkeit zu Béoric, zumindest, wie ich ihn mir vorstelle. Womöglich wird stuntfola auch noch irgendwann dazukommen.
Und meine neueste Kreation: Dunwulf aus dem "Duft des Grases im Wind". Ich wusste erst nicht recht, wie ich ihn kleidungsmässig von einem der normalen Reiter Rohans unterscheiden sollte, denn schließlich gehört er nicht zu der Kavallerie, wie schon die ganzen Schriftrollen deutlich machen. Ich wollte eigentlich nicht von der eher praktisch orientierten rohirrischen Standardtracht abweichen (schließlich sollte er noch reiten können, ohne dauernd über den Saum seines Gewandes zu stolpern) und trotzdem eine eher etwas... edle Ausstrahlung haben. Also habe ich seinen Kragen einfach hochgeschlossen gezeichnet und dem Saum seiner Tunika einen etwas anderen Schnitt gegeben. Eigentlich sollten da noch Verzierungen dran, aber die habe ich vergessen. ^^'
Er hat sich zumindest zu einem sehr interessanten Charakter entwickelt (ha, als ob ich das nicht schon vorher gewusst hätte), und ich freue mich auf den weiteren Weg mit ihm. Danke, liebe Leser, für eure Entscheidungen. ^^


Alle Chibis werden wohl irgendwann noch coloriert werden (Folcwita hat schon Farbe bekommen). Mal sehen, wann ich dazu komme.

Samstag, 10. Oktober 2015

In Mittelerde, da ist gerade Gegensatztag...

Ich habe in der letzten Zeit ziemlich viele sehr lustige Verrisse gelesen. Und wollte das selbst einmal ausprobieren, und was würde sich da besser eignen als die eigene, allererste Fanfiktion?
Hier also der Link zum ersten Verriss, mit einer überaus egoistischen, paranoiden, Mordpläne schmiedenden und doch so vergesslichen Éowyn, einer Arwen, die verzweifelt versucht, die mörderischen Intentionen ihrer Freundin zu ignorieren und einer Rosi, die hauptsächlich für den Comic Relief zuständig ist und charakterlich mit nicht viel mehr als mit Komik zur Geschichte beiträgt. Die arme Elanor. Dazu kommen auch noch Rohans eckige Hügel, die grüne Gemeinsamkeit zwischen Ithilien und Rohan und ein Faramir, der sicherlich insgeheim erleichtert ist, einen Grund zu finden, seine Gemahlin wegzuschicken.

Wird wohl ab Mitte Dezember als MSTing auf ff.de hochgeladen werden.

1. Kapitel von grauenhaften, unvollendeten 21
2. Kapitel von grauenhaften, unvollendeten 21
3. Kapitel von unvollendeten 21
4. Kapitel von unvollendeten 21

Montag, 5. Oktober 2015

Die Sache mit den Orks

Und weil ich gerade nochmal das Drabble Die Sache mit den Orks von Súlime gelesen habe und wieder schmunzeln musste - mich würde ja eine Geschichte interessieren, die aus der Sicht der Orks spielt.

Stellen wir uns mal vor, dass eine Armee von Orks hat gerade zu wenig/keine Fledermäuse zur Hand, um die Sonne angemessen zu verdunkeln. Die müssten von vornherein erstmal ihre Route planen, mit vielen Wäldern/Höhlen zwischendrin, damit sie am Tag etwas haben, wo sie Unterschlupf suchen können, sollte der Himmel mal nicht bedeckt sein, was schließlich immer mal vorkommen kann. Dann müssten sie auch die Zeit einplanen, wie lange das ungefähr dauert, um zum Ziel zu kommen und mögliche Hindernisse mit einberechnen, ganz zu schweigen davon, dass sie auch noch Rüstung tragen und schwere Waffen und dann auch noch Vorräte und Wasser mitschleppen müssen...
Und dann stelle man sich auch noch einen Konflikt im D.Z. zwischen Uruk-hai, die ja schließlich die Sonne abkönnen, und Moriaorks vor, und wie die Moriaorks im Schatten ausharren, während die Uruk-hai draußen Runden laufen/Späher aussenden und alles mögliche organisieren, während die Moriaorks genervt von den Isengartern sind, weil die so angeberisch sind und sich selbst als etwas Besseres sehen... und die Uruk-hai sind genervt von den Moraiorks, weil die sie, ihrer Meinung nach, aufhalten. Oh ja, das würde toll sein, zu lesen.

Ach ja, ich weiß schon, weshalb ich das Kapitel "The Uruk-hai" zu einem meiner Lieblingskapitel zähle...

Und dann stürzte der weiße König


(Achtung, immense Spoiler zu Kapitel 58 meiner Geschichte „Cwideas“. Riesengroße Spoiler. Ich habe euch gewarnt, denn dies ist der Weg, der angelegt wurde, um potentielle Leser, die noch nicht so weit vorgedrungen sind, abzuschrecken. Beware of the sign that says: Weitere Informationen. Many unknown dangers may lie ahead of this path, some of them called: Spoilers.)

