Schon merkwürdig, wie der "Herr der Ringe" doch tatsächlich überall mit auftaucht. Erst dachte ich, es sei nur meine Fantasie, die mich Geister Tolkiens durch Skyrim streifen sah, weil sich manche Sachen einfach ähneln. (Nicht nur, dass Whiterun verdächtig nach Edoras aussieht.)
Doch heute, als mir gleich drei von Tolkiens Namen auf einem Platz begegneten, musste ich doch schon sehr lachen.
Freitag, 27. März 2015
Donnerstag, 26. März 2015
Hexerhafte Inspiration
Manche werden vielleicht bemerkt haben, dass ich ab und zu in
meiner Geschichte „Der Duft des Grases im Wind“ Hintergrundmusik
von dem noch erscheinenden Spiel „The Witcher 3: The Wild Hunt“
verlinkt habe.
Dies hat einen Grund – nicht nur den,
dass ich finde, dass die Musik zu der Stimmung der jeweiligen Kapitel
passt.
Nein, es ist tatsächlich ein wenig die
Welt des „Witchers“, die mich fasziniert hat und die einen
kleinen Einfluss auf meine Geschichte nimmt. Ein großer Teil des
Spiels (welches ich selbst nie gespielt habe, ich spreche also nur
von dem, was ich darüber gehört und ein wenig gesehen habe) läuft
nämlich darauf hinaus, dass man Entscheidungen treffen muss, die in
einer recht düsteren, mittelalterlichen Welt stattfinden.
Und dies sind meist nicht solche
Entscheidungen wie „Wähle entweder das Schwert des Verschlingens
aus oder den Bogen der allmächtigen Schusskraft“, nein.
Nehmen wir mal ein Exempel: Geralt
(Hauptperson und Witcher/Hexer, gleichbedeutend mit Monsterjäger)
wurde vom Bürgermeister einer Stadt ausgeschickt, einen Troll zu
töten, der den Handel und den Verkehr der Brücke aufhält (denn
bekanntlich wohnen Trolle unter Brücken). Zudem gibt der Troll ein
schönes Kopfgeld, welches man sich abholen kann, wenn man den Kopf
als Beweis zurückbringt. Auf dem Weg zu besagter Brücke trifft man
auf einen Dorfbewohner, der von Kreaturen angegriffen wird. Man tötet
die Kreaturen recht leicht und redet dann mit dem Dorfbewohner, der
einem enthüllt, dass der Troll bisher eigentlich die Brücke sehr
gut instand gehalten und dafür nur ein wenig Wegzoll von den
Reisenden kassiert hat. Dann kommt jedoch das Problem: Der Troll hat
ein Alkoholproblem und verlangt nur noch nach Wodka, tut aber nichts
mehr. Der Dorfbewohner und auch der Dorfvorsteher bitten Geralt, dem
Troll nichts anzutun und ihm nur zu helfen, von seinem Alkoholproblem
wieder wegzukommen.
Und hier ist man also gezwungen, eine
Entscheidung zu treffen: Lässt man den Troll am Leben und hilft
somit den Bürgern? Oder erschlägt man den Troll und lässt die
Brücke Brücke sein und bekommt somit das Kopfgeld?
Wie man sich auch entscheidet, zieht
dies Konsequenzen nach sich, die ein mögliches Ende des Spiels
verändern.
Und dies versuche ich ein wenig, mit
meiner Geschichte zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rýne
irgendwann aktiv zwischen Leben und Tod einer Person entscheiden
muss, ist zwar nicht so groß... aber sie mag kommen, irgendwann. *g*
Ihr Weg ist trotz Allem mit dem „Herrn der Ringe“ verbunden, und
man mag manchen Figuren vorschnell gegenüber urteilen.
Ich möchte meine Leser dazu bringen,
über ihre Entscheidungen nachzudenken, Vor- und Nachteile abzuwägen
und nicht kopflos loslaufen und die Welt in Schwarz und Weiß
einzuteilen. Noch sind die Konsequenzen von Rýnes Entscheidungen
nicht so groß gewesen, (zudem Rýne nicht die Person ist, die die
großen, moralischen Entscheidungen wird treffen dürfen) doch das
mag sich noch ändern, im Laufe der Geschichte. Zum Teil, zumindest.
Wir werden sehen, was sich noch auf
ihrer Suche nach Dunwulf und ihrer Vergangenheit ergeben mag.
Sonntag, 15. März 2015
Ori und Outlast
Eine kleine Soundtrack-Empfehlung, die
sicherlich nicht viel bringen wird, weil mein Geschmack ohnehin alle
paar Tage wechselt.
Da wäre zunächst „Ori, lost in the
storm (feat. Aeralie Brighton)" ( Link)
von Gareth Coker aus dem Spiel „Ori and the blind forest“.
Ein schönes, ruhiges Lied zu einem wundervoll gestalteten Spiel, wo
es wohl schon etwas heißt, dass mir schon im Prolog die Tränen
kamen. (Obwohl ich zuerst ein wenig verwundert war, dass das liebe Tierchen den Namen eines Zwerges bekommen hat...)
Zurzeit höre ich dieses Lied, um
ruhige, entspannte Szenen zu beschreiben, aktuell eben Kapitel 44 bei
„Cwideas“.
Und dann wären da die „End Credits“
(Link)
von Samuel Laflamme aus dem Spiel „Outlast“.
Bedrückend, beklemmend, bedrohlich,
machtvoll – dies ist die Stimmung, die dieses Lied vermittelt, was
ausgezeichnet zu dem Survival-Horrorspiel passt.
Ich habe den Soundtrack zwar beim
Schreiben der vorigen Kapitel ab und zu gehört (Kapitel 41/42/43),
finde jedoch, dass die Musik nicht ganz zu der Stimmung dort passt.
Doch ich wette, da werden später noch Kapitel kommen, wenn ich mir
den Verlauf so ansehe. *g*
Bei beiden Liedern ist der gesamte
Soundtrack sehr zu empfehlen. *g* Vielleicht werden ab und zu nochmal
mehr Empfehlungen auftauchen. Mal schauen.
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