Donnerstag, 20. August 2015

Ratte vs. Schlange - Vergleich zwischen zwei Verrätern

Einige Gedanken über Wurmschwanz


Sicherlich fragen sich vielleicht einige, weshalb ich nicht schon längst einen eigentlich recht offensichtlichen Vergleich zwischen zwei Buchcharakteren gezogen habe – nämlich zwischen dem Verräter Gríma Schlangenzunge aus dem „Herrn der Ringe“ und dem Verräter Peter Pettigrew aus „Harry Potter“.
Der Grund? Ganz einfach: Ich mag Wurmschwanz nicht. Er ist der Typ von Buchfigur (beabsichtigt oder nicht), die ich meiden und, wenn vor mir, mit dem Fuß und – bloß nicht berühren! – einem angeekelten Gesichtsausdruck am liebsten noch weiter wegschieben möchte, um ihn nicht ansehen zu müssen.
„Weshalb?“, könnten jetzt einige etwas verwundert fragen. „Du hast gesagt, du magst gerne Verräter, weshalb gehört Pettigrew da nicht in die Kategorie derer, die du magst und faszinierend findest, mit hinein?“
Fakt ist, dass ich es selbst nicht ganz genau weiß. Ich weiß nur, dass mich beim Lesen von Szenen, wo er (nicht als Ratte verwandelt) vorkommt ein Ekelschauer überläuft, der nicht angenehm ist. Am liebsten würde ich die Szenen überspringen, wenn diese nicht meist von Voldemort begleitet wären, der viel zu faszinierend ist, als dass man ihn überspringen könnte. Vielleicht wird dieser Essay? Abhandlung? Text? ein bisschen Klarheit darauf werfen, weshalb ich so fühle.

Montag, 17. August 2015

Eigensinnige Gesprächspartner

Dieser Moment, wenn sich zwei Charaktere über etwas unterhalten und der eine ein Stichwort fallen lässt, welches in der Planung zu einer großen Enthüllung führen soll – er das aber auf solch eine Art und Weise macht, dass es dem zweiten Charakter nicht auffällt und dann eine Art eigene Erleuchtung über einige Hintergründe des Handelns des Anderen hat, und dann auf einmal das Gespräch vollkommen von dem eigentlich beabsichtigten Thema abschweift und sie sich nun auf einmal über den verdammten Prozentsatz von möglich ausgesprochenen Lügen und Wahrheiten unterhalten anstelle über den eigentlich beabsichtigten Cliffhanger!
Und da geht mal wieder ein Kapitel dahin... ich sagte doch, dass ich das innerhalb von drei unmöglich schaffen würde...
Das nächste Mal nehme ich keinen verfluchten Gelehrten als Protagonisten; die denken zu viel nach und lenken vor Allem leider oft erfolgreich von unangenehmen Themen ab.

Samstag, 8. August 2015

Verniedlichungsformen

Ich... habe mich ein wenig über etwas gewundert, nämlich sage und schreibe über den Namen Sarumans, der ihm von seinen Leuten aus Isengard gegeben wurde. Der Name Scharrer, Sharkey im Englischen, ist laut Tolkien eine abgewandelte Form von dem orkischen Wort sharkû, welches alter Mann bedeutet.
Saruman selbst spricht recht locker darüber, hat es den Anschein: „All my people used to call me that in Isengard, I believe. A sign of affection, possibly.
Nun... wenn sharkûalter Mann“ bedeutet und das „-ey“ eine Art Verniedlichung (sign of affection) ist... heißt das, dass der Name Sharkey dann wortwörtlich so etwas wie „altes Männchen“ bedeutet? :D
Ist sich Saruman sicher, dass er den Namen wirklich gut findet?