Sonntag, 27. September 2015

Mittwoch, 23. September 2015

Und was ist mit seinen Händen - äh, Augen?

Hm, zwar kein Schnitzer im klassischen Sinne, aber leider etwas, was mich effektiv davon abhält, das eine Kapitel fertigzustellen...
Also, da gibt es diesen einen Charakter, der gerade mitansehen musste, wie ein Anderer umgebracht wird. Prota will das nicht wahrhaben, verzweifelt, denkt sich Ausreden aus, weshalb der andere Charakter nicht tot sein kann und streitet mit sich selbst.
Und dann kommt dieser Satz:

Und was ist mit seinen Augen?

Und ich muss natürlich, nach einigem Überlegen, weshalb mir das so bekannt vorkommt, an „Lamas mit Hüten“ denken, und sofort tönt das: „Und seine Hände? Was ist mit seinen Händen, Karl?“ - „Ich – hab‘ sie gekocht und gegessen.“ - „Kaaaaaarl!“ durch meinen Kopf, und ich muss grinsen und kann das Kapitel nicht beenden, weil ich aus der Stimmung raus bin und das alles nicht mehr ernst nehmen kann.
Manchmal hasse ich Assoziationen.

Sonntag, 20. September 2015

Von Verzweiflung und ihren Folgen

Interessante Wendung. Wenn er verzweifelt ist, beginnt Gríma anscheinend, zu philosophieren und stuntfola hat des Öfteren das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Ich würde sagen, das ist eine schlechte Mischung der beiden Charaktere. :D

Und jetzt habe ich ein Bild im Kopf, in dem Gríma düster vor sich hin philosophiert von wegen "was hätte sein können" und "was wohl noch wird", während stuntfola so sehr unter Stress steht, dass ihr Gesicht langsam blau anläuft... und schließlich kippt sie um, Gríma wird da erst wieder auf sie aufmerksam und herrscht sie an, dass sie gefälligst nicht ohnmächig zu werden hat, wenn er redet. :D

Mittwoch, 16. September 2015

Die Offensichtlichkeit von Handlangern und weshalb ich daran verzweifele

Ich habe mir die erste Folge von „Gotham“ angeschaut und musste über etwas den Kopf schütteln. Nämlich über den Handlanger. (Spoiler ahead, Season 1, Episode 1!)

Dienstag, 1. September 2015

Todesserdienst

Re-read: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes


Im Moment bin ich (neben einigen anderen Büchern) dabei, den siebten Harry Potter Band noch einmal durchzulesen. Lange Pausen sind da leider zwischendurch mit einprogrammiert.
Mittlerweile habe ich das Kapitel 12, „Magic is Might“, durch, in dem Harry und Co. ihren Ministeriumsbesuch planen und herausfinden, dass Snape Schulleiter geworden ist.

Was mich jedoch im Kapitel mehr amüsiert hat, war der Anfang: Todesser, die das Haus bespitzeln und auf die Lücke zwischen Grimmauldplace Nummer 11 und 13 starren. Diese Beschreibung, wie einer von ihnen ab und an aufgeregt einen Satz nach Vorne macht, um dann gleich mit enttäuschtem Gesicht wieder zurückzufallen, hat mich doch sehr zum Kichern gebracht. (Man könnte sich wundern, dass sie sich dann eigentlich rein theoretisch doch umdrehen müssten, wenn sie nach Nummer 12 suchen – aber schließlich ist das London. Da haben die das nicht, dass gerade Hausnummern auf der einen, ungerade Hausnummern auf der anderen Straßenseite stehen.) 
Ich stelle mir dann immer unwillkürlich vor, wie sie sich leise untereinander unterhalten und sich über den Wachdienst beschweren. ^^ Oder auch darüber, dass sie das die ganze Nacht machen müssen.
Ich frage mich, ob sie sich nicht manchmal wünschen würden, sie hätten einen anderen Job. (Obwohl das natürlich immer noch der Alternative, gefoltert oder getötet zu werden, vorzuziehen ist...)

Donnerstag, 20. August 2015

Ratte vs. Schlange - Vergleich zwischen zwei Verrätern

Einige Gedanken über Wurmschwanz


Sicherlich fragen sich vielleicht einige, weshalb ich nicht schon längst einen eigentlich recht offensichtlichen Vergleich zwischen zwei Buchcharakteren gezogen habe – nämlich zwischen dem Verräter Gríma Schlangenzunge aus dem „Herrn der Ringe“ und dem Verräter Peter Pettigrew aus „Harry Potter“.
Der Grund? Ganz einfach: Ich mag Wurmschwanz nicht. Er ist der Typ von Buchfigur (beabsichtigt oder nicht), die ich meiden und, wenn vor mir, mit dem Fuß und – bloß nicht berühren! – einem angeekelten Gesichtsausdruck am liebsten noch weiter wegschieben möchte, um ihn nicht ansehen zu müssen.
„Weshalb?“, könnten jetzt einige etwas verwundert fragen. „Du hast gesagt, du magst gerne Verräter, weshalb gehört Pettigrew da nicht in die Kategorie derer, die du magst und faszinierend findest, mit hinein?“
Fakt ist, dass ich es selbst nicht ganz genau weiß. Ich weiß nur, dass mich beim Lesen von Szenen, wo er (nicht als Ratte verwandelt) vorkommt ein Ekelschauer überläuft, der nicht angenehm ist. Am liebsten würde ich die Szenen überspringen, wenn diese nicht meist von Voldemort begleitet wären, der viel zu faszinierend ist, als dass man ihn überspringen könnte. Vielleicht wird dieser Essay? Abhandlung? Text? ein bisschen Klarheit darauf werfen, weshalb ich so fühle.

Montag, 17. August 2015

Eigensinnige Gesprächspartner

Dieser Moment, wenn sich zwei Charaktere über etwas unterhalten und der eine ein Stichwort fallen lässt, welches in der Planung zu einer großen Enthüllung führen soll – er das aber auf solch eine Art und Weise macht, dass es dem zweiten Charakter nicht auffällt und dann eine Art eigene Erleuchtung über einige Hintergründe des Handelns des Anderen hat, und dann auf einmal das Gespräch vollkommen von dem eigentlich beabsichtigten Thema abschweift und sie sich nun auf einmal über den verdammten Prozentsatz von möglich ausgesprochenen Lügen und Wahrheiten unterhalten anstelle über den eigentlich beabsichtigten Cliffhanger!
Und da geht mal wieder ein Kapitel dahin... ich sagte doch, dass ich das innerhalb von drei unmöglich schaffen würde...
Das nächste Mal nehme ich keinen verfluchten Gelehrten als Protagonisten; die denken zu viel nach und lenken vor Allem leider oft erfolgreich von unangenehmen Themen ab.

Samstag, 8. August 2015

Verniedlichungsformen

Ich... habe mich ein wenig über etwas gewundert, nämlich sage und schreibe über den Namen Sarumans, der ihm von seinen Leuten aus Isengard gegeben wurde. Der Name Scharrer, Sharkey im Englischen, ist laut Tolkien eine abgewandelte Form von dem orkischen Wort sharkû, welches alter Mann bedeutet.
Saruman selbst spricht recht locker darüber, hat es den Anschein: „All my people used to call me that in Isengard, I believe. A sign of affection, possibly.
Nun... wenn sharkûalter Mann“ bedeutet und das „-ey“ eine Art Verniedlichung (sign of affection) ist... heißt das, dass der Name Sharkey dann wortwörtlich so etwas wie „altes Männchen“ bedeutet? :D
Ist sich Saruman sicher, dass er den Namen wirklich gut findet?

Dienstag, 28. Juli 2015

Verschwörungstheorien und bekannte Namen in falschen Büchern

Ich weiß, dass man überall Verschwörungstheorien sehen kann. Mir ist gerade passiert, dass ich zu einem Projekt den altenglischen Namen des Monats „November“ nachgeschaut habe.
Und habe dann erstmals etwas fassungslos die Übersetzung angestarrt, ehe ich anfangen musste, zu lachen, da das so ironisch war. Werter Herr Tolkien; ich frage mich, ob das Absicht war. Sprachenbegabt war er ja und er hat mehr als einmal Worte aus dem Altenglischen entlehnt. Möglich, dass das sogar gewollt war.

Der Name des Monats lautet nämlich „blótmónaþ“ und bedeutet „the month of sacrifice“.
Sacrifice.
Ich muss immer noch ein bisschen lachen, wenn ich da an Lobelia denke. Die arme Lobelia, und die armen Hobbits, die tatsächlich so viel geopfert haben.
Ja, ich würde sagen, meine Planung passt sogar besser, als ich dachte.


Dazu kommt noch, dass ich mal wieder drei von Tolkiens Namen in anderen Büchern entdeckt habe und mich sehr darüber amüsiert habe.
Zwei davon tauchen in George R.R.Martins Büchern auf - nämlich einmal der Name Beren und einmal der Name Daeron. Lustigerweise ist Daeron sogar ein begabter Sänger der Night's Watch.
Und auch Andrzej Sapkowski hat von Tolkien geliehen - oder eher, CD Project Red. Der General von Eredin, dem König der titelgebenden "Wild Hunt" des dritten Teils der Spielereihe um den Witcher Geralt trägt den Namen Caranthir. Ich frage mich jetzt, ob wohl Fëanors andere Söhne wohl auch noch auftauchen werden...