Dienstag, 28. Juli 2015

Verschwörungstheorien und bekannte Namen in falschen Büchern

Ich weiß, dass man überall Verschwörungstheorien sehen kann. Mir ist gerade passiert, dass ich zu einem Projekt den altenglischen Namen des Monats „November“ nachgeschaut habe.
Und habe dann erstmals etwas fassungslos die Übersetzung angestarrt, ehe ich anfangen musste, zu lachen, da das so ironisch war. Werter Herr Tolkien; ich frage mich, ob das Absicht war. Sprachenbegabt war er ja und er hat mehr als einmal Worte aus dem Altenglischen entlehnt. Möglich, dass das sogar gewollt war.

Der Name des Monats lautet nämlich „blótmónaþ“ und bedeutet „the month of sacrifice“.
Sacrifice.
Ich muss immer noch ein bisschen lachen, wenn ich da an Lobelia denke. Die arme Lobelia, und die armen Hobbits, die tatsächlich so viel geopfert haben.
Ja, ich würde sagen, meine Planung passt sogar besser, als ich dachte.


Dazu kommt noch, dass ich mal wieder drei von Tolkiens Namen in anderen Büchern entdeckt habe und mich sehr darüber amüsiert habe.
Zwei davon tauchen in George R.R.Martins Büchern auf - nämlich einmal der Name Beren und einmal der Name Daeron. Lustigerweise ist Daeron sogar ein begabter Sänger der Night's Watch.
Und auch Andrzej Sapkowski hat von Tolkien geliehen - oder eher, CD Project Red. Der General von Eredin, dem König der titelgebenden "Wild Hunt" des dritten Teils der Spielereihe um den Witcher Geralt trägt den Namen Caranthir. Ich frage mich jetzt, ob wohl Fëanors andere Söhne wohl auch noch auftauchen werden...

Dienstag, 14. Juli 2015

Skizze von Dunwulf

Ich habe mal wieder skizziert. Und jetzt, wo Dunwulf tatsächlich im 25. Kapitel vorkommt und ich seinen Charakter ein wenig besser kenne, merke ich, dass das Bild, was ich vor fast einem Jahr von ihm zeichnete, nicht mehr wirklich seinem Charakter entspricht. In dem Bild ist er zu jung, zu offensichtlich psychopathisch, zu offensichtlich... impulsiv. Nein, das entspricht nicht wirklich dem Dunwulf, den ich da im Kapitel beschrieben habe.
Und so habe ich ein neues Bild skizziert, welches ein wenig besser passt. Mal schauen, wie lange das halten wird.


"Nimm fünf Finger und du hast eine Hand."

Donnerstag, 25. Juni 2015

Das, was nicht sein kann: Albert und stuntfola

Was geschieht, wenn Figuren sich so sehr verselbstständigen, dass man als Autor über ihre Starrsinnigkeit den Kopf schüttelt?

Ich spreche hier primär von stuntfola, obwohl es da noch andere Kandidaten gibt, doch stuntfola hat mich mit ihrer Sturheit zur Verzweiflung gebracht. (Krähenfuß und Saruman, zum Beispiel, sind auch zwei Charaktere, die immer wieder ungebeten auftauchten und hartnäckig einen Platz im Kapitel verlangten.)
Zu Anfang muss gesagt werden, dass ich shippe; obwohl ich im Vorwort schrieb, dass „Cwideas“ kein Hauptaugenmerk auf eine Romanze legen würde (und nicht geplant ist, dass dort eine noch vorkommen soll). Ich shippe tatsächlich einige Charaktere und hoffe manchmal beinahe schmerzhaft, dass die beiden doch zusammenkommen mögen, obwohl ich weiß, dass das nicht möglich ist.
So zum Beispiel ist mein Lieblingspairing in meiner eigenen Geschichte stuntfola und Albert. Ich habe bereits zwei Freundinnen damit vollgejammert, dass meinen Gefühlen meine eigene Planung im Weg steht, und meine Planungs-Logik-Seite ist leider unnachgiebig und hat die besseren Argumente. (Nun, gegen ein „aber sie sind doch so niedlich zusammen!“ und „aber sie brauchen einander, und sie sind süß!“ lässt sich leicht argumentieren.)
Dabei ist Albert eigentlich ein Charakter, der keine große Rolle spielen sollte.

Montag, 8. Juni 2015

Dany und die Drachen und... Schoßhündchen

Achtung, Spoiler für Game of Thrones Staffel 5 Episode 9, und für den Dany-Arc im Buch "A Dance with Dragons". Ihr seid gewarnt worden.


Dany. Die Kampfarena. Drogon to the rescue.
Ich gebe zu, dass ich recht gebannt vor meinem Bildschirm saß und mir die Szene ansah und dachte: Cool. Das ist wirklich toll, so etwas hat Emotionen geweckt, Spannung, und hält sich auch noch recht nahe an das Buch.
Zumindest, bis Drogon auftauchte.
Auch das war natürlich ein toller Moment, und ich habe mich gefreut und gestaunt, als der Drache über die Arena flog, landete und... nur die Harpyien röstete? Warte, was? Habe ich das richtig gesehen?
Ich gebe hier zu, dass es eine Weile her ist, seit ich die Szene im Buch gelesen habe. Aber das ändert nichts daran, dass Drogon im Buch wild ist. Er brennt alles nieder, was in Reichweite ist; ich meine sogar, dass Dany mal wieder ihr silbernes Haar durch Drogons Flammen verliert.
Dany muss Drogon mit einer Peitsche schlagen, damit er ruhiger wird; sie hat Angst vor ihm in diesem Moment. („No, not me, don’t you know me?“ oder „I cannot let him see my fear“) Sie muss Drogon erst meistern; ihm zeigen, wer die Oberhand hat.
Der Show!Drogon jedoch kommt wie ein zahmes Schoßhündchen angeflogen und tut weder den Unsullied noch den Hauptcharakteren etwas. Und das ist vielleicht das, was mich bei der ganzen Epicness und der Ablenkung durch den Soundtrack hat stutzen lassen. Es hat einen etwas schalen Beigeschmack in meinem Mund hinterlassen.
Weil dies zeigt: Drachen sind nicht mächtig und furchteinflößend und wild. Nein, wenn man sie beherrscht, dann sind sie ganz die Kuscheltiere und schmusen förmlich mit einem.
Ich gebe natürlich zu, dass die Show das alles anders handhaben muss, anders angehen muss, das Pacing ganz anders als im Buch ist. Aber das ändert nichts daran, dass die eigentlich so epische Flucht von Dany aus der Arena mich im Nachhinein die Stirn runzeln lässt.

Ich habe zumindest vor dem Buch!Drogon jetzt sehr viel mehr Respekt als vor dem Show!Drogon.

Freitag, 22. Mai 2015

Der letzte Wunsch

Ich möchte eine kleine Buchempfehlung aussprechen, die einige vielleicht erraten haben, da ich in der letzten Zeit ständig darüber rede.
Nämlich den „Witcher“ von Andrzej Sapkowski, insbesondere der erste Band „The last Wish“.

Montag, 18. Mai 2015

Eine Frage der Teilung

Liebe Leser meiner Geschichte „Cwideas“ - ja, ihr seid gefragt! - ich habe ein dringendes Anliegen an euch.

Das Problem ist nämlich, dass mir bewusst geworden ist, was für gigantische Ausmaße die Geschichte dabei ist, anzunehmen. Und ich bin ernsthaft am Überlegen, die Geschichte zu teilen, da es beinahe so aussieht, als wenn meine letztendliche Kapitelanzahl vielleicht sogar tatsächlich an die 100 heranreichen mag, da noch so viele Punkte auf meiner imaginären Planungsliste stehen, die abgearbeitet werden müssen.
Die Teilung würde bei Kapitel 45 stattfinden; das bereits stehende Kapitel 46 würde also wieder gelöscht und im zweiten Teil hochgeladen werden. (Über eine mögliche Titeländerung würde ich mir dann nochmals Gedanken machen, da dies nötig wäre, da der Titel "Cwideas" eher zum zweiten Teil passen würde.)
Weshalb nicht 100 Kapitel schreiben? Ganz einfach: Ich habe einfach die Befürchtung, dass das alles euch, den Lesern, einfach zu lang werden könnte.

Und von daher meine Frage an euch, da ich im Moment ein bisschen am Verzweifeln bin:
Würdet ihr die Geschichte lieber teilen?
Oder würdet ihr die Geschichte in einem Stück weiterlaufen lassen?
Bitte abstimmen, da ihr mir damit wirklich weiterhelfen würdet! :)

Und ein Nachtrag: Falls bei anderen auf unerklärliche Weise die "Vote" und "View"-Knöpfe bei der Tabelle unten verschwunden sind, hier nochmal ein Link zum Abstimmen.

Nachtrag des Nachtrages: Mittlerweile steht meine Entscheidung fest, und ich möchte all jenen danken, die abgestimmt und mir Kommentare diesbezüglich hinterlassen haben. :)
Was würdet ihr bei der Geschichte "Cwideas" lieber sehen?
 
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Mittwoch, 13. Mai 2015

Die kleinen Freuden auf FF.de

Ich muss immer ein bisschen triumphierend grinsen, wenn sich in meinen Favoriten von "Cwideas" etwas verändert und Leute abspringen. Da denke ich immer: "Aha, die sind also gerade bis Kapitel 14 gekommen und waren schockiert." Und dann freue ich mich darüber, zumindest ein Ziel erreicht zu haben. *g*

Mittwoch, 22. April 2015

Patroni und ihr Markenzeichen des „Guten“

Patroni; weiß leuchtende Tiergestalten, die Beschützer gegen Dementoren in den „Harry Potter“-Bänden sind. Hier sind einige kurze, subjektive Gedanken und einige Fragen, die mir kamen, als ich ein wenig näher über diese Magie nachdachte.
Harry kann in den Büchern einen körperlichen Patronus beschwören (obwohl dies äußert anspruchsvolle Magie sein soll) und bringt dies später einigen seiner Mitschüler bei. Dumbledore kann ebenfalls einen beschwören, und noch einige Leute mehr aus dem Orden des Phönix.
Die Todesser und Voldemort selbst sind jedoch von dieser Art von Magie ausgeschlossen, abgesehen natürlich von Snape, dem dies durch seine Liebe zu Lily möglich ist.
Da frage ich mich ein wenig, weshalb. Der Patronus ist anscheinend nur den wirklich „Guten“ möglich, da Voldemort und Co. es nicht nötig haben, sich gegen Dementoren zu wehren, da sie ja mit ihnen verbündet sind. Heißt das, dass sie nicht unter den „Nebenwirkungen“ dieser leiden? Kein Gefühl der Hoffnungslosigkeit? Rowling hat durch Harry bewiesen, dass es Voldemort möglich ist, Freude zu empfinden, wenn auch auf eine recht grausame Art. Müsste er nicht ebenso von den Dementoren beeinflusst werden (und in einer äußerst schlechten Laune die ganze Zeit sein)?

Und wenn nicht Voldemort, was ist dann mit den Malfoys? Keinem von ihnen war es zu Lebzeiten je möglich, einen Patronus zu beschwören, weil sie eben offensichtlich böseTM sind und nicht zu der Art von Liebe fähig, die es einem möglich macht, einen Patronus zu beschwören.
Schade. Dabei dachte ich, dass Narzissa ihren Sohn so über alles liebt, dass sie Snape beschwört, ihn um alles in der Welt zu beschützen. Sie verteidigt ihren Mann gegen ihre Schwester, als diese ihn kritisiert; und am Ende laufen Lucius und Narzissa gemeinsam durch die Schlacht und versuchen nicht einmal, zu kämpfen, sondern schreien nur nach ihrem Sohn; wenden sich deutlich von Voldemort ab. (Bei ihrer Hochzeit bin ich mir nicht sicher, da diese ja recht klar arrangiert wurde wegen dem Reinblüter-Status, doch es ist nicht gesagt, dass sie sich nicht doch gegenseitig lieben; es eben nur in der Öffentlichkeit nicht zeigen. Der Gedanke zumindest wäre schön.)
Heißt dass, dass sie immer noch „böse“ genug sind, dass es ihnen nicht möglich ist, einen Patronus zu beschwören?

Und was ist dann mit Umbridge? Bei ihr sieht man deutlich im siebten Band einen Katzenpatronus, der die Dementoren davon abhält, die Richter anzugreifen. Bei ihr jedoch sehe ich eine ähnliche Grausamkeit wie jene, die die Todesser an den Tag legen – weshalb ist sie dann fähig, einen Patronus zu beschwören? Wenn ihre glücklichsten Gedanken sind, die Welt von „dreckigen Halbblütern“ zu bereinigen, dann frage ich mich, ob dies nicht eigentlich genauso grausame Gedanken sind wie der Todesser? Sie schickt sich sogar ohne jegliche Skrupel dazu an, einen Unverzeihlichen Fluch gegen Harry zu benutzen, empfindet zufriedene Freude daran, Schüler zu quälen und ihnen Worte aufs Schmerzhafteste einzuprägen, kann jedoch immer noch einen Patronus beschwören?

Fazit: Ich finde, dass die Verteilung des Patronus‘ äußerst ungerecht ist. Todesser sind auch nur Menschen, und Jene, die sich von Voldemort abgewandt haben, sollten zumindest eine Chance bekommen, diesen Zauber zu erlernen.
Vor Allem, nachdem ich die anfängliche Illusion hatte, dass es bei Rowling kein strikt aufgeteiltes „Gut“ und „Böse“ gibt, sondern eben mehr Grautöne. Ich scheine wohl falsch gedacht zu haben; auf der anderen Seite muss ich ihr natürlich zugute halten: Harry Potter ist primär als Kinderbuch gedacht; von daher wohl die märchenhafte Aufteilung.
Wie ich jedoch zugeben muss: Ein leises Gefühl der Enttäuschung bleibt.

Donnerstag, 16. April 2015

Hobbits und Rattenvolk

Ich bin im Moment dabei, nochmal die beiden wichtigsten Kapitel in den Büchern "Der Herr der Ringe" zu lesen, was die noch kommenden Geschehnisse in meiner Geschichte angeht - "The Scouring of the Shire" und den Anfang von "The Grey Havens", Buch Sechs, Band Drei, Die Rückkehr des Königs.
Nicht nur, dass ich teilweise verzweifelt nach einigen bestimmten Daten suche, die nicht zu existieren scheinen - ich schätze, da muss ich wohl selbst meine Fantasie spielen lassen und schrecke ein wenig davor zurück, diese Ereignisse tatsächlich zu beschreiben - nein, ich habe auch das Gefühl, als wenn die wohl dunkelsten Kapitel auf stuntfolas Reise bald erreicht sind. Wobei ich nicht umhin kann, bei dem Gedanken daran doch wieder ein wenig erwartungsvoll zu kichern und mir auf der einen Seite grinsend die Hände zu reiben, auf der anderen Seite entsetzt mein Gesicht in meinen Händen zu vergraben und zu hoffen, dass das alles schnell vorübergeht. Wie sehr ich mich zugleich darauf freue und davor fürchte. *g*

Das Problem ist, die Hobbits zu charakterisieren, wobei ich auch hier meine neuen Lieblinge gefunden habe - ich fürchte, ich bin offiziell zum Lobelia-Fan mutiert.
Sie wird nicht oft erwähnt, doch die wenigen Zeilen, in denen sie genannt wird, lassen einen emotional nicht unberührt und haben meinen Respekt vor ihr rapide wachsen lassen. Und schon wieder kollidieren zwei Lieblingsfiguren extremst miteinander... ich fürchte fast, ich suche mir meine anderen Lieblingsfiguren nach den Kriterien aus, in denen er den betreffenden Figuren möglichst viel Leid zugeführt hat. Lobelia steht unter anderen auch recht hoch oben auf der Liste.
Doch die Hobits sind schwierig, da ich bisher schreibtechnisch nicht allzu viel Kontakt mit ihnen hatte, abgesehen von den Ringkriegshelden. Leicht einzuschüchtern, aber auch genauso leicht zu fürchten. Es gib Feiglinge unter ihnen, und es gibt Hobbits, die im Verborgenen kämpfen - allen voran die Tuks, natürlich - und die Frage ist, ob Saruman an seinem gestohlenem Tabaksbeutel nicht doch erstickt, bei so viel herumhuschendem Rattenvolk. Mal sehen.

Ich behalte es mir vor, ein paar kleine Änderungen vorzunehmen, natürlich - Änderungen, die sich womöglich zu einem Sturm entwickeln könnten. Wer weiß das schon?
Wir sind ja gerade erst angekommen, und uns bleibt noch ein Monat Zeit, ehe die Ringkriegshelden, die einen aus dem eigenen Heim vertrieben hatten, wiederkommen. In dieser Zeit kann sich sehr viel tun, und Saruman ist nicht dafür bekannt, anderen das Reden zu überlassen - nein, dies tut er lieber selbst.
Die Frage ist, ob ich würdig bin mit meinem begrenzten Wissen der Rhetorik, ihm Worte in den Mund zu legen. *g*
Auch hier - wir werden sehen. Sicher ist, dass in diesem kommenden Abschnitt einige Fragen beantwortet werden, Geheimnisse gelüftet und, natürlich, einiges Blut fließen mag. Bleibt nur abzuwarten, von wem, und ob gerechtfertigt.
Ich werde warten und gequält vor mich hin kichern und mich fragen, weshalb ich überhaupt solch eine Geschichte schreiben wollte.

Freitag, 27. März 2015

Ein wenig Mittelerde in Solstheim

Schon merkwürdig, wie der "Herr der Ringe" doch tatsächlich überall mit auftaucht. Erst dachte ich, es sei nur meine Fantasie, die mich Geister Tolkiens durch Skyrim streifen sah, weil sich manche Sachen einfach ähneln. (Nicht nur, dass Whiterun verdächtig nach Edoras aussieht.)
Doch heute, als mir gleich drei von Tolkiens Namen auf einem Platz begegneten, musste ich doch schon sehr lachen.

Donnerstag, 26. März 2015

Hexerhafte Inspiration

Manche werden vielleicht bemerkt haben, dass ich ab und zu in meiner Geschichte „Der Duft des Grases im Wind“ Hintergrundmusik von dem noch erscheinenden Spiel „The Witcher 3: The Wild Hunt“ verlinkt habe.
Dies hat einen Grund – nicht nur den, dass ich finde, dass die Musik zu der Stimmung der jeweiligen Kapitel passt.
Nein, es ist tatsächlich ein wenig die Welt des „Witchers“, die mich fasziniert hat und die einen kleinen Einfluss auf meine Geschichte nimmt. Ein großer Teil des Spiels (welches ich selbst nie gespielt habe, ich spreche also nur von dem, was ich darüber gehört und ein wenig gesehen habe) läuft nämlich darauf hinaus, dass man Entscheidungen treffen muss, die in einer recht düsteren, mittelalterlichen Welt stattfinden.
Und dies sind meist nicht solche Entscheidungen wie „Wähle entweder das Schwert des Verschlingens aus oder den Bogen der allmächtigen Schusskraft“, nein.
Nehmen wir mal ein Exempel: Geralt (Hauptperson und Witcher/Hexer, gleichbedeutend mit Monsterjäger) wurde vom Bürgermeister einer Stadt ausgeschickt, einen Troll zu töten, der den Handel und den Verkehr der Brücke aufhält (denn bekanntlich wohnen Trolle unter Brücken). Zudem gibt der Troll ein schönes Kopfgeld, welches man sich abholen kann, wenn man den Kopf als Beweis zurückbringt. Auf dem Weg zu besagter Brücke trifft man auf einen Dorfbewohner, der von Kreaturen angegriffen wird. Man tötet die Kreaturen recht leicht und redet dann mit dem Dorfbewohner, der einem enthüllt, dass der Troll bisher eigentlich die Brücke sehr gut instand gehalten und dafür nur ein wenig Wegzoll von den Reisenden kassiert hat. Dann kommt jedoch das Problem: Der Troll hat ein Alkoholproblem und verlangt nur noch nach Wodka, tut aber nichts mehr. Der Dorfbewohner und auch der Dorfvorsteher bitten Geralt, dem Troll nichts anzutun und ihm nur zu helfen, von seinem Alkoholproblem wieder wegzukommen.
Und hier ist man also gezwungen, eine Entscheidung zu treffen: Lässt man den Troll am Leben und hilft somit den Bürgern? Oder erschlägt man den Troll und lässt die Brücke Brücke sein und bekommt somit das Kopfgeld?
Wie man sich auch entscheidet, zieht dies Konsequenzen nach sich, die ein mögliches Ende des Spiels verändern.

Und dies versuche ich ein wenig, mit meiner Geschichte zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rýne irgendwann aktiv zwischen Leben und Tod einer Person entscheiden muss, ist zwar nicht so groß... aber sie mag kommen, irgendwann. *g* Ihr Weg ist trotz Allem mit dem „Herrn der Ringe“ verbunden, und man mag manchen Figuren vorschnell gegenüber urteilen.
Ich möchte meine Leser dazu bringen, über ihre Entscheidungen nachzudenken, Vor- und Nachteile abzuwägen und nicht kopflos loslaufen und die Welt in Schwarz und Weiß einzuteilen. Noch sind die Konsequenzen von Rýnes Entscheidungen nicht so groß gewesen, (zudem Rýne nicht die Person ist, die die großen, moralischen Entscheidungen wird treffen dürfen) doch das mag sich noch ändern, im Laufe der Geschichte. Zum Teil, zumindest.
Wir werden sehen, was sich noch auf ihrer Suche nach Dunwulf und ihrer Vergangenheit ergeben mag.

Sonntag, 15. März 2015

Ori und Outlast

Eine kleine Soundtrack-Empfehlung, die sicherlich nicht viel bringen wird, weil mein Geschmack ohnehin alle paar Tage wechselt.

Da wäre zunächst „Ori, lost in the storm (feat. Aeralie Brighton)" ( Link)  von Gareth Coker aus dem Spiel „Ori and the blind forest“. Ein schönes, ruhiges Lied zu einem wundervoll gestalteten Spiel, wo es wohl schon etwas heißt, dass mir schon im Prolog die Tränen kamen. (Obwohl ich zuerst ein wenig verwundert war, dass das liebe Tierchen den Namen eines Zwerges bekommen hat...)
Zurzeit höre ich dieses Lied, um ruhige, entspannte Szenen zu beschreiben, aktuell eben Kapitel 44 bei „Cwideas“.

Und dann wären da die „End Credits“ (Link) von Samuel Laflamme aus dem Spiel „Outlast“.
Bedrückend, beklemmend, bedrohlich, machtvoll – dies ist die Stimmung, die dieses Lied vermittelt, was ausgezeichnet zu dem Survival-Horrorspiel passt.
Ich habe den Soundtrack zwar beim Schreiben der vorigen Kapitel ab und zu gehört (Kapitel 41/42/43), finde jedoch, dass die Musik nicht ganz zu der Stimmung dort passt. Doch ich wette, da werden später noch Kapitel kommen, wenn ich mir den Verlauf so ansehe. *g*

Bei beiden Liedern ist der gesamte Soundtrack sehr zu empfehlen. *g* Vielleicht werden ab und zu nochmal mehr Empfehlungen auftauchen. Mal schauen